Flucht in Suchtmittel: Fenin gibt Depressionen zu

SID
Dienstag, 18.10.2011 | 13:46 Uhr
Fenin gestand Depressionen und eine "vorrübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel"
© Getty
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Am Samstag wurde Martin Fenin wegen einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert, jetzt gab er Depressionen und eine "vorrübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel" zu.

Der tschechische Nationalspieler hat seinen Arbeitgeber Energie Cottbus wegen psychischer Probleme um "eine Auszeit mit intensiver ärztlicher Betreuung" gebeten und den Zweitligisten mit seinem mutigen Geständnis in einen Schockzustand versetzt.

Fenin äußert sich in Pressemitteilung

"Ich bin endlich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mein Krankheitsbild nicht mehr allein in den Griff bekomme. Das Gefühl der Resignation und der Einsamkeit mit Depressionsschüben begleitet mich schon seit mehreren Monaten", sagte Fenin in einer Pressemitteilung des Vereins: "Die vorübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel verschlimmerten diesen Zustand und gipfelte nun in der alarmierenden Diagnose."

Der 24-Jährige habe lange gegen seine Depressionen angekämpft, nun aber müsse er sich eingestehen, "dass ich dieses Problem nicht ohne Hilfe beheben kann." Sein Ziel sei es, nach der Auszeit "gesund auf den Fußballplatz zurückzukehren und mein Top-Level wieder zu erreichen."

Wollitz zeigt sich tief betroffen

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich tief betroffen und sprach seinem Spieler jegliche Unterstützung durch den Verein bei der Rehabilitation an.

"Es spricht für seinen Mut, mit dieser Selbstreflektion so offen umzugehen", sagte Wollitz: "Martin hatte Glück im Unglück, das sollte ihm Mut für die bevorstehenden Wochen und Monate machen. Die werden hart für ihn."

Mitspieler geschockt

Auch die Mitspieler sind mit den Gedanken bei Fenin. "Wir sind alle geschockt und wünschen ihm nur das Beste", sagte Torhüter Thorsten Kirschbaum.

Der ehemalige Frankfurter wird derzeit im Carl-Thiem-Krankenhaus behandelt.Wann er dieses verlassen kann und wo er sich anschließend in ärztliche Obhut begibt, soll in den kommenden Tagen entschieden werden.

Martin Fenin im Steckbrief

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