Nach Voodoo-Werbeaktion

Pepsi entschuldigt sich bei Ronaldo

Von Marco Nehmer
Mittwoch, 20.11.2013 | 22:02 Uhr
Von Pepsi Schweden wurde Cristiano Ronaldo als Voodoo-Puppe dargestellt
© Pepsi Schweden
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
Fr02:00
Flamengo -
Chapecoense
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Pepsi hat sich bei Cristiano Ronaldo und den portugiesischen Fans öffentlich entschuldigt wegen einer geschmacklosen Werbeaktion entschuldigt. Hintergrund ist eine Kampagne des Softdrink-Riesen in Schweden. Dort wurde der Superstar von Real Madrid als gegängelte Voodoo-Puppe dargestellt.

Die über das schwedische Facebook-Profil von Pepsi verbreitete Kampagne im Vorfeld des WM-Playoff-Rückspiels am Dienstag zwischen Schweden und Portugal (2:3) hatte in der portugiesischen Öffentlichkeit für große Verärgerung gesorgt.

Ronaldo wurde auf mehreren Plakaten als Voodoo-Puppe im Portugal-Trikot mit der Nummer 7, wahlweise mit Nadeln im Körper oder auf Bahngleisen dargestellt. Die PR-Aktion der Getränkefirma ging aber nach hinten los. Nach wüsten Protesten hat Pepsi die Einträge wieder vom Profil entfernt.

Pepsi versucht, die Wogen zu glätten

"Wir würden niemals den Sport oder den Wettbewerbsgedanken in ein negatives Licht rücken wollen. Wir bedauern es, sollten sich jemand von den Beiträgen angegriffen gefühlt haben", versuchte Pepsi mit einem offiziellen Statement die Wogen zu glätten.

Ohnehin nützte den Schweden die Werbeaktion contra Ronaldo nichts: Der Superstar von Real Madrid schoss seine Nationalmannschaft mit drei Toren im Alleingang zur WM in Brasilien und wurde danach von der Fußballwelt gefeiert.

Cristiano Ronaldo im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung