Fussball

Bondscoach Blind steht auf der Kippe

SID
Danny Blind muss um seinen Job bangen

Bondscoach Danny Blind steht bei der niederländischen Nationalmannschaft einmal mehr heftig in der Kritik. Mit einer unerwarteten 0:2 (0:2)-Niederlage in der WM-Qualifikation in Bulgarien und einer höchst umstrittenen Aufstellung hat der Cheftrainer die gesamte Fußball-Nation gegen sich aufgebracht, der Job des 55-Jährigen steht auf der Kippe.

Bereits am Sonntag wollte die Verbandsspitze des WM-Dritten die prekäre Lage erörtern. Zuletzt hatten sich die Niederlande 2002 nicht für die WM-Endrunde in Südkorea und Japan qualifizieren können. "Ich sage nicht, dass ich das Handtuch werfe, aber ich muss nachdenken", sagte der einstige Abwehrspieler Blind, 1995 Champions-League-Gewinner mit Ajax Amsterdam.

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Die Tabellensituation in der Gruppe A hat sich jedenfalls dramatisch verschärft: Ex-Weltmeister Frankreich ist mit 13 Punkten enteilt, Schweden (10) und nun auch Bulgarien (9) liegen vor den Niederlanden (7), die sich bestenfalls noch Hoffnungen machen können, als Zweiter die Play-offs zu erreichen.

Nicht allerdings mit einer Leistung wie in Sofia, die die niederländischen Medien fassungslos zurückließ. "Es schien, als hätten sich die Spieler zum ersten Mal gesehen", ätzte De Volkskrant, und De Telegraaf attackierte den Coach direkt: "Es scheint das Schicksal des Trainers zu sein, Entscheidungen zu treffen, die immer nach hinten losgehen."

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