Stephan Hain im Porträt

Augsburgs neuer Hoffnungsträger

Von SPOX
Freitag, 19.11.2010 | 10:44 Uhr
Stephan Hain traf in der vergangenen Saison in 16 Spielen insgesamt dreimal für den FC Augsburg
© Imago
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Er gilt als neuer Hoffnungsträger beim FC Augsburg und spielt sich mehr und mehr ins Rampenlicht. Doch Stephan Hains Vertrag beim FCA läuft im Sommer aus. Jetzt fühlen die ersten Bundesligisten vor.

Es ist noch gar nicht lange her, da war Michael Thurk die fleischgewordene Lebensversicherung des FC Augsburg. 23 Tore erzielte der frühere Frankfurter in 30 Spielen der vergangenen Zweitliga-Saison. Wäre in der Relegation nicht der bayrische Nachbar aus Nürnberg dazwischen gekommen, hätte man Thurk in Augsburg wohl ein Aufstiegsdenkmal errichtet.

In dieser Saison ist das etwas anders. Es läuft noch nicht ganz rund beim 34-Jährigen, zumindest mit dem Toreschießen. Fünf Tore dokumentieren zwar eine ordentliche Bilanz, die eingebaute Torgarantie scheint dem Torschützenkönig der vergangenen Saison in dieser Spielzeit jedoch etwas abhanden gekommen zu sein. Vielmehr glänzt Thurk jetzt auch als Vorbereiter, sechs Assists stehen schon zu Buche.

Die bislang 21 Augsburger Tore verteilen sich zunehmend auf mehrere Schultern. Auch auf die von Stephan Hain, der in neun Spielen insgesamt viermal traf.

Leistungsträger mit 22 Jahren

Geboren im niederbayrischen Zwiesel, begann Hains Laufbahn im Heimatverein SV Zwiesel, ehe er über den TSV Lindberg zur SpVgg Ruhmannsfelden kam. Aus der A-Jugend-Bayernliga gelang im Sommer 2007 schließlich der Sprung zum FC Augsburg.

Mit seiner unbekümmerten Spielweise hat es Hain mittlerweile in die Stammelf geschafft, als beidfüssiger Offensiv-Allrounder ist er variabel einsetzbar. Das schätzt auch FCA-Trainer Jos Luhukay. Und der Niederländer schätzt auch, dass Hain nicht der Mann ist für das 4:0 oder 5:1, sondern der Typ für die wichtigen Treffer in dieser Saison.

Nur bringt die zarte Popularität es mit sich, dass auch andere Vereine auf die Qualitäten des Youngsters aufmerksam werden und schon mal vorfühlen. Und das mit gutem Grund: Hains Vertrag läuft im kommenden Sommer aus.

Nürnberg und Mainz klopfen an

Nach "Kicker"-Informationen gehören unter anderem der 1. FC Nürnberg und Mainz 05 zu den Interessenten. Demzufolge sucht man beim Club nach einer Alternative für Julian Schieber, den der VfB Stuttgart nach der Saison zurück ins Schwabenland holen will.

In Mainz sondiert man derweil Alternativen für Andre Schürrle und Lewis Holtby. Schalkes Leihgabe kehrt Mitte nächsten Jahres nach Gelsenkirchen zurück, Schürrles Wechsel nach Leverkusen ist bereits in trockenen Tüchern.

Gerade ein Wechsel in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt scheint nicht unwahrscheinlich, schließlich war es Thomas Tuchel, der Hain seinerzeit von der SpVgg Ruhmannsfelden zum FC Augsburg holte. Tuchel war damals U-23-Trainer beim FCA.

Hain: "Tuchel ist ein sehr guter Trainer"

Erst vor wenigen Wochen äußerste sich Hain in der "Passauer Neue Presse" über seinen ehemaligen Lehrmeister: "Thomas Tuchel ist ein sehr guter Trainer, von dem ich viel gelernt habe. Er hat auch als Bundesliga-Trainer seine Art beibehalten, das ist wohl sein Erfolgsrezept. Ich wünsche ihm, dass es so weiter geht."

Dass Mainz' Trainer den Kontakt zu ehemaligen Spielern pflegt, zeigen die Beispiele Adam Szalai und Marco Caligiuri. Tuchel kannte beide aus gemeinsamen Stuttgarter Jahren und lotste sie nach Mainz.

Entscheidung bis Weihnachten

"Bis Weihnachten fällt eine Entscheidung. Es gibt drei Anfragen von Erstligisten", erklärte Hains Berater Heiko Weber kürzlich.

Mit Namen möglicher Interessenten hält er sich bedeckt, wohl wissend, dass die nächsten Wochen den weiteren Karriereverlauf seines Schützlings möglicherweise entscheidend beeinflussen können.

Aber auch einen Verbleib beim FCA schließt der 22-Jährige nicht kategorisch aus: "Es gibt bereits Verhandlungen und ich fühle mich total wohl beim FCA." Bis auf Weiteres gilt sein Augenmerk also nur dem Augsburger Aufstiegskampf - und den ganz wichtigen Toren.

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