"Ich fühlte mich fast erdrückt"

Sonntag, 24.11.2013 | 12:28 Uhr
Harro Füllgrabe moderiert mit Annika Zimmermann die neue Webshow "Go!Brasil"
© spox
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Schwimmen durch den Amazonas oder der Sprung aus 10.000 Meter Höhe: Niemand ist so extrem wie Harro Füllgrabe. Jetzt steht für den TV-Star von "Galileo" (ProSieben) das nächste Abenteuer an - bei SPOX! Harro moderiert gemeinsam mit Annika Zimmermann das neue Webformat "Go!Brasil - Die Hyundai Fußball Show". Am Montag feiert die Show um 13 Uhr Premiere mit einem exklusiven Interview mit US-Coach Jürgen Klinsmann.

SPOX: Du bist der Extremabenteurer des deutschen Fernsehens: Für die mit dem Grimme-Preis ausgezeichneten Infotainment-Sendung "Galileo" schwimmst Du quer durch den Amazonas, springst aus 10.000 Meter Höhe und reist für die Dreharbeiten um die ganze Welt. Ist die neue Aufgabe als SPOX-Moderator von "Go!Brasil - Die Hyundai Fußball Show" nicht fast schon langweilig?

Harro Füllgrabe: Ganz im Gegenteil, es ist definitiv das nächste Abenteuer für mich. Für das gesamte SPOX-Team inklusive mir und Mit-Moderatorin Annika Zimmermann ist die Webshow eine Pionierarbeit, entsprechend finde ich es super spannend. Und es gehört jetzt schon zu meinen besonderen Highlights, gleich zum Auftakt exklusiv Jürgen Klinsmann getroffen und ein richtig spannendes Gespräch geführt zu haben.

SPOX: Was war Dein erster Gedanke als bekanntes TV-Gesicht, als SPOX bei Dir wegen einer Webshow anfragte?

Füllgrabe: Ich habe mich ganz banal gefreut. Was etwas aus dem Fokus kam: Ich komme ursprünglich aus dem Sportjournalismus und arbeitete acht Jahre lang bei "Sat.1" im Fußball. Anfangs als Praktikant, der Kaffee gekocht und die Faxe zu den Moderatoren gebracht hat. Später durfte ich selbst Interviews führen und fand mich so langsam zu Recht in der Medienwelt und war als freier Mitarbeiter bei "Premiere" und "DSF" tätig. Daher dachte ich ohnehin schon, dass es schön wäre, wenn ich Richtung WM 2014 ein bisschen zu den sportlichen Wurzeln zurückkehren könnte. Zumal ich es liebe, mich mit den Neuen Medien zu beschäftigen und zu experimentieren. Daher bot mir SPOX mit "Go!Brasil" eine große Chance.

SPOX: Mit fast 80.000 Facebook-Followern weißt Du eine große Fanschar hinter sich. Hast Du mit einem derartigen Erfolg gerechnet?

Füllgrabe: Ich möchte trotz meiner 38 Jahre nicht wie ein Opa klingen, allerdings komme ich noch aus einer Generation, in der es mit den Handys erst angefangen hatte. Dementsprechend war ich schon überrascht, welche Wellen ein Facebook-Post schlagen kann. Anfangs fühlte ich mich sogar fast schon erdrückt. Gott sei Dank habe ich relativ früh eine Balance gefunden, was ich preisgeben möchte und was nicht, ohne die Fans zu enttäuschen. Entscheidend ist: Je authentischer und ehrlicher man ist, desto erfolgreicher funktioniert das Ganze. SPOX-Kollege Frank Buschmann bewegt sich in dem Bereich ja sehr erfolgreich. Ich versuche, jede Facebook-Nachricht zu beantworten, aber wenn ich nach einer langen Reise mal zwei Tage komplett durchschnaufen möchte und das so schreibe, verstehen das die User und fühlen sich nicht ignoriert.

SPOX: Kontrovers wird in den sozialen Medien Dein neuer Look mit dem Bart diskutiert.

Füllgrabe: Es ist schrecklich, immer nur zu lesen: "Mach' den Bart weg, Du siehst so alt aus!" (lacht) Nein, nein, es geht ja nicht darum, dass ich gut aussehen möchte. Ich beteilige mich mit einem Freund an der Movember-Aktion, um den Kampf gegen Prostatakrebs zu unterstützen. Ich war selbst schon einmal schwerer krank und möchte mich engagieren. Und wenn ich mich dabei zum Löffel mache: Who cares? Es gibt nichts schöneres, als über sich selbst lachen zu können.

SPOX: Von anderen TV-Persönlichkeiten ist das undenkbar.

Füllgrabe: Ich habe in meiner Karriere gelernt, dass man sich nicht zu ernst nehmen sollte und dass der Faktor Zufall eine Rolle spielt. So lief es auch bei meinem Wechsel vom Sport in den Infotainment-Bereich mit "Galileo". Ich hatte ein dreiviertel Jahr bei "Sat.1" im Frühstücksfernsehen den Sport moderiert. Ich gebe es zu: Ich war damals nicht gut. Aber ein Redakteur von "Sat.1" wechselte damals zu "Galileo" und fragte mich dennoch, ob ich es nicht als Reporter versuchen will. Ich wusste selbst nicht, ob das funktioniert. Also bekam ich meinen ersten Beitrag: Es ging um die Serie "Knight Rider" mit David Hasselhoff mit seinem Auto K.I.T.T. Ein Stuntman sollte mir beibringen, ob es wirklich geht, dass ich mein Auto bei voller Fahrt in die Ladefläche eines LKW lenke, dann wieder rauskomme, um dann eine 180 Grad Drehung hinzulegen und wegzufahren. Zum Glück haben sich damals viele Zuschauer den Beitrag angeschaut, so dass es mit mir weiterging bei "Galileo".

SPOX: Du nimmst an den wildesten Versuchen teil. Wie lange kannst Du das noch machen?

Füllgrabe: Von dem Sturz auf der steilsten Downhillstrecke abgesehen, als ich mir die Rippen brach, ist mir in den sechs Jahren bei "Galileo" nichts passiert, obwohl wir an den gefährlichsten Orten der Welt gedreht haben. Da waren schon extreme Sachen dabei wie das Schwimmen durch den Amazonas mit den Piranhas und den Zitteraalen, die mit den Stromschlägen Menschen töten können. Im Nachhinein finde ich es noch gut, dass ich es getan habe. Allerdings würde ich es mit dem Wissen von heute vielleicht nicht mehr machen. Mittlerweile denke ich ein bisschen mehr nach. (lacht)

SPOX: Was auf jeden Fall bleibt, ist die Reiseleidenschaft?

Füllgrabe: Definitiv! Dieses Reise-Gen habe ich von meinen Eltern vererbt bekommen. Sie konstruieren bis heute ihr Leben so, dass alles dem Kennenlernen von neuen Ländern und Kulturen untergeordnet ist. Meine Eltern waren beide Lehrer und komplett fokussiert auf das Reisen. Mein Vater hat deswegen nie angestrebt, in der Beamtenlaufbahn den Weg nach ganz oben zu gehen, weil er mit einem höheren Titel in den Schulferien im Büro hätte sitzen und verwalten müssen. Das Reisen stand immer im Mittelpunkt. Als ich zwei Jahre alt war, nahmen mich meine Eltern deswegen auch mit nach Buenos Aires, wo ich eine Zeitlang aufgewachsen bin.

SPOX: Wer Dich kennt, denkt sich als erstes: "Mann, der Harro hat einen Traumjob!" Ist das nur die eine Seite der Wahrheit? Wird von Außenstehenden unterschätzt, wie hart das Leben eines Extremreporters ist?

Füllgrabe: Es stimmt schon: Während der Reisen selbst kommt manchmal der Drang hoch, die Fingernägel an den Steinen zu kratzen, die einen umgeben. Und abends freut man sich, egal wie schäbig die Bruchbude ist, dass man sein eigenes Zimmer hat und die beiden anderen aus dem Drehteam nicht sehen muss. So geht es den anderen mit mir bestimmt genauso. Doch trotz aller krass widrigen Umstände, in die man sich so begibt: Es bleibt ein Traumjob. Einen, den man nicht sein Leben lang machen kann, der einem aber sehr viel Freude bereitet. Einfach mal nach Kambodscha fliegen? In den Anden mit den Inkas eine Brücke knüpfen? Aus 10.000 Meter Höhe aus einem Flugzeig springen? Wer kann sich so etwas leisten? Ich werde dafür sogar bezahlt und darf diese Erfahrung den Leuten ins Wohnzimmer bringen. Das ist ein Privileg.

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