"San Gigi" verlässt die Squadra Azzurra

SID
Dienstag, 14.11.2017 | 13:48 Uhr
Gianluigi Buffon beendet seine Karriere bei der Nationalmannschaft
Advertisement
Premier League Darts
Do22.02.
Berlin Calling! Wer rockt die Premiere in der Hauptstadt?
DAZN World Freestyle Masters
Do22.02.
So spektakulär wird der Titel-Streit der Ball-Artisten
Ligue 1
Troyes -
Dijon
Primera División
Leganes -
Real Madrid
Championship
Derby County -
Leeds
World Freestyle Masters
DAZN World Freestyle Masters
Indian Super League
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkisch)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Ligue 1
Nizza -
Lille
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Premier League
Brighton -
Arsenal
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Primera División
Valencia -
Real Betis

Die internationale Karriere von Gianluigi Buffon ist beendet. Nach dem WM-Aus der Italiener nimmt eine große Persönlichkeit Abschied, die zweifelsohne fehlen wird.
 
 

Im bittersten Moment seiner schillernden Karriere blieb sich Gianluigi Buffon treu. Das Wohl der Anderen - für "San Gigi", den Heiligen, besaß es auch an diesem Abend weitaus mehr Bedeutung als das eigene Schicksal. Italiens Fußball-Ikone glänzte mit Feingefühl, nicht mit Paraden, und zeigte einmal mehr wahre Größe.

Mit einem ehrlichen Lächeln auf den Lippen gratulierte der 39-Jährige nach dem schmerzhaften WM-Aus der stolzen Fußball-Nation zuallererst den Schweden, die seine internationale Karriere beendet hatten. Dann nahm Buffon tröstend seine trauernden Teamkollegen in den Arm - und kümmerte sich ganz zum Schluss doch noch um das eigene Schicksal. In aller Kürze, natürlich.

"Die Zeit schreitet stets voran, mein Ende im Nationalteam ist nur die logische Konsequenz", sagte Buffon mit zitternder Stimme und Tränen in den Augen: "Das Aus ist sehr enttäuschend für mich, aber vor allem für Italien. Die WM-Qualifikation wäre auch in sozialer Hinsicht extrem wichtig für das Land gewesen."

"Wenn ich aufhöre möchte ich, dass die Leute traurig sind"

Dass der viermalige Weltmeister 2018 erstmals seit 60 Jahren bei einer WM-Endrunde fehlen wird, dürfte zu verschmerzen sein. Es wird ja auch wieder anders kommen. Aber Italien ohne Buffon? Die Azzurri ohne ihren leidenschaftlichen Vorsänger? Jubel und Trauer ohne diese unverblümte Echtheit? Das will man sich eigentlich gar nicht ausmalen.

"Wenn ich aufhöre", sagte Buffon einmal ohne einen Anflug von Größenwahn, "dann möchte ich, dass die Leute traurig sind." Tatsächlich bedrückte bereits das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere die Menschen weltweit. Wie soll es erst im kommenden Sommer werden, wenn Buffons Laufbahn bei Juventus Turin wohl zu Ende geht?

Egal ob in England oder Italien, ob in Spanien oder Deutschland, ob in Asien, Europa oder in Amerika, gedruckt oder online - der Kummer der "Numero Uno" stand symbolisch für den Schmerz einer gesamten Nation. Die Squadra Azzurra, das war nunmal über viele Jahre hinweg vor allem Buffon.

Im Alter von nur 19 Jahren hatte der Rekordnationalspieler sein erstes von insgesamt 175 Länderspielen bestritten. Ein 1:1 war damals gegen Russland herausgesprungen, passenderweise in den Play-offs für die WM 1998 in Frankreich, wo Buffon dann auch erstmals teilnahm. Den Höhepunkt erlangte er acht Jahr später mit dem Triumph in Deutschland.

Der Glaube an "Made in Italy"

"Man erinnert sich an unsere Taten. An unsere Fähigkeit, das Unmögliche wahrzumachen", beschrieb Buffon seine Devise, die sich wie ein roter Faden durch das bisherige Leben zog. Als junger Profi unterstützte er seinen Heimatclub Carrarese Calcio 1908 noch in der Fankurve, später sogar finanziell. Buffon verlor Millionen, ebenso wie durch sein Investment in ein krisengeschütteltes Textilunternehmen. Reue? Niemals.

"Ich wollte nicht, dass die vielen Menschen ohne Arbeit sind", begründete Buffon die Entscheidung: "Es hat mir nicht gefallen, dass immer mehr ausländische Investoren Firmen übernahmen. Ich glaube an 'Made in Italy'."

Vielleicht auch deshalb absolvierte er seine komplette Karriere (bislang) in der Heimat, zog 2006 den Zwangsabstieg mit Juventus Turin in die Serie B einem lukrativen Wechsel ins Ausland vor. Das Ende in der Nationalelf ist nun ein kleiner Vorgeschmack auf die Zeit ohne "San Gigi". Er wird fehlen.

 

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung