WM 2010

Italien: Minister Bossi sorgt für Eklat

SID
Mittwoch, 23.06.2010 | 09:43 Uhr
Italien hat aufgrund der beiden Unentschieden gegen Paraguay und Neuseeland erst zwei Punkte
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Politiker Umberto Bossi hat in Italien für einen Eklat gesorgt. "Ich bin sicher, sie werden das Match gegen die Slowakei kaufen", so der Reformminister über die Squadra Azzurra.

Der italienische Reformminister Umberto Bossi hat im Land des viermaligen Weltmeisters für einen Eklat gesorgt.

Der Chef der rechtspopulistischen Regierungspartei Lega Nord hatte vor dem entscheidenden WM-Vorrundenspiel am Donnerstag in Johannesburg gegen die Slowakei erklärt: "Ich bin sicher, sie werden das Match gegen die Slowakei kaufen. Im nächsten Jahr werden einige slowakische Fußballer in unseren Vereinen spielen."

"Bossi hat diesmal übertrieben"

Die Worte Bossis, dessen norditalienische Föderalismus-Partei in den vergangenen Jahren auf die Abspaltung Oberitaliens vom Rest des Landes gedrängt hatte, lösten einen Sturm der Entrüstung aus.

"Bossi hat diesmal übertrieben, seine Worte sind beleidigend", hieß es vonseiten des Fußballverbandes. Der Weltverband FIFA versicherte, es gebe "keinerlei Hinweise auf eine versuchte Manipulation".

Prämienverzicht gefordert?

Der zu Bossis Partei gehörende Minister Roberto Calderoli hatte vor Beginn der WM mit seinem Appell an den Verband für Aufregung gesorgt, weil er eine Kürzung der Gehälter der Stars der italienischen Nationalmannschaft gefordert hatte.

Die Spieler der Azzurri forderte er auf, freiwillig auf die Prämien für die WM in Südafrika zu verzichten.

Angesichts der Sparmaßnahmen, die im Land zur Eindämmung der hohen Staatsverschuldung notwendig seien, sollte die Squadra Azzurra ein gutes Beispiel geben, hatte der Minister seinen Vorstoß begründet

Italien im Steckbrief: Alle News und Ergebnisse im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung