Fussball

"Balotelli lebt in einer virtuellen Welt"

SID
In der Türkei sucht Prandelli (l.) nun sein Glück
© getty

Der frühere italienische Nationaltrainer Cesare Prandelli hat Starstürmer Mario Balotelli zwei Wochen nach dem WM-Aus stark kritisiert. Das Aus bei der Weltmeisterschaft in der Gruppenphase lässt den neuen Coach von Galatasaray immer noch nicht in Ruhe.

"Ich habe Balotelli beim Abschied nach der WM gesagt, dass er seine virtuelle Welt verlassen muss. Er muss anfangen, in der Wirklichkeit zu leben, wenn er ein Meister werden will, der jede Situation bewältigen kann", sagte der 56-Jährige.

Das WM-Aus nach der Vorrunde beschäftigt Prandelli derweil noch immer. "Ich würde wieder alles machen, wie ich es in Brasilien gemacht habe. Ich begreife nicht, warum die Nationalelf verloren hat", sagte Prandelli, der am Dienstag als neuer Coach von Galatasaray Istanbul vorgestellt worden war.

Sein Beschluss, Galatasaray zu trainieren, sei keine Flucht aus Italien. "Das war die einzige Möglichkeit, um einen Ausweg aus einer schwierigen Situation zu finden. Ich weiß nicht, ob ich das Angebot eines italienischen Klubs akzeptiert hätte. Es ist klar, dass ich in Brasilien als Nationaltrainer gescheitert bin, daher bin ich zurückgetreten", sagte er.

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