Dienstag, 03.12.2013

Einteilung nach "geografischen und sportlichen Faktoren"

FIFA-Willkür bei Lostopf-Einteilung

Die FIFA ändert kurz vor der Lostopf-Einteilung für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien die Faktoren. Die Weltrangliste wird nicht mehr berücksichtigt, das DFB-Team bleibt aber weiterhin in Topf Eins.

Mit der Einteilung könnte die Gruppe Deutschland, Italien, Elfenbeinküste und Japan entstehen
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Mit der Einteilung könnte die Gruppe Deutschland, Italien, Elfenbeinküste und Japan entstehen
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Am Dienstag teilt die FIFA im brasilianischen Costa do Sauipe die Los-Töpfe für die anstehende Gruppenauslosung der WM 2014 ein. Bisher wurden diese nach der Weltrangliste eingeteilt, nun gab der Verband allerdings bekannt, eine Einteilung nach "geografischen und sportlichen Faktoren" zu bevorzugen.

Wie die "Bild" berichtet, sollen sich die neuen Töpfe aus den verschiedenen Kontinenten rekrutieren. Lediglich der erste Topf, der die gesetzten Gruppenköpfe beinhaltet, bleibt mit Brasilien, Spanien, Deutschland, Argentinien, Belgien, Kolumbien, Uruguay und der Schweiz unverändert.

Klinsmann spricht von "Killergruppen"

Im zweiten Topf befinden sich weitere europäische Nationalmannschaften, wie beispielsweise die Niederlande, England oder Portugal. In Topf drei werden anschließend wohl afrikanische und südamerikanische Mannschaften, sowie in Topf vier Länder aus Asien, Nord -und Mittelamerika zu finden sein.

Jürgen Klinsmann, Trainer der US-amerikanischen Nationalmannschaft, befürchtet aufgrund der Regeländerung "einige Killergruppen" und betitelte das neue System als "unausgewogen."

Für die DFB-Elf könnte damit durchaus eine schwierige Gruppe zu befürchten sein, möglich wäre unter anderem die Kombination aus Deutschland, Italien, der Elfenbeinküste und Japan. Dennoch erklärte Bundestrainer Joachim Löw: "Wir haben keine Wunschgegner."

Das deutsche Team im Überblick

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