Fussball

Lopetegui: "Müssen Costa lieben, wie er ist"

Von SPOX
Diego Costa erhält Rückendeckung von seinem Trainer

Der Coach der spanischen Nationalmannschaft, Julen Lopetegui, ergreift das Wort für den aufbrausenden Diego Costa. Nach dem 1:1-Unentschieden in der WM-Qualifikation gegen Italien wurden die kritischen Stimmen in Richtung des Chelsea-Stars wieder lauter.

Der La-Roja-Boss nahm den 28-Jährigen bereits in der 67. Spielminute vom Feld, weil dieser Gefahr lief, sich eine Rote Karte einzufangen. Noch in der ersten Hälfte holte er sich die Gelbe Karte.

In der spanischen Presse wurde Costa bereits im Vorfeld des Qualifikationsspiels gegen die Squadra Azzurra für sein aggressives Verhalten und seine ständigen Diskussionen mit Gegnern und Schiedsrichtern getadelt.

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"Spieler entwickeln sich, bis sie ihre Karriere beenden. Man kann sich positiv entwickeln, wenn man die richtigen Entscheidungen trifft. Diego hat einen besonderen Charakter. Er ist ein Kämpfer. Aber manchmal verletzen seine Reaktionen seine Gegenspieler", erklärt Lopetegui gegenüber El Larguero.

"Müssen versuchen, ihn zu verstehen"

Der Trainer ist davon überzeugt, dass Costa an seinem Ruf arbeiten kann: "Es ist möglich, dass er diese Dinge im Laufe seiner Entwicklung ausbügelt. Er ist sich dessen bewusst, genauso wie wir. Diese Dinge könnten ihm schaden."

Um seinen Schützling zu unterstützen, hat der Coach eine Lösung parat: "Wir müssen Diego lieben, wie er ist und versuchen, ihn zu verstehen. Jeder kleine Fortschritt kann den Unterschied in einem engen Spiel ausmachen."

Diego Costa im Steckbrief

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