2. Liga

Gladbach und Fürth marschieren

SID
Freitag, 07.03.2008 | 19:59 Uhr
fußball, 2. bundesliga, roesler
© Getty
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München - Borussia Mönchengladbach ist auf dem Weg in die Bundesliga nicht zu stoppen, aber auch Verfolger SpVgg Greuther Fürth lässt im Aufstiegsrennen der zweiten Liga nicht locker.

Zum Auftakt des 23. Spieltags der 2. Bundesliga gewann der Spitzenreiter beim FC Augsburg mit 2:0 (1:0) und verteidigte mit vier Punkten Vorsprung seine Tabellenführung vor den Fürthern, die durch den 5:2 (3:1)-Triumph bei Alemannia Aachen zumindest bis Sonntag auf Platz zwei stürmten.

Im Abstiegskampf hat sich die Situation beim 1. FC Kaiserslautern nach dem torlosen Remis gegen den SC Freiburg weiter zugespitzt.

Nach zwei Auswärtsspielen ohne Sieg kehrte Mönchengladbach auch auf fremden Platz wieder in die Erfolgsspur zurück und festigte mit dem zwölften Saisonerfolg die Tabellenführung.

Friend schlägt wieder zu

Sascha Rösler (10.) mit seinem achten Saisontreffer und der bereits 14 Mal erfolgreiche Torjäger Rob Friend (59.) waren vor 24.000 Zuschauern im Rosenaustadion für die Borussen erfolgreich.

Der FCA kassierte die zweite Heimniederlage nach der 2:6-Pleite am 1. Spieltag gegen 1860 München und hat nach vier sieglosen Spielen nur noch fünf Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung beendete Fürth sein Mini-Tief von drei Spielen ohne Sieg und untermauerte mit dem fünften Auswärtssieg seine Aufstiegsambitionen.

Doppelpack von Kotuljac

Nach dem Gegentor durch Szilard Nemeth (17.) stellten die spielerisch dominierenden Franken vor 20.000 Zuschauern auf dem Tivoli durch Kapitän Daniel Felgenhauer (24.), den Doppelpack von Aleksandar Kotuljac (27./42.) und Martin Lanig (83.) vorzeitig den hoch verdienten Sieg sicher. Nach Aachens zweitem Tor durch Nemeth (88.) gelang Fürths Brasilianer Cidimar noch das 5:2.

Beim spielerisch enttäuschenden Derby vor 20.000 Zuschauern auf dem Lauterer Betzenberg sorgten nur ein Lattenknaller von FCK-Mittelfeldspieler Sebastian Reinert (49.) und das harte Einsteigen der Pfälzer für Aufregung.

Rüde Gangart auf dem Betze

"Ich bin stinksauer. Was hier abgeht, ist unfassbar", schimpfte Freiburgs Manager Dirk Duffner in der Halbzeit im Abo-Sender "Premiere".

Freiburgs Heiko Butscher musste nach einem Ellbogenschlag von Marcel Ziemer in der 31. Minute mit einem Nasenbeinbruch vom Platz, sechs Minuten später humpelte Dennis Aogo nach einer rüden Attacke von Stefan Lexa mit Verdacht auf Bänderriss in die Kabine.

Während die Breisgauer weiter auf den ersten Auswärtssieg seit mehr als vier Monaten warten und den Sprung auf die Aufstiegsplätze verpassten, wird die Lage für die roten Teufel im Tabellenkeller immer prekärer.

Seit dem 28. Oktober vorigen Jahres (2:0 gegen Aue) hat der seit fünf Heimspielen sieglose FCK nicht mehr im heimischen Fritz-Walter-Stadion gewonnen.

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