Montag, 05.05.2008

2. Liga

Showdown zwischen Aue und Jena

München - Borussia Mönchengladbach plant alles für die große Aufstiegsparty, doch zunächst werden wohl die ersten Zweitligisten in die Drittklassigkeit verabschiedet.

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© Getty

Während das Spitzen-Quintett erst am Mittwoch im Einsatz ist, müssen die vier Kellerkinder zum Auftakt des 32. Spieltags 24 Stunden vorher ran (Di., 17.30 Uhr im SPOX-TICKER und bei Premiere).

Der FC Erzgebirge Aue (16. Platz) erwartet im direkten Abstiegs-Duell Carl Zeiss Jena (17.), der 1. FC Kaiserslautern (15.) empfängt den FC St. Pauli und der SC Paderborn (18.) ist Gastgeber für den TSV 1860 München.

Nur bei einem Sieg dürfen die letzten Drei noch auf den Klassenverbleib hoffen. Die Partie VfL Osnabrück gegen die SpVgg Greuther Fürth komplettiert die erste Hälfte des Wochenspieltags.

Gladbach schon in Feierlaune

Die Rechnereien am Tabellenende sind den Gladbachern reichlich egal. "Wenn wir es am Mittwoch klar machen, können wir ein Bier trinken. Aber nicht mehr. Denn wir wollen als Meister aufsteigen", sagte Gladbachs Trainer Jos Luhukay vor der Partie gegen den SV Wehen-Wiesbaden. Nach dem 7:1-Kantersieg in Offenbach ist die Mannschaft jedenfalls schon in Feierlaune.

"Am Mittwoch werden wir richtig Gas geben und den Aufstieg perfekt machen. Und dann wird mit unseren tollen Fans richtig Party gemacht", frohlockte Tobias Levels, der schon in Offenbach angesichts der 8000 feiernden Gladbach-Fans "Gänsehaut"-Gefühl hatte.

Showdown zwischen Aue und Jena

Große Gefühle gab es auch nach dem Aufstiegsgipfel in Köln. "Spitzen-Stimmung, Spitzen-Leistung, Spitzen-Ergebnis", kommentierte Kölns Trainer Christoph Daum das 3:1 gegen Hoffenheim, bremste aber zugleich die Euphorie. "Das Feiern überlasse ich den Fans. Ich bin im Kopf schon beim nächsten Gegner."

Die Kölner treffen dabei auswärts ihren ehemaligen Manager wieder: Andreas Rettig leitet mittlerweile die Geschicke des FC Augsburg.

Bevor die zwei rheinischen Traditionsclubs aus Gladbach und Köln gemeinsam mit dem FSV Mainz 05, Hoffenheim und dem Tabellenfünften SC Freiburg den Aufstiegskampf vorantreiben, heißt es erstmal, im Keller Abschied zu nehmen.

Zum wahren Showdown kommt es zwischen Aue und Jena. "Wer dieses Spiel verliert, ist abgestiegen", stellte Jenas Kapitän Alexander Maul klar. Aber selbst der Gewinner hat wohl nur noch theoretische Chancen, denn das rettende Ufer ist schon sieben Punkte entfernt. 

Die besten Chancen der letzten Vier auf Rettung hat Kaiserslautern, zumal es für Gegner St. Pauli um nichts mehr geht. "Wir schaffen den Klassenerhalt nur, wenn wir weiterkämpfen", forderte Abwehrspieler Sascha Kotysch.


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