wird geladen

Gott hat die Nummer 7

Mittwoch, 20.11.2013 | 10:47 Uhr
Mit vier Treffern in Hin- und Rückspiel hat Ronaldo Portugal zur WM geschossen
© getty
Advertisement
Primera División
Live
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Live
Heracles -
PSV
Ligue 1
Live
Monaco -
Metz
Premier League
Live
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Im Alleingang hat Cristiano Ronaldo Portugal zur Weltmeisterschaft in Brasilien geschossen. In Portugal hat er nach dem Hattrick in Schweden Helden-Status und auch weltweit erreicht der Superstar von Real Madrid die nächste Stufe. Und plötzlich ist sogar die FIFA nett zu ihm.

Am Ende applaudierte sogar Gott höchstpersönlich. Zlatan Ibrahimovic spendete Cristiano Ronaldo noch auf dem Platz Beifall. Nach dem 2:2 - da hatte Ronaldo sein drittes Tor noch gar nicht erzielt.

Kurze Zeit später machte der Angreifer seinen fünften Hattrick in der laufenden Saison perfekt. "Wie ein Gott", titelte die spanische "Marca" wenige Minuten nach dem 3:2 Portugals in Schweden in Anlehnung an Ibrahimovics Worte über seinen eigenen Status.

Aber: Gott hatte an diesem Abend in Solna die Rückennummer 7 und nicht die schwedische 10. Drei Tore erzielte Ronaldo und gewann nicht nur das direkte Duell mit seinem schwedischen Rivalen, sondern vollendete Portugals dritte WM-Teilnahme in Folge über die Playoffs.

Es war kein einfaches Unterfangen, zumal die Portugiesen wie schon im Hinspiel zunächst nicht wussten, wie sie die massiv stehenden Schweden anzufassen hatten und wie man sie knacken könnte. Die Lösung innerhalb von vier Tagen hieß zwei Mal: Ronaldo.

Ronaldo hat immer das letzte Wort

Er traf im Hinspiel aus heiterem Himmel zum 1:0-Sieg, er eröffnete im Rückspiel den Fünf-Tore-Wahnsinn und schloss drei Mal so eiskalt ab, dass der Schock jedes Einzelnen im Stadion förmlich zu spüren war. Nach dem 2:2-Ausgleichstreffer - so schien es - trauten sich die Schweden kaum, eine Schlussoffensive zu starten. Denn dieser Ronaldo hatte immer das letzte Wort.

Zum sechsten Mal wird Portugal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen - und seit des großen Eusebio ist der Erfolg der Selecao nicht so eindeutig einem einzigen Mann zuzuschreiben wie heute. Luis Figo, Rui Costa und Co. waren große Namen einer großen Generation, doch so maßgeblich wie Ronaldo waren selbst sie nicht.

Mit seinen drei Toren in Schweden zog er mit Pauleta gleich und ist nun wie der ehemalige PSG-Stürmer mit 47 Treffern Portugals Rekordtorschütze. Dass er Pauleta bald überholen wird, ist Formsache. Dass er eigene Bestmarken aufstellen wird, wohl auch. "Rekorde sind da, um gebrochen zu werden, aber sie haben keine Priorität", sagt Ronaldo.

"Portugal hat mich gebraucht"

Ihm geht es um weit mehr. "Ich weiß, dass Portugal mich brauchte. Es ist schön, was wir als Mannschaft geschafft haben." Und sein Anteil? "Ich habe meinen Job getan und habe die Antwort auf dem Platz gegeben."

Wer noch Zweifel an diesem Erfolgsmodell hat, wer immer noch den Glauben hegt, Ronaldo taucht in den wichtigen Spielen ab, bekam nun die Antwort. "Ich habe niemanden etwas zu beweisen", sagte Ronaldo nach dem Sieg in Schweden bei seiner kleinen Abrechnung: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, 40-50 Tore jedes Jahre zu erzielen."

Schon gar nicht, wenn er die Marke zuletzt deutlich übertraf. 66 Tore erzielte Ronaldo 2013 und noch ist es November. Im ganzen Jahr 2012 kam der Superstar von Real Madrid auf 63 Treffer. Kein Spieler traf in den letzten Monaten öfter als er.

Dass FIFA-Präsident Sepp Blatter just in den Minuten der Abrechnung via Medien seine Glückwünsche für die "großartige Leistung" des Portugiesen ausrichtete, wirkte dann doch wie ein kleiner Versuch der Versöhnung.

Dass die FIFA offenbar die Wahl des Weltfußballers kurzerhand bis zum 29. November 2013 verlängerte, sieht auch nach einem kleinen Geschenk aus. Nach der Darbietung in den Playoffs sind Ronaldos Chancen sicher nicht gesunken.

Zlatan gratuliert

Einer, der ebenfalls im Ballon-d'Or-Rennen ist, möchte zumindest mit der WM nichts mehr zu tun haben. "Eine WM ohne mich ist nicht sehenswert", ließ Zlatan Ibrahimovic kurz nach dem Playoff-Aus verlauten, gratulierte aber Portugal artig zur WM-Teilnahme.

Der, der ihm den Fußballgott-Status streitig macht, holte dagegen zum Ritterschlag aus. "Zlatan? Er ist fantastisch", sagte Ronaldo. "Ich stehe aber nicht im Wettbewerb mit ihm, sondern spiele für mein Team." Die Fortsetzung folgt bei der WM in Brasilien.

Schweden - Portugal: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung