Kim Jong-Hun dementiert Spieler-Verschwinden

SID
Sonntag, 20.06.2010 | 18:47 Uhr
Kim-Jong Hun konnte beim 1:2 gegen Brasilien immerhin ein Tor beklatschen
© Getty
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Nordkoreas Trainer Kim Jong-Hun hat sich erstmals zum angeblichen Verschwinden von vier seiner Spieler geäußert. "Sie waren bei uns - jeden Tag", so Kim zu den Gerüchten.

Nordkoreas Trainer Kim Jong-Hun hat sich bei der WM in Südafrika erstmals zum angebliche Verschwinden von vier seiner Spieler geäußert. Zu keinem Zeitpunkt habe ein Akteur aus seinem Team gefehlt, betonte Kim am Sonntag: "Sie waren bei uns - jeden Tag, wir aßen, übernachteten und trainierten zusammen."

Das Team aus dem kommunistischen Staat hatte bei seinem ersten Spiel gegen Brasilien (1:2) vier Spieler auf dem offiziellen Spielberichtsbogen kurzfristig als "abwesend" ausweisen lassen.

Dabei handelte es sich um Torhüter Kim Myong-Won, Stürmer An Choi-Hyok und die Mittelfeldspieler Kim Kyong-Il und Pak Sung-Hyok. Eine Pressekonferenz, auf der sich der Verband am Freitag erklären wollte, hatten die "Chollimas" platzen lassen.

"Management und die Spieler unterstehen meiner Verantwortung"

"Das Management und die Spieler unterstehen meiner Verantwortung, und da wurde zu keinem Zeitpunkt ein Mitglied des Teams vermisst", sagte Kim einen Tag vor dem Gruppenspiel seiner Mannschaft gegen Portugal am Montag (13.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) in Kapstadt.

Demonstrativ präsentierte Kim seine 23 nominierten Spieler am Sonntag beim Abschlusstraining im Green-Point-Stadion. Kim gab sich selbstbewusst und wies Fragen zurück, wonach er bei weiteren Niederlagen in der Vorrunde gegen Portugal und am Freitag gegen Brasilien Konsequenzen befürchten müsse.

"Wir haben noch zwei Spiele vor uns und werden alle unsere Kraft in diese Spiele stecken. Und wir werden noch Punkte holen", sagte Kim und fügte hinzu: "Manchmal gewinnt man oder man verliert. Es geht nicht immer so wie man will. Aber wenn wir nicht den Weg gehen, den wir uns erhofft haben, wird das keine weitere Konsequenzen für uns haben."

Nordkoreas vermisste Spieler wieder da

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