"Fußballwelt enger zusammengerückt"

Von Marco Nehmer
Mittwoch, 09.07.2014 | 13:56 Uhr
Nach dem Aus bei der WM in Brasilien hat sich Hitzfeld zur Ruhe gesetzt
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Vissel Kobe
UEFA Champions League
Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon

Ottmar Hitzfeld ist mit einer Niederlage von der Fußballbühne abgetreten, doch es war eine, die sich wie ein Sieg anfühlte. Nicht nur die Schweiz präsentierte sich in guter Verfassung, der frühere Bayern-Trainer lobt auch die Leistungen der vermeintlich Kleinen, die die Kräfteverhältnisse im Weltfußball verschoben hätten. Auf die eigene Karriere blickt er mit Stolz.

Hitzfeld betonte gegenüber "Sport Bild", bei dieser WM hätten "kleinere Nationen gemerkt, was man mit Geschlossenheit, mit Willen und Leidenschaft erreichen kann - wie zum Beispiel Costa Rica." Der 65-Jährige kam deshalb zu dem Schluss: "Die Fußballwelt ist jetzt noch enger zusammengerückt."

Positiv merkte der frisch pensionierte Spitzentrainer zudem an, das sich "die Mentalität vieler Länder bei dieser WM geändert" habe hin zur offensiveren Interpretation ihrer Spielweise. Die Zahlen geben ihm Recht: Nachdem der Torschnitt während der Vorrunde zweitweise bei über drei Treffern pro Spiel lag, liegt er mit aktuell 2,7 Toren nach 61 von 64 Spielen noch immer klar über dem Wert von 2010 (2,3 Tore).

Hitzfeld: Klima beteiligt an der Torschwemme

"Dass so viele Tore gefallen sind, hat aber auch damit zu tun, dass aufgrund der klimatischen Verhältnisse mehr Konzentrationsfehler und dadurch auch Fehler im Spiel gemacht wurden als normalerweise", merkte Hitzfeld jedoch an, die Torflut nicht überbewerten zu wollen.

Mit der Leistung der von ihm letztmals betreuten Eidgenossen hingegen zeigte sich der Lörracher uneingeschränkt zufrieden. "Unsere Art, Fußball zu spielen, hat den Fans sehr viel Freude bereitet und einen Hype ausgelöst", so Hitzfeld, der sein Team nach der 2:5-Niederlage gegen Frankreich wieder aufrichtete und denkbar knapp im Achtelfinale an Argentinien scheiterte.

"Alles perfekt inszeniert"

"Wir haben einen der Topfavoriten an den Rand einer Niederlage gebracht - darauf können wir alle stolz sein", sagte der frühere Meistertrainer, der mit der Bühne seines nun erfolgten Abschieds aus dem aktiven Geschäft mehr als glücklich ist: "Es gibt keinen besseren Rahmen, als mit einer solchen Leistung bei einer WM in Brasilien abzutreten. Das war alles perfekt inszeniert."

"Ich bereue wirklich nichts, und darauf bin ich stolz", so das abschließende Fazit seiner Karriere, die er nun abseits des Platzes auf seine Art fortsetzen werde: "Ich werde weiter als TV-Experte arbeiten, Vorträge halten - um mich braucht sich niemand sorgen zu machen, mir wird sicher nicht langweilig."

Die WM 2014 im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung