Armin Veh fordert Geduld

SID
Sonntag, 12.06.2011 | 11:31 Uhr
Neu-Trainer Armin Veh forderte zum Trainingsauftakt Geduld von den Eintracht-Fans
© Getty
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Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt ist am Pfingstwochenende in die Mission Wiederaufstieg gestartet. 600 Fans verfolgten am Samstag den Trainingsauftakt des Zweitligisten.

Bundesliga-Absteiger Eintracht Frankfurt ist am Pfingstwochenende in die Mission Wiederaufstieg gestartet.

Rund 600 Fans verfolgten am Samstag im Frankfurter Riederwald den Trainingsauftakt des Fußball-Zweitligisten und begrüßten neben dem neuen Trainer Armin Veh auch die beiden Neuzugänge Thomas Kessler und Matthias Lehmann. Allerdings standen Veh bei der ersten Einheit nur 17 Spieler zur Verfügung.

Kader noch nicht komplett

Der Schweizer Pirmin Schwegler und der Tscheche Martin Fenin haben wegen ihrer Einsätze für ihre Nationalmannschaften noch ein paar Tage Sonderurlaub, Georgios Tzavellas und und Sonny Kittel kurieren noch Verletzungen aus.

Zudem stehen die ausgeliehenen Nikola Petkovic und Habib Bellaid erst nach dem 30. Juni wieder im Frankfurter Kader. Der neue Coach Veh bat die Eintracht-Fans nach dem ersten Training zunächst einmal um Geduld.

"Es wird für uns am Anfang nicht so einfach durch den frühen Start. Wir dürfen nicht zu ungeduldig werden. Unser Ziel ist es, am ersten Spieltag so fit zu sein, dass wir unsere auch Spiele gewinnen", sagte Veh, der in Frankfurt einen Einjahresvertrag unterschrieb und mit den Hessen unbedingt direkt wieder in die Bundesliga zurückkehren möchte.

Gekas und Caio mit Problemen beim Laktattest

Dafür müssen die Spieler unter Veh aber hart arbeiten. Armin Veh führte im Gegensatz zu seinem Vor-Vorgänger Michael Skibbe den Laktattest wieder ein und brachte damit die Kiebitze einmal mehr zum Schmunzeln.

Der Brasilianer Caio, den die Eintracht verkaufen möchte, wurde nämlich dabei zur Lachnummer. Wie schon in den Jahren unter Skibbe und zuvor unter Friedhelm Funkel musste Caio die anstrengenden Intervallläufe vorzeitig abbrechen. Neu war, dass auch dem Griechen Gekas frühzeitig die Puste ausging.

Veh lässt Milde walten

Doch Veh ließ am Pfingstwochenende noch Milde walten. "Wir müssen die Tests erst auswerten, danach kann ich sagen, ob ich zufrieden bin oder nicht", sagte der 50-Jährige "hr-online": "Wenn jemand früher aussteigt, heißt das nicht, dass er schlechte Werte haben muss." Dennoch muss Veh in den vier Wochen bis zum Saisonstart in der 2. Liga noch einige Defizite aufarbeiten.

Und er muss gemeinsam mit Manager Bruno Hübner den Kader verstärken. Der neue Keeper Thomas Kessler und Mittelfeldspieler Matthias Lehmann führten sich in den ersten Einheiten mit dem deutschen Meister von 1959 schon gut ein, weitere Neuzugänge sollen schon in den kommenden Tagen folgen.

Im Gespräch sind FCK-Angreifer Erwin Hoffer, der Kölner Slawomir Peszko, der Mainzer Stefan Bell sowie der kongolesische Abwehrspieler Joel Sami vom französischen Erstligisten AS Nancy.

Gekas soll bleiben

Dazu soll auch der letztjährige Top-Torjäger Theofanis Gekas trotz einer schwachen Rückrunde gehalten werden. Allerdings kann der Grieche noch für eine festgeschriebene Ablösesumme von einer Million Euro gehen, was den Frankfurtern auch noch einige Sorgen bereitet.

"Ich bin mit dem Berater in Gesprächen. Wir haben das ein oder andere Denkmodell. Wir müssen schauen, welche Angebote für den Spieler auf dem Tisch liegen und ob man ihn dann adäquat ersetzen kann", sagte Eintracht-Manager Bruno Hübner. Ex-Kapitän Ioannis Amanatidis wird die Eintracht dagegen definitiv verlassen.

Eintracht Frankfurt: Das neue Gesicht

 

 

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