Dienstag, 08.05.2012

Nach Meeting in Zürich

FIFA und Brasilien geben sich versöhnlich

Vertreter Brasiliens sowie des Fußball-Weltverbandes FIFA haben ihre Streitigkeiten begraben und wollen künftig wieder enger zusammenarbeiten.

Sepp Blatter hat die Streitigkeiten der FIFA mit den brasilianischen Funktionären begraben
© Getty
Sepp Blatter hat die Streitigkeiten der FIFA mit den brasilianischen Funktionären begraben

Dies erklärten am Dienstag sowohl FIFA-Präsident Joseph Blatter als auch Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo nach einem sechsstündigen Meeting in Zürich.

Im März dieses Jahres hatte es Unstimmigkeiten zwischen dem Verband und Brasilien gegeben, nachdem FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke sich über die Vorbereitungen hinsichtlich der Fußball-WM 2014 beschwert hatte.

Regierungsmitglied Teil des WM-OK

Wie die FIFA im Anschluss an die Gespräche am Dienstag mitteilte, wird künftig ein Mitglied der brasilianischen Regierung zum örtlichen WM-Organisationskomitee dazustoßen.

Zudem werden sich die Ausrichter künftig alle zwei Monate in Brasilien treffen, um sicherzustellen, dass die Vorbereitungen planmäßig verlaufen.

Blatter sprach von einem "historischen Tag" für die FIFA.

Die brasilianische Regierung habe ein starkes Signal dahingehend gesendet, dass sie in enger Partnerschaft mit dem Weltverband die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten ausrichten wolle.


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