Angst vor dem Murmeltier-Tag

SID
Freitag, 20.08.2010 | 09:46 Uhr
Nach einem Jahr wurde Babbel in Stuttgart entlassen. Jetzt soll mit Berlin der Aufstieg klappen
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Nach einem Jahr Pleiten, Pech und Pannen will die Hertha sich wieder aufs Fußballspielen konzentrieren. Am heutigen Freitag startet der Klub aus der Hauptstsadt in die neue Saison und somit auch die Mission Wiederaufstieg. Gegen Rot-Weiß Oberhausen soll jetzt ein Sieg her, das heimische Olympiastadion wird gut gefüllt sein.

Sie sind der Krösus der 2. Fußball-Bundesliga, doch beim Gedanken an das eigene Stadion kriegen die Profis Fracksausen: Hertha BSC Berlin hat Angst vor dem nächsten Murmeltier-Tag. Wie in dem Hollywood-Streifen "Und täglich grüßt das Murmeltier" wiederholte sich für Hertha bei den vergangenen 16 Heimspielen die Geschichte. Das Team trat entschlossen und motiviert im Olympiastadion an - und ging wieder nicht als Sieger vom Platz.

Am Freitag soll gegen Rot-Weiß Oberhausen (17.45 im LIVE-TICKER und auf SKY) damit Schluss sein. Nach dann 376 Tagen Pleiten, Pech und Pannen soll endlich ein Sieg eingefahren und den erwarteten 40.000 Fans gezeigt werden, dass der Abstieg nur ein Betriebsunfall war. "Wir drehen den Negativ-Rekord einfach um und gewinnen alle Heimspiele", sagte Mittelfeldspieler Pal Dardai der Bild-Zeitung.

Sofort richtungsweisende Partie

Die Erinnerung an den letzten Heimsieg dürfte jedoch auch bei dem Ungarn schon verblasst sein. Am 8. August 2009 siegte die alte Dame durch ein spätes Tor von Gojko Kacar 1:0 gegen Hannover 96. Es folgte eine Chaos-Saison, ein Negativ-Rekord für Heimspiele ohne Sieg (den hielt bis dahin Tasmania Berlin mit 15) und als Krönung der Abstieg.

Mit dem neuen Trainer Markus Babbel soll nun alles besser werden. Der 37-Jährige geht zumindest unbelastet vom Heimfluch in die neue Saison. "40.000 Zuschauer müssen Ansporn genug sein. Wir wollen mit aller Macht gewinnen - und zwar alle Heimspiele", sagte Babbel. Qualitativ habe man die beste Mannschaft, aber in der 2. Liga entscheide vor allem die Mentalität.

Der Auftritt gegen Oberhausen ist - Sieg hin oder her - in jeder Hinsicht wegweisend für die Hertha. Enttäuscht das Team, werden zum zweiten Heimspiel wohl nur noch halb so viele Zuschauer kommen. Durch einen verpatzten Saisonstart kann die mit einem Etat von 35 Millionen Euro ausgestattete Mannschaft schnell zur grauen Maus verkommen.

Hertha-Tatoo für Babbel

Natürlich haben Leistungsträger wie Nationalspieler Arne Friedrich, Torwart Jaroslav Drobny und Kacar das Weite gesucht. Doch Babbel und Manager Michael Preetz haben Torjäger Adrian Ramos, den Brasilianer Raffael und Lewan Kobiaschwili gehalten. Zudem kamen erfahrene Zweitliga-Profis wie der neue Kapitän Andre Mijatovic und Stürmer Rob Friend dazu.

Personell muss Babbel, der sich beim Aufstieg eine Hertha-Fahne tätowieren lassen will, allerdings noch Abstriche machen. Gegen Oberhausen fehlen Neuzugang Daniel Beichler (Leisten-OP), Patrick Ebert (Kreuzbandriss), Fabian Lustenberger (Schienbeinverletzung) und wohl auch Raffael (Grippe).

Ausreden wollen die leidgeprüften Hertha-Fans allerdings keine hören. Ihr Team soll endlich den Heimfluch beenden und am Ende der Saison einen weiteren Makel beseitigen. Berlin ist derzeit die einzige große europäische Hauptstadt ohne Fußball-Erstligisten.

Babbel: "Werden die beste Mannschaft haben"

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung