Fussball

"Fuck France, Fuck Deschamps"

SID
Mit Manchester City wurde Samir Nasri (l.) englischer Meister
© getty

Die Nichtnominierung von Angreifer Samir Nasri (Manchester City) ins französische Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Brasilien hat zu heftiger Kritik seitens seiner Freundin geführt. Für Anara Atanes ist die Entscheidung eine absolute Frechheit.

"Fuck Frankreich und fuck Deschamps. Was für ein beschissener Trainer", ließ Atanes via Twitter ihrem Unmut freien Lauf und stellte vor allem Nationalcoach Didier Deschamps an den Pranger.

Ihr Eintrag ist ein Renner bei Twitter, wurde bis zum Mittwochmorgen mehr als 24.000-mal geteilt. Nasri selbst ging professionell mit der Entscheidung um: "Ich respektiere die Wahl. Ich werde die WM am TV schauen", sagte der 26-Jährige.

Nasri, der am vergangenen Wochenende in der Premier League die Meisterschaft mit Manchester City geholt hatte, war bereits für die letzten Länderspiele nicht nominiert worden.

Der England-Legionär hatte in der Premier League eine starke Saison gespielt, war aber in der Nationalmannschaft häufiger durch Disziplinlosigkeiten aufgefallen.

Das französische WM-Aufgebot

Tor: Mickael Landreau (SC Bastia), Hugo Lloris (Tottenham Hotspur), Steve Mandanda (Olympique Marseille)

Abwehr: Mathieu Debuchy (Newcastle United), Lucas Digne (Paris St. Germain), Patrice Evra (Manchester United), Laurent Koscielny (FC Arsenal), Eliaquim Mangala (FC Porto), Bacary Sagna (FC Arsenal), Mamadou Sakho (FC Liverpool), Raphaël Varane (Real Madrid)

Mittelfeld: Yohan Cabaye (Paris St. Germain), Clement Grenier (Olympique Lyon), Blaise Matuidi (Paris St. Germain), Rio Mavuba (OSC Lille), Paul Pogba (Juventus Turin), Moussa Sissoko (Newcastle United), Mathieu Valbuena (Olympique Marseille)

Angriff: Karim Benzema (Real Madrid), Olivier Giroud (FC Arsenal), Antoine Griezmann (Real Sociedad San Sebastian), Loic Rémy (Newcastle United), Franck Ribery (Bayern München)

Auf Abruf: Remy Cabella (HSC Montpellier), Maxime Gonalons (Olympique Lyon), Alexandre Lacazette (Olympique Lyon), Loïc Perrin (AS St. Etienne), Stephane Ruffier (AS St. Etienne), Morgan Schneiderlin (FC Southhampton), Benoit Tremoulinas (AS St. Etienne)

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