Donnerstag, 20.02.2014

Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

170.000 Sicherheitskräfte im Einsatz

Ein Aufgebot von 170.000 Sicherheitsleuten soll einen friedlichen und reibungslosen Ablauf der Fußball-WM in Brasilien garantieren. Das teilten die Organisatoren am Donnerstag am Rande eines Team-Workshops in Florianópolis mit.

In Rio de Janeiro werden verstärkt Sicherheitskräfte und Militär eingesetzt
© getty
In Rio de Janeiro werden verstärkt Sicherheitskräfte und Militär eingesetzt

"Insgesamt werden 150.000 Beamte inklusive des Militärs für die Sicherheit bei der Weltmeisterschaft sorgen", sagte Andrei Augusto Passus Rodrigues, der Sicherheitskoordinator des brasilianischen Justizministeriums. Zusätzlich würden 20.000 private Sicherheitskräfte eingesetzt.

"Die teilnehmenden Mannschaften haben großes Vertrauen in die bereitgestellten Sicherheitsvorkehrungen", sagte FIFA-Sicherheitsdirektor Ralf Mutschke bei dem Workshop, an dem 25 Nationaltrainer der 32 qualifizierten Teams teilnehmen. Bundestrainer Joachim Löw war nicht vor Ort.

Proteste im Gastgeberland

Seit Vergabe der Endrunde ist es in Brasilien immer wieder zu Massenprotesten mit Toten und Verletzten gekommen. Die Milliardenkosten für Stadien und Infrastruktur für die WM und die Olympischen Spiele 2016, die in Rio stattfinden, erzürnen die Bevölkerung, die zugleich Korruption, Misswirtschaft und soziale Missstände anprangert.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff sagte am Mittwoch, "falls nötig" würden Truppen mobilisiert, um die Sicherheit der Endrunde zu gewährleisten.

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