Dienstag, 03.04.2012

Gespräche über einen Gesetzesentwurf zur WM 2014

Brasilien lehnt Jerome Valcke weiter ab

Der brasilianische Senat hat sich erneut dafür ausgesprochen, die Gespräche über einen Gesetzesentwurf anlässlich der Fußball-WM im Jahr 2014 nicht mit FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke, sondern mit FIFA-Präsident Joseph Blatter zu führen.

FIFA-Präsident Sepp Blatter (l.) mit Generalsekretär Jerome Valcke
© Getty
FIFA-Präsident Sepp Blatter (l.) mit Generalsekretär Jerome Valcke
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Am vergangenen Monat hatte Valcke die brasilianische Regierung verärgert, indem er sich kritisch über den Stand der Vorbereitungen hinsichtlich der Fußball-WM äußerte.

Der Senat bat Blatter anstelle des eigentlich dafür vorgesehenen Valcke, bei einer Kongress-Sitzung über das WM-Rahmengesetz zu debattieren.

Senat wartet Reaktion Blatters ab

Durch das Rahmengesetz erhofft sich der Fußball-Weltverband weitreichende Garantien wie zum Beispiel den Bierverkauf in den Stadien durch FIFA-Werbepartner.

Die Presseabteilung des brasilianischen Senats gab am Dienstag bekannt, dass der Senat die Reaktion Blatters abwarten werde, ehe er darüber entscheide, ob er Valcke als Gesprächspartner akzeptieren werde.

Blatter hatte erst am vergangenen Wochenende im Anschluss an eine Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees in Zürich sich noch einmal für seinen Generalsekretär starkgemacht und betont, dass Valcke alle seiner bisherigen Funktionen im Weltverband behalten werde.

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