Donnerstag, 10.06.2010

WM 2010

Schweiz landet mit humpelndem Frei

Die Nationalmannschaft der Schweiz ist einen Tag vor WM-Beginn in Johannesburg gelandet. Mit an Bord war auch der am Knöchel verletzte Kapitän Alexander Frei.

Ottmar Hitzfeld (l.) und sein Kapitän Alexander Frei am Flughafen
© sid
Ottmar Hitzfeld (l.) und sein Kapitän Alexander Frei am Flughafen

Mit einem zuversichtlich blickenden Ottmar Hitzfeld an der Spitze und dem humpelnden Kapitän Alexander Frei ist die Nationalmannschaft der Schweiz am Donnerstag einen Tag vor Beginn der WM in Südafrika gelandet. Um 9.01 Uhr setzte der Flieger mit Nationaltrainer Hitzfeld und seinem angeschlagenen Spielführer auf dem Flughafen von Johannesburg auf.

Trotz seiner Knöchelblessur stieg Frei lächelnd und als erster Spieler in den Mannschaftsbus, der die Nati ins 70 km entfernte Quartier Emerald Casino Resort in Vanderbijlpark brachte. Frei war mit bandagiertem Fuß geflogen.

Das Bein wurde hochgelagert und der frühere Dortmunder, der sich im letzten Trainig auf Schweizer Boden verletzt hatte, bereits im Flugzeug behandelt.

"Immer positiv denken"

"Die Schmerzen sind das Hauptproblem. Er bekommt Tabletten, eine Behandlung gegen die Schwellung, dazu gibt es Kühlpackungen und einen Salbenverband", sagte Teamarzt Cuno Wetzel.

Ob Frei der Nati im ersten Spiel am Mittwoch in Durban gegen Europameister Spanien (16 Uhr im LIVE-TICKER und bei SKY) zur Verfügung stehen wird, ist unklar.

"Man muss immer positiv denken. Obwohl die Schmerzen bei ihm sehr groß waren, hoffe ich, dass er dabei ist. Auch wenn es nicht fürs erste Spiel reicht, so kann er vielleicht doch im Laufe des Turniers noch einsteigen", sagte Hitzfeld kurz vor dem Abflug.

Spanien lädt zum Träumen ein

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
© Getty
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Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
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Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
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Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
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Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
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Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
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Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
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Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
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Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
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Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
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