Statt Rechenschieber einen Sieg

Von SPOX
Freitag, 07.03.2008 | 12:26 Uhr
Freiburg, Lautern
© Imago
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München - So ist das eben im Abstiegskampf. Man zieht aus Kleinigkeiten Hoffnung, gibt Durchhalteparolen aus und holt den Rechenschieber raus.

"Wir holten in drei Spielen vier Punkte. Behalten wir diesen Schnitt bei, ist alles drin", rechnet Lauterns Coach Milan Sasic vor. "Im Vorjahr reichten Offenbach 36 Punkte zum Ligaverbleib."

Momentan stehen die Pfälzer allerdings bei mageren 20 Punkten aus 22 Partien und liegen damit bereits fünf Zähler hinter dem rettenden 14. Platz. Dennoch wird Sasic nicht müde zu betonen: "Wir haben noch eine Chance."

"Ein Punkt nutzt keinem"

Allerdings müssen die Roten Teufel dann auch so langsam mal anfangen, diese Chance zu nutzen. Beim 0:0 beim Tabellenletzten in Paderborn ließ man die Gelegenheit, sich an die Nichtabstiegsränge heranzuschieben fast fahrlässig verstreichen.

Im Heimspiel gegen den SC Freiburg (18 Uhr im LIVE-TICKER und bei Premiere)  muss nun allerdings ein Sieg her. Das weiß auch SC-Coach Robin Dutt. "Lautern nutzt ein Punkt nichts - uns aber auch nicht."

Die Breisgauer wollen den Anschluss an die Spitzenplätze nicht verlieren und an die Leistung vom 1:1 gegen den FSV Mainz anknüpfen. "Endlich waren wir spielerisch mal wieder auf einem richtig guten Niveau", so Dutt.

Unter Loose noch keine Heimspielpleite

Endlich geklappt hat es zuletzt auch wieder bei Borussia Mönchengladbach. Mit einem 2:0-Erfolg gegen Erzgebirge Aue gelang den Fohlen der erste Dreier nach fünf sieglosen Spielen. Vier Punkte beträgt derzeit der Vorsprung der Borussen auf Platz zwei wie auch auf einen Nichtabstiegsplatz. Daran soll sich auch gegen FC Augsburg nichts ändern.

Die Augsburger wollen gegen den Tabellenführer nach nur einem Zähler aus den letzten drei Partien zumindest einen Punkt: "Unter meiner Regie haben wir noch kein Heimspiel verloren. Diese Statistik soll auch nach dem Spiel Bestand haben", so FCA-Trainer Ralf Loose.

"Offener Schlagabtausch"

Auch bei der SpVggg Greuther Fürth lief es in den letzten drei Partien nicht nach Wunsch. Nur zwei Zähler sind zu wenig für die Aufstiegsambitionen der Franken. Noch immer rangieren die Fürther allerdings auf Platz drei. Gegen Alemannia Aachen verlangt Coach Bruno Labbadia nun, sich wieder "auf das Wesentliche zu konzentrieren."

Auf dem Tivoli erwartet der 42-Jährige ein umkämpftes Match: "Aachen hat unter Trainer Jürgen Seeberger zu neuer Stabilität gefunden. Angetrieben von 20.000 Zuschauern werden sie aggressiv zu Werke gehen. Es kann eine dieser intensiv geführten Partien mit offenem Schlagabtausch werden."

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