FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf 1:3

Serie ausgebaut: Rösler rüttelt Fortuna wach

SID
Dienstag, 18.10.2011 | 15:25 Uhr
Sascha Rösler war einer der Matchwinner beim Sieg gegen den FC St. Pauli
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
Premier League
Live
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Live
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Live
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Fortuna Düsseldorf hat beim St. Pauli seine beeindruckende Erfolgsserie ausgebaut und seine Ansprüche auf den Aufstieg untermauert. Doch nicht Doppeltorschütze Andreas Lambertz stand hinterher im Mittelpunkt, sondern Sascha Rösler. Der Angreifer avancierte mit seiner provokanten Spielweise zum Feindbild der St. Pauli-Fans.

Lange nach Abpfiff zeigte Sascha Rösler sein anderes, sein freundliches Gesicht. In den Katakomben des Millerntor-Stadions war es kalt geworden und so gab er Andreas Lambertz, der den wartenden Journalisten seine Analyse des Spiels mit nacktem Oberkörper in die Blöcke diktierte, einen Klaps und sagte: "Komm' Lumpi, geh' duschen und zieh' dich an, wir haben Freitag wieder ein Spiel." Es war Röslers einzige nette Szene des Abends.

In den 90 Minuten zuvor zeigte der Stürmer von Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf beim hart umkämpften 3:1 (1:1)-Erfolg beim FC St. Pauli seine hässliche Seite - er provozierte, lamentierte und gestikulierte. Und brachte so nicht nur seine Gegenspieler zur Weißglut, sondern avancierte auch bei den St. Pauli Fans unter den 24.487 Zuschauern zum Feindbild.

"Zu Beginn fehlte uns die Galligkeit"

"Zu Beginn fehlte uns die Galligkeit, da muss man was machen", sagte der privat eher introvertierte Rösler, "natürlich habe ich ein Stück provoziert." St. Pauli-Trainer André Schubert warf seiner Mannschaft hinterher vor, dass sie sich durch dieses dreckige Spiel zu sehr beeindrucken ließ.

"Wir haben uns in der zweiten Halbzeit in Dinge verstricken lassen, die mit Fußball nicht so viel zu tun haben, da müssen wir cleverer und besonnener agieren", sagte er sichtlich angefressen, "jeder weiß, dass er unangenehm ist."

Aufstiegsambitionen untermauert

Doch weil Fortuna cleverer agierte, blieb sie auch im 19. Pflichtspiel in Serie ungeschlagen und hat als Dritter nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer SpVgg Greuther Fürth. "Kompliment an die Truppe, sie hat in diesem Hexenkessel sehr gut funktioniert und darf den Blick auf die Tabelle auch genießen", sagte Trainer Norbert Meier, nachdem Lambertz (45.+1/57.) und Maximilian Beister (76.) das Verfolgerduell gedreht hatten und so die Aufstiegsambitionen nachhaltig untermauerten.

Max Kruse (15.) erzielte die Führung für die Kiezkicker, die hinterher mit ihrem Auftritt haderten. "Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen und verdient verloren", sagte Fin Bartels. Und Kruse meinte: "Irgendwie haben wir uns auf dem 1:0 ausgeruht."

Meier: Kein Aufstiegsfavorit

Trotz der starken Leistung sieht Meier seine Mannschaft nicht als Aufstiegsfavorit. "Die Fans dürfen träumen, aber wir dürfen nur auf das nächste Spiel schauen. Ich habe schon viele Favoriten sterben sehen", sagte er und schickte seine Spieler mit Blick auf die Partie am Freitag gegen Hansa Rostock umgehend zur Regeneration auf die Massagebänke.

Und Lambertz sagte: "Wir müssen jetzt blitzschnell umschalten und dürfen Hansa nicht unterschätzen und meinen: 'Das schaffen wir im Vorbeigehen'".

Aber wenn es zu Beginn wieder nicht laufen sollte, haben sie ja noch Rösler - Typ Drecksau, der in den engen Partien den Unterschied ausmacht. Wohl deshalb hat Schubert auch noch gesagt: "Manchmal wünscht man sich ja selber so einen Spieler in seinen Reihen." Dann klappt es vielleicht auch mit dem Aufstieg.

FC St. Pauli - Fortuna Düsseldorf: Daten und Fakten

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung