Finkes Löwen und Chelsea-Power pur

Von Tim Noller
Mittwoch, 04.12.2013 | 13:18 Uhr
John Obi Mikel, Antonio Valencia, Mikel Essien, Samuel Eto'o, Didier Drogba, Arturo Vidal (v.l.)
© getty
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SPOX stellt alle 32 Teams in Kurzporträts vor. Nach Teil 1 folgt heute Teil 2 - mit zahlreichen Chelsea-Stars, der Hoffnung auf ein Sommermärchen 2.0 und Drogbas letzter Chance.

Algerien

Einwohner: 32,0 Mio.

Aktive Spieler: 203.900

WM-Teilnahmen: 3

WM-Erfolge: Vorrunde (1982, 1986, 2010)

Trainer: Vahid Halilhodzic

Stars: Ishak Belfodil, Sofiane Feghouli

Was hat der Nichtangriffspakt von Gijon bei der WM '82 mit Algerien zu tun? An das Spiel Deutschland gegen Österreich erinnern sich wohl noch viele Fußballfans. Nach der frühen deutschen Führung wurde das Fußballspielen eingestellt. Schließlich reichte den beiden Nachbarn dieses Ergebnis zum Weiterkommen.

Doch wer unter dieser krassen Verletzung des Fair-Play-Gedanken am meisten litt, wird oft vergessen: Algerien. Die Nordafrikaner spielten bei ihrer ersten WM-Teilnahme ein furioses Turnier. Doch der 2:1-Sieg gegen die deutsche Auswahl und ein 3:2 gegen Chile reichten aufgrund des unwürdigen Schauspiels in Gijon nicht fürs Weiterkommen. Dieses Szenario droht Algerien in Brasilien zwar nicht mehr. Die FIFA lässt seitdem die letzten Gruppenspiele zeitgleich austragen. Dennoch ist mit einer ähnlichen Rolle wie 1982 nicht zu rechnen.

Infotext: So funktioniert die WM-Auslosung!

Kamerun

Einwohner: 20,5 Mio.

Aktive Spieler: 22.045

WM-Teilnahmen: 6

WM-Erfolge: Viertelfinale (1990)

Trainer: Volker Finke

Stars: Samuel Eto'o, Alex Song

Quo Vadis, Kamerun? Das 4:1 im Rückspiel der Afrika-Playoffs gegen Tunesien soll bei den "Unbezähmbaren Löwen" eine Wende einleiten. Die Enttäuschungen bei den vergangenen Afrika-Cups und der WM auf dem eigenen Kontinent haben tiefe Wunden beim einstigen Aushängeschild des afrikanischen Fußballs hinterlassen.

Mit dem deutschen Trainer Volker Finke soll nun wieder an die Erfolge vergangener Tage angeknüpft werden. 1990 zog Kamerun sensationell ins Viertelfinale ein und verzauberte mit Spaßfußball das Publikum. Der Held von damals, Roger Milla, hat den Superstar von heute, Samuel Eto'o, inzwischen überzeugt, wieder für Kamerun aufzulaufen. Nach dem Rücktritt vom Rücktritt steht der Chelsea-Stürmer vor seiner vierten WM-Teilnahme.

Seite 1: Algeriens Jubelstürme und Finkes Hoffnung auf die Wende

Seite 2: Letzte Chance für Drogba und ambitionierte Black Stars

Seite 3: Blues-Power und der Traum vom Sommermärchen 2.0

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