Rostock und St. Pauli wollen Puffer schaffen

SID
Samstag, 17.04.2010 | 11:31 Uhr
Kevin Schlitte (r.) und Hansa Rostock empfangen den FSV Frankfurt
© Getty
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Für Hansa Rostock und den FC St. Pauli kann der 31. Zweitliga-Spieltag eine kleine Vorentscheidung bedeuten. Hansa empfängt den FSV Frankfurt, die Hamburger reisen zu Union Berlin.

Die heutigen Partien des 31. Zweitliga-Spieltags stehen ganz im Zeichen möglicher Vorentscheidungen. Während Hansa Rostock den FSV Frankfurt zum Abstiegsduell empfängt, reist Aufstiegskandidat St. Pauli zu Union Berlin.

Marco Kostmann lässt sich auch vor dem bisher wichtigsten Spiel seiner Trainerkarriere nicht aus der Ruhe bringen. "Das Spiel ist eminent wichtig, aber es ist kein Endspiel. Selbst wenn wir gewinnen, können wir uns nicht zurücklehnen", weiß der Coach von Hansa Rostock.

Wenn sein Team heute (13.00 Uhr im LIVE-TICKER und bei SKY) den FSV Frankfurt empfängt, sind die entscheidenden Wochen um den Klassenerhalt eingeläutet.

Mit Angriffsfußball die Klasse halten

Der 44-Jährige will in dem Kellerduell gegen den nur wegen der schlechteren Tordifferenz auf Relegationsrang 16 stehenden FSV eine Formation aufbieten, die in der Lage sei, Angriffsfußball zu spielen.

"Wir wollen nichts halten, sondern das Spiel gewinnen." Hansa bleibt angesichts der kommenden Gegner 1. FC Kaiserslautern, Energie Cottbus und Fortuna Düsseldorf keine Alternative als zu siegen.

Doch beim FSV gibt man sich gelassen, versucht den Druck auf die Norddeutschen abzuwälzen. "Wir spüren die Nervosität aus Rostock kommend, die daraus kein Endspiel machen wollen. Es ist aber für alle Beteiligten ein sehr wichtiges Spiel. Wir können mit dieser Situation besser zurechtkommen und lockerer ins Spiel gehen", sagte FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig.

Union und St. Pauli gegen Negativserien

Im zweiten Spiel des Tages empfängt Union Berlin den Tabellenzweiten FC St. Pauli. Während die Saison für die Hauptstädter im Grunde genommen entschieden ist, geht es für die Gäste aus Hamburg noch um alles. Durch den 3:0-Sieg gegen den FC Augsburg am Montag hat sich das Team von Trainer Holger Stanislawski eine hervorragende Ausgangslage im Kampf um Platz zwei erobert.

Mit einem Erfolg in Berlin könnte St, Pauli wieder vier Punkte zwischen sich und den FC Augsburg bringen, der bereits am Freitag 2:0 gegen den MSV Duisburg gewann.

Beide Teams kämpfen dabei gegen kleine Negativserien: Während Union seit inzwischen drei Heimspielen auf einen Sieg wartet, haben die Hamburger drei ihrer letzten vier Auswärtspartien verloren, zuletzt gab es ein 0:1 in Düsseldorf. Generell läuft es bei Pauli aber gut. Nach einer kleinen Schwächephase Mitte der Rückrunde sammelte der "Kiezklub" in den letzten fünf Partien ganze zwölf Punkte.

Koblent verschenkt den Sieg

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