Nur Daum tanzt aus der Reihe

SID
Dienstag, 23.10.2007 | 12:47 Uhr
gladbach köln marin mckenna suazo
© Getty
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Mönchengladbach - Christoph Daum stand nicht nur beim 1. FC Köln, sondern im gesamten Stadion alleine mit seiner Meinung da. Das 2:2 (0:0) im 75. Liga-Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln begeisterte jeden der 54.067 Zuschauer im ausverkauften Borussia-Park.

Bei fast allen Beteiligten hinterließ es zufriedene Gesichter, doch Daum mimte den Spielverderber. Der Trainer des Kölner Fußball-Zweitligisten war "enttäuscht, weil ein Punkt uns in unserer Situation nicht viel weiter bringt. Wir waren auf Sieg eingestellt." Für FC-Manager Michael Meier war es dagegen "ein Sieg der Moral. Der 1. FC Köln kann sich sehen lassen."

Offensichtlich hatte nur Daum damit gerechnet, zum Abschluss des 10. Spieltages beim zuvor in sechs Spielen siegreichen Spitzenreiter zu gewinnen und den ersten Derby-Sieg seit 15 Jahren bei der Borussia einzufahren. Denn auch die Spieler widersprachen der Einschätzung ihres Trainers.

"Ich bin zufrieden. Ich glaube, dass wir die nächsten Wochen beruhigt angehen können und die Punkte einfahren werden", sagte FC-Kapitän Matthias Scherz. Den Abstand von vier Punkten auf einen Aufstiegsrang kann der Tabellen-Siebte Köln gegen das noch sieglose Schlusslicht Paderborn verkürzen.

Turbulente acht Minuten

Roda Antar wies seinen Übungsleiter darauf hin, dass man nach Aleksandar Mitreskis Gelb-Roter Karte (61.) in Unterzahl spielen musste und der fünfmalige deutsche Meister Mönchengladbach nicht irgendwer sei.

"Mit zehn Spielern in Gladbach ist es nicht einfach. Die sind gut drauf", sagte der Libanese. Auch Meier lobte die "starke kämpferische Leistung" der Kölner, die in der furiosen 2. Hälfte in Unterzahl sogar durch Patrick Helmes (62.) in Führung gegangen waren. Die Führung Borussias durch Oliver Neuville (57.) hatte Youssef Mohamad nur drei Minuten später egalisiert.

Filip Daems (65.) setzte schließlich den Schlussstrich unter turbulente acht Minuten in der zweiten Halbzeit, "die alles an Dramatik und Unterhaltungswert geboten hat, was ein Derby bieten kann" (Daum). Für Borussia-Sportdirektor Christian Ziege und Sascha Rösler war es einfach "ein geiles Derby".

Torschütze Daems: "2:2 insgesamt gerecht"

Wohl auch deshalb, weil die Borussia "mit dem Punkt wesentlich besser als der FC leben" kann, wie der ehemalige Kölner Alexander Voigt befand. Dies sah auch Trainer Jos Luhukay so.

"Wir haben heute einen Punkt gewonnen und nicht zwei verloren." Torschütze Daems war ebenfalls zufrieden. "Das 2:2 ist insgesamt wohl gerecht", sagte der Belgier, der seine starke Leistung mit dem Ausgleich krönte.

Dabei war Daems nur wegen einer Undiszipliniertheit von Steve Gohouri zum ersten Mal in dieser Saison in die Startformation gerutscht.

Gohouri war zusammen mit Soumaila Coulibaly aus dem Kader gestrichen worden, weil die beiden am vergangenen Wochenende in einer Kölner Disco gefeiert hatten. Luhukay kündigte in diesem Fall weitere Konsequenzen an. "In den nächsten Tagen werden wir bekanntgeben, welche Entscheidung ich getroffen habe."

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