Dienstag, 25.02.2014

Hilfe für Englands Elfmeter-Phobie

Hodgson erwägt Psychologen-Einsatz

Roy Hodgson will dem ewig währenden Elfmeter-Trauma der Three Lions mit psychologischer Hilfe ein Ende bereiten. Um bei der WM im Sommer in Brasilien ein erneutes Drama vom Punkt zu verhindern, überlegt der 66-Jährige, der Phobie mit Hilfe eines Sportpsychologen Herr zu werden.

Roy Hodgson ist die ewigen Elfmeter-Witze auf britische Kosten wohl langsam leid
© getty
Roy Hodgson ist die ewigen Elfmeter-Witze auf britische Kosten wohl langsam leid

"Wir überlegen, jemanden zu uns einzuladen. Aber es müsste eine Person sein, die von der Gruppe akzeptiert wird", sagte Hodgson beim englischen Fernsehsender Sky Sports: "Es geht um Charakter, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, die Schlagzeilen des nächsten Morgens auszublenden. Wenn ein Psychologe einen Weg aufzeigen kann, wären wir sehr, sehr glücklich."

Sein Team habe einen oder vielleicht zwei selbstbewusste Elfmeterschützen, sagte Hodgson, die anderen gelte es mit allen möglichen Trainingsformen zu ermutigen: "Wir müssen sicherstellen, dass sie bestmöglich vorbereitet sind, wenn sie zum Punkt schreiten."

Bei der Europameisterschaft 2012 war England im Viertelfinale an Italien gescheitert (2:4). Es war die sechste Niederlage der Three Lions im Elfmeterschießen bei einem Großevent - bei sieben Entscheidungen vom Punkt.

Roy Hodgson im Steckbrief


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