Gegen "Kriminelle" und "Vergewaltiger"

SID
Freitag, 11.11.2016 | 20:20 Uhr
Die mexikanischen Fans machen deutlich, was sie von Trump halten
Advertisement
Premier League
Live
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Live
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Live
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston

Es sind Donald Trumps Tiraden, die Jürgen Klinsmann derzeit das Leben schwer machen. Am Freitag, drei Tage nach der Wahl des künftigen US-Präsidenten, trifft der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft mit den US-Fußballern in der WM-Qualifikation auf Mexiko.

Auf jenes Land also, aus dem laut Aussage des bald mächtigsten Mannes der Welt "Kriminelle" und "Vergewaltiger" kommen.

"Es geht um mehr als nur um Fußball", sagte Klinsmann vor der "einzigartigen" Partie. "Hier bei uns ist es DAS Spiel überhaupt. Es sind die beiden Großen, die aufeinandertreffen und um mehr als das Ergebnis spielen." Das wäre auch ohne Trump so gewesen.

Fußball soll im Mittelpunkt stehen

Doch der hatte im Wahlkampf unverblümt gegen den südlichen Nachbarn gehetzt. Sein Plan, eine Hunderte Kilometer lange Grenzmauer auf Kosten der mexikanischen Regierung bauen zu lassen, steht nach wie vor. Der 70-Jährige, der am Dienstag die US-Wahl gegen Hillary Clinton gewann, machte Mexiko zum Symbol für die illegalen Einwanderer in den Vereinigten Staaten.

Erlebe die WM-Qualifikation Live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

"Das ist die Politik, hier geht es um Fußball", sagte US-Torwart Tim Howard, der, wenn er gewählt hätte, "nicht für Trump" gewesen wäre: "Mexiko wird versuchen, uns in den Hintern zu treten, und wir werden das gleiche bei ihnen versuchen. Das hat mit der Politik nichts zu tun."

Der Austragungsort Columbus, in dem jährlich eine dem Christopher Street Day ähnliche Parade stattfindet, war in Ohio eine der wenigen "Hochburgen" der Demokraten. Der überwiegende Teil von Ohio ist aber Trump-Land. Über etwaige Reisepläne des Milliardärs nach Columbus ist nichts bekannt.

Klinsmann: Direkte Duelle immer hitzig

"Ich hoffe, unsere Fans machen das, was sie immer tun - uns bestmöglich und mit viel Leidenschaft unterstützen", sagte der US-Kapitän und frühere Gladbacher Bundesliga-Profi Michael Bradley: "Ich hoffe, sie zollen jedem im Stadion den verdienten Respekt. Egal, ob es Amerikaner, Mexikaner oder neutrale Fans sind. Wir wollen alle ein gutes Spiel zwischen zwei sportlichen Rivalen sehen."

Die Nachbarschaftsduelle waren in der jüngeren Vergangenheit nie unproblematisch. Mal störten mexikanische Fans mit Zwischenrufen, wenn "The Star-Spangled Banner" gespielt wurde, mal hielten US-Zuschauer diskriminierende Schilder in die Höhe. Die tiefe, gegenseitige Abneigung ist inzwischen vergleichbar mit der Stimmung bei südamerikanischen Derbys oder europäischen Klassikern.

"Es geht immer sehr hitzig zu, aber auch immer respektvoll", sagte Klinsmann, der für die Spiele gegen Mexiko und in Costa Rica (15. November) sieben Bundesliga-Legionäre nominiert hatte: "Das darf man auch nicht ignorieren. In meinen fünf Jahren hier als Trainer ist es nie ausgeartet."

Alle News zum US-Team

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung