Dienstag, 11.10.2016

WM-Qualifikation, 3. Spieltag: Die Dienstagsspiele

"WE FUCKING SCORED AN AWAY GOAL"

In der deutschen Gruppe konnte der norwegische Coach Högmo seinen Job nicht festigen, auch wenn die bis dahin tor- und punktlosen Norweger sich trotz schwacher Leistung 4:1 gegen San Marino durchsetzten. Die feiern ihr Tor ausgelassen. Polen konnte spät mit 2:1 gegen Armenien gewinnen, während England nicht über ein 0:0 in Slowenien hinauskam.

Gruppe C

Tschechien - Aserbaidschan 0:0

  • Tschechien hatte zwischenzeitlich über 70 Prozent Ballbesitz und drückte Aserbaidschan in die eigene Hälfte. Aserbaidschan verteidigte klug und ließ die Tschechen kaum zu gefährlichen Chancen kommen.
  • Aserbaidschan versuchte nach Kontern gefährlich zu werden, brachte im gesamten Spielverlauf allerdings auch nur zwei Schüsse aufs Tor von Tomas Vaclik zu stande.
  • Aserbaidschan startet so gut wie noch nie in eine WM-Qualifikation. Nach drei Spielen stehen sieben Punkte zu Buche.

Deutschland - Nordirland 2:0 (2:0)

Tore: 1:0 Draxler (13.), 2:0 Khedira (17.)

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Norwegen - San Marino 4:1 (1:0)

Tore: 1:0 Simoncini (11./ET), 1:1 Stefanelli (54.), 2:1 Diomande (77.), 3:1 Samuelsen (82.), 4:1 King (83.)

  • San Marino erzielte sein erstes Auswärtstor in der WM-Qualifikation seit 2001, mit dem sich Mattia Stefanelli zum Held gemacht hat. Fans kommentierten via Twitter: "WE FUCKING SCORED AN AWAY GOAL. STEFANELLI YOU FUCKING LEGEND!"

  • San Marino hatte durchaus immer wieder gefährliche Kontersituationen und hätte mit etwas Glück auch noch ein zweites Tor erzielen können. Mit fortlaufender Spieldauer schwanden aber merklich die Kräfte.
  • Per-Mathias Högmo muss nach der Niederlage gegen Aserbaidschan und einer schwachen Leistung heute trotz Sieg um seinen Job fürchten. Bis zur 75. Minute präsentierten sich die Norweger heute allerdings in bescheidener Verfassung und so erscheint die Höhe des Ergebnisses am Ende zu deutlich.
  • Wollen die Norweger noch ein Wort um die Qualifikation mitreden, brauchen sie zukünftig eine deutliche Leistungssteigerung. Gegen San Marino hat die physische Überlegenheit im Schlussviertel letztlich den Unterschied gemacht. Gegen andere Profimannschaften wird dies nicht reichen.

Gruppe E

Dänemark - Montenegro 0:1 (0:1)

Tor: 0:1 Beqiraj (31.)

Polen - Armenien 2:1 (0:0)

Tore: 1:0 Mkoyan (ET, 48.), 1:1 Pizzelli (50.), 2:1 Lewandowski (90.+5)

Kasachstan - Rumänien 0:0 (0:0)

Gruppe F

Slowakei - Schottland 3:0 (1:0)

Tore: 1:0, 2:0 Mak (18., 56.), 3:0 Nemec (68.)

  • In Trnava wartete die Slowakei mit zwei früheren Bundesliga-Spielern auf. Robert Mak trug von 2010 bis 2014 das Trikot des 1. FC Nürnberg. Adam Nemec spielte unter anderem für den 1. FC Kaiserslautern.
  • Beide prägen das Spiel dann auch entscheidend. Mak zeigte sich für die ersten beiden Treffer verantwortlich, Nemec erzielte nach einer Mak-Ecke per Kopf das dritte Tor des Abends.

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  • Schottland investierte zwar einiges in die Partie und spielte mit aggressivem Mittelfeldpressing, besonders in der Rückwärtsbewegung agierten die Briten aber zu langsam. Die Außenbahnen waren mehrfach entblößt, was den Gastgebern Räume gab.
  • Der Sieg ist für die Slowakei mehr als wichtig. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist man nun wieder dran und ringt mit Schottland, Slowenien und Litauen um Platz zwei hinter England, der den Gang in die Playoffs bedeutet.

Slowenien - England 0:0

  • Die Engländer starteten mit zwei Veränderungen gegenüber dem letzten Spiel gegen Malta. Gareth Southgate verzichtete auf den zuletzt oft kritisierten Kapitän Wayne Rooney und brachte an seiner Stelle Eric Dier. Der verletzten Ryan Bertrand wurde durch Danny Rose ersetzt.
  • Die erste Hälfte blieb zwar torlos, doch die Mannschaften schenkten sich nichts und boten unterhaltsame 45 Minuten. Die Engländer hatten mehr vom Spiel, konnten jedoch kaum gefährliche Torchancen herausspielen.
  • In der 50. Minute konnte der in letzter Zeit oft kritisierte englische Schlussmann Joe Hart, sein Können unter Beweis stellen. Nach einem Eckball brachte Kurtic den Ball per Kopf scharf auf das Tor. Hart schaffte es noch die Kugel über den Kasten zu lenken und musste aufgrund einer etwas unglücklichen Landung kurz behandelt werden.
  • Die Three Lions versuchten in der zweiten Halbzeit den Druck auf die Gastgeber zu erhöhen und drängten auf die Führung. In der 73. Minute kam Wayne Rooney aufs Spielfeld und sollte noch einmal für Schwung sorgen. In der 79. Minute kam er auch zum Schuss, jedoch ging das Leder knapp am Tor vorbei.

Litauen - Malta 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Cernych (77.), 2:0 Novikovas (Elfmeter, 84.)

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