Louis van Gaals "Orangene Revolution"

SID
Sonntag, 09.09.2012 | 12:32 Uhr
Louis van Gaal geht auch als Bondscoach weiterhin seine eigenen Wege
© Getty
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Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal setzt bei der niederländischen Nationalmannschaft auf den Nachwuchs und gewann mit diesem Stil im Auftakt der WM-Qualifikation 2:0 gegen die Türkei.

Die Türen blieben geschlossen, Louis van Gaal sperrte am Sonntag die Öffentlichkeit beim Training in Stadion von ADO Den Haag wieder aus. Der eigenwillige Bondscoach lässt sich nicht gern in die Karten schauen, auch nicht vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel der Niederländer gegen Ungarn am Dienstag in Budapest. So war er bereits im Vorfeld des ersten Pflichtspiels unter seiner Regie gegen die Türkei (2:0) vorgegangen und hatte mit der "Orangenen Revolution" alle verblüfft.

Auf die EM-Versager kommen schweren Zeiten zu, van Gaal treibt den Umbruch in der Elftal in Windeseile voran. Die beiden Bundesliga-Neuzugänge Rafael van der Vaart und Ibrahim Afellay sowie Nigel de Jong und Gregory van der Wiel waren gar nicht nominiert worden.

Torhüter Maarten Stekelenburg, Schalkes Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar und Joris Mathijsen saßen beim Spiel gegen die Türken 90 Minuten auf der Bank - und mussten sich im Anschluss noch deutliche Worte des "Generals" anhören. "Ich hatte im Freundschaftsspiel gegen Belgien die alte Garde getestet. Sie hat die Chance nicht genutzt", sagte van Gaal mit Blick auf das 2:4 im August.

Viele Youngster in der Startelf

Wie schon in seiner Zeit als Bayern-Trainer nimmt van Gaal keine Rücksicht auf große Namen und hat - auch das ist nicht neu - ein Faible für den Nachwuchs.

In Torhüter Tim Krul (24 Jahre), Daryl Janmaat (23), Jordie Clasie (21) und Martins Indie (20) standen vier Youngster in der Startelf, die noch kein Pflichtspiel bestritten hatten. Und als in der zweiten Halbzeit der Auftaktsieg noch längst nicht gesichert war, schickte van Gaal nicht die etablierten Stars, sondern Ricardo van Rhijn (21), Leroy Fer (22) und Ron Vlaar (27) auf das Feld.

"Das war ein guter Start mit einer neuen Gruppe an Spielern", ergänzte van Gaal, der aber betonte, dass die Tür für jeden Spieler offen bleibe. "Hindurchgehen müssen sie aber selbst." Mit dem Auftakterfolg kann der Nachfolger von Bert van Marwijk den Neuaufbau der Nationalmannschaft etwas entspannter forcieren.

"Jetzt läuft die Türkei erst einmal hinterher. Das ist nicht angenehm. Ich kenne das", ergänzte van Gaal und verweist auf seine erste Amtszeit. Vor gut zwölf Jahren war er mit einem 2:2 gegen Irland gestartet. Am Ende verpassten die Niederländer die WM 2002 in Japan und Südkorea und die Ära van Gaal war beendet.

Führungsrolle für Robben und Sneijder

Beim zweiten Versuch in Diensten des Koninklijke Nederlandse Voetbalbond (KNVB) will es van Gaal besser machen. Helfen sollen ihm dabei Arjen Robben, ein verlässlicher Freund aus Münchner Zeiten, und der neue Kapitän Wesley Sneijder, die die junge Mannschaft führen sollen.

Auch Robin van Persie, der den Führungstreffer erzielte, scheint deutlich bessere Karten im Vergleich zu Huntelaar zu haben. Robben, bei der EM noch ein Schatten seiner selbst, hat den Spaß offensichtlich wiedergefunden und ist zuversichtlich: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung. Die jungen Spieler werden sich noch verbessern."

Müssen sie auch, denn van Gaal hat das WM-Halbfinale als Ziel ausgegeben. Bis dahin sei es noch ein weiter Weg. Nächste Station ist am Dienstag Ungarn, wo das neue Gebilde erstmals in der Fremde auf dem Prüfstand steht. Dort soll die Erfolgsserie ausgebaut werden, schließlich hat der Vize-Weltmeister seit 23 Spielen in der WM-Qualifikation nicht mehr verloren. Die letzte Niederlage gab es vor elf Jahren an der Lansdowne Road in Dublin gegen Irland (0:1). Trainer war damals van Gaal.

Louis van Gaal im Steckbrief

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