Vorbild Deutschland und Belgien

Sahin: Türkei muss "aufräumen"

Von Marco Heibel
Montag, 21.10.2013 | 11:31 Uhr
Nuri Sahin hat eine grundlegende Untersuchung der Probleme gefordert
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Borussia Dortmunds Mittelfeldstar Nuri Sahin hat ein vernichtendes Urteil über den türkischen Fußballverband gefällt. In der Türkei fehle es an Nachhaltigkeit, nun müsse ein radikaler Neuaufbau her. Den nächsten Champions-League-Gegner FC Arsenal schätzt Sahin auch dank Mesut Özil stärker ein als vor zwei Jahren.

Anders als im Verein läuft es für Sahin bei der türkischen Nationalmannschaft aktuell nicht gut. Zum dritten Mal in Folge hat das Land die WM-Qualifikation verpasst. Im Interview mit dem "Kicker" redete der 43-fache Nationalspieler Sahin Klartext: "Wir sind einmal dabei, dann wieder ein paarmal nicht. Uns fehlt die Nachhaltigkeit." Es gebe "nichts schönzureden".

Der 25-Jährige fordert vom Verband einen radikalen Schnitt: "Man muss einmal einen Strich ziehen und komplett aufräumen. Wir sollten von der F-Jugend bis in die Spitze untersuchen, was wir falsch, was wir richtig machen oder was wir verbessern können."

Neben Deutschland sei Belgien aufgrund der vergleichbaren Möglichkeiten ein gutes Vorbild: "Es ist extrem, was die Belgier auf die Beine gestellt haben. Ich behaupte: Wir als türkische Spieler besitzen dieses Potenzial auch. Die Frage ist nur, warum wir es nicht abrufen." Auch er selbst spiele in der Nationalmannschaft "nicht auf dem Niveau wie in Dortmund".

"Hatte genug Pausen"

Der BVB steht mit den Spielen beim FC Arsenal am Dienstag und beim FC Schalke 04 am Samstag vor einer wichtigen Woche. Vor diesen "Highlights zeigt sich der 25-Jährige zufrieden mit der eigenen Bilanz: "Es war mein großes Ziel, in der Champions League nicht mehr überwiegend auf der Bank zu sitzen. Dass ich jetzt regelmäßig zum Einsatz komme, zeigt mir, dass ich vernünftig arbeite. Ich hatte genug Pausen in den eineinhalb Jahren, bevor ich nach Dortmund zurückgekommen bin."

Um auch in dieser Saison in allen Wettbewerben weit zu kommen, benötige man eine starke Defensive. Im Lauf der Jahre habe er selbst große Freude an dieser Arbeit gewonnen, erklärte Sahin: "Es hing uns zum Hals raus, als wir 2008 mit dem Kommen von Jürgen Klopp oft eine halbe Stunde im Training ohne Ball verschieben mussten. Was wir defensiv zu tun haben, hat uns das Trainerteam regelrecht eingeimpft."

Mittlerweile mache es "sogar Spaß, einen Gegner auch mal defensiv total zu dominieren - in dem Bewusstsein: Heute wirst du kein Tor kassieren, wenn die Arbeit gegen den Ball gut funktioniert. Und nach vorn haben wir genug Qualität."

Arsenal stärker als mit van Persie

25 Monate sind seit dem ersten Aufeinandertreffen mit dem FC Arsenal in der Champions League vergangen, als Dortmund zuhause nicht über ein 1:1 hinauskam und auswärts 1:2 unterlag.

Die Gunners-Mannschaft der Stunde hält Sahin eindeutig für stärker: "Arsenal hat sich spürbar weiterentwickelt. Und die deutsche Mentalität kann keiner Mannschaft schaden." Gerade Özil passe perfekt zu Arsenal. Sein Transfer sei ein Indiz dafür, dass der Klub "immer an seiner Spielphilosophie festgehalten hat."

Vor allem ist Arsenal nach Sahins Meinung nun schwerer auszurechnen als noch vor zwei Jahren: "Sie kommen jetzt auch mit Özil, Aaron Ramsey oder Jack Wilshere viel besser aus der zweiten Reihe. Mit Robin van Persie oder Giroud war Arsenal in den vergangenen Jahren auf einen Spieler im Offensivbereich fixiert. Und wenn van Persie mal einen schlechten Tag hatte, war es für sie schwer, zu treffen."

Nuri Sahin im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung