Samstag, 12.06.2010

Gruppe C: England - USA 1:1

Green wirft Englands Sieg weg

Mitfavorit England ist mit einem Unentschieden gegen die USA in die WM in Südafrika gestartet. Gegen den vermeintlich stärksten Gegner in Gruppe D kam die Mannschaft von Fabio Capello zu einem gerechten 1:1 (1:1). Unter dem Strich eine eher enttäuschende Leistung, die viele Fragen offen ließ - auch an den Trainer.

Englands Torhüter Robert Green leistete sich einen katastrophalen Fehler, der zum Ausgleich führte
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Englands Torhüter Robert Green leistete sich einen katastrophalen Fehler, der zum Ausgleich führte
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Vor 30.000 Zuschauern im Royal Bafokeng Stadion in Rustenburg brachte Steven Gerrard die Engländer nach drei Minuten in Führung. Ein schwerer Patzer des Torhüters führte kurz vor der Pause zum Ausgleich: Robert Green lenkte in der 42. Minute einen leichten Schuss von Clint Dempsey zum 1:1 ins eigene Tor.

Nachbetrachtung:

Nach vorne oft verkrampft und uninspiriert, nach hinten immer wieder schlampig und unentschlossen: Gemessen an den (eigenen) Ansprüchen war der erste Auftritt der Engländer eher enttäuschend. Auch der sonst so unantastbare Fabio Capello machte dabei eine zumindest unglückliche Figur. Drei wichtige Personalentscheidungen musste der Trainer vor der Partie treffen, alle drei wirken nun im Nachhinein diskussionswürdig.

Den Einsatz der angeschlagenen James Milner und Ledley King korrigierte Capello selbst, indem er die körperlich überforderten Spieler nach 30 bzw. 45 Minuten vom Feld nahm. Die Entscheidung für Torhüter Robert Green führte sich durch dessen schweren Patzer selbst ad absurdum.

WM: England - USA (Gruppe C)
England - USA 1:1: Viel Prominenz im Stadion - oder zumindest die Ebenbilder. Queen Elizabeth, Maggie Thatcher und Prinz Charles
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England - USA 1:1: Viel Prominenz im Stadion - oder zumindest die Ebenbilder. Queen Elizabeth, Maggie Thatcher und Prinz Charles
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Auch die Amis hatten sich ordentlich ins Zeug gelegt, um möglichst aufzufallen
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Auch die Amis hatten sich ordentlich ins Zeug gelegt, um möglichst aufzufallen
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Aber dann ging's endlich los mit "Good save the Queen" und "Star Spangled Banner"
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Aber dann ging's endlich los mit "Good save the Queen" und "Star Spangled Banner"
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Und in der 4. Minute klingelte es schon das erste Mal. Steven Gerrard netzte ein. Frankfurts Ricardo Clark kommt zu spät
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Und in der 4. Minute klingelte es schon das erste Mal. Steven Gerrard netzte ein. Frankfurts Ricardo Clark kommt zu spät
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Der Skipper der Three Lions durfte jubeln. Auch Frank Lampard kommt im Hintergrund zum Feiern angetrabt
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Der Skipper der Three Lions durfte jubeln. Auch Frank Lampard kommt im Hintergrund zum Feiern angetrabt
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Danach zogen sich die Engländer aber weit zurück und überließen den Amerikanern das Spiel. Es gab viele Zweikämpfe im Mittelfeld
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Danach zogen sich die Engländer aber weit zurück und überließen den Amerikanern das Spiel. Es gab viele Zweikämpfe im Mittelfeld
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Emile Heskey rauschte mit US-Keeper Tim Howard zusammen. Der Torhüter konnte aber weitermachen
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Emile Heskey rauschte mit US-Keeper Tim Howard zusammen. Der Torhüter konnte aber weitermachen
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Dann rückte Englands Schlussmann Robert Green in den Mittelpunkt. Ganz traditionsbewusst schubste er sich diesen Ball selbst ins Netz
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Dann rückte Englands Schlussmann Robert Green in den Mittelpunkt. Ganz traditionsbewusst schubste er sich diesen Ball selbst ins Netz
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Robert Green wollte noch retten, was nicht mehr zu retten war...
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Robert Green wollte noch retten, was nicht mehr zu retten war...
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... aber er kam nicht mehr rechtzeitig hinterher. Der Ball trudelte über die Linie
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... aber er kam nicht mehr rechtzeitig hinterher. Der Ball trudelte über die Linie
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Robert Green kauerte dann am Boden und war wohl der einsamste Mensch in diesem Moment
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Robert Green kauerte dann am Boden und war wohl der einsamste Mensch in diesem Moment
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Die Amerikaner bejubelten ihren Ausgleichstreffer dagegen mit der gesamten Entourage
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Die Amerikaner bejubelten ihren Ausgleichstreffer dagegen mit der gesamten Entourage
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Beide Teams lieferten sich über 90 Minuten einen packenden Fight. Wayne Rooney hatten die US-Boys gut im Griff
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Beide Teams lieferten sich über 90 Minuten einen packenden Fight. Wayne Rooney hatten die US-Boys gut im Griff
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Zum Teil gab's auch ordentlich auf die Socken. Wie hier von Jamie Carragher gegen Robbie Findley
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Zum Teil gab's auch ordentlich auf die Socken. Wie hier von Jamie Carragher gegen Robbie Findley
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Wayne Rooney war für diesen Kopfball ein paar Zentimeter zu klein. Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden
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Wayne Rooney war für diesen Kopfball ein paar Zentimeter zu klein. Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden
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Und auch die Maßnahme, nach der Verletzung von Garreth Barry Steven Gerrard neben Frank Lampard ins defensive Mittelfeld zurück zu beordern, ging nur einmal auf: beim Treffer in der 4. Minute. Ansonsten wirkte vor allem Lampard in der Offensive gehemmt und umständlich, in der Defensive standen beide, wie befürchtet, häufig vor dem Ball - und liefen so dem Spiel immer wieder hinterher und ließen im Zentrum gefährliche Lücken für den Gegner.

Insgesamt erinnerte der Auftritt der Engländer phasenweise an vergangen geglaubte Zeiten, als die Three Lions regelmäßig bei großen Spielen verkrampften - die nun neu aufkeimende Torwartdiskussion wird auch nicht zur Stabilität beitragen. Trotzdem bleiben die Three Lions Favorit auf den Gruppensieg, zumal sich viele Probleme von selbst lösen werden - wenn Garreth Barry ins Team zurück kehrt.

Die USA dagegen untermauerten ihren Anspruch auf den zweiten Platz in Gruppe D - oder sogar mehr? Physisch und athletisch waren die Amerikaner den Engländern mindestens ebenbürtig. Gegen Algerien und Slowenien dürfte die mittlerweile sehr reife Mannschaft von Bob Bradley auch taktisch klare Vorteile haben.

So diskutierten die mySPOX-User während der Partie

Reaktionen:

Fabio Capello (Trainer England): "Das Resultat ist nicht gut für uns, weil wir besser gespielt haben als die USA. Aber so ist halt Fußball, das müssen wir hinnehmen und nach vorne schauen."

Steven Gerrard (Torschütze für England): "Das Gegentor hat uns natürlich geschockt, aber es war danach auch schlecht von uns. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber das wichtigste war heute, das Spiel auf keinen Fall zu verlieren. Leider haben wir ein dummes Gegentor kassiert. So etwas passiert halt. Man kann den Torwart nicht kritisieren. Viele reden über den Ball, und der Ball ist halt so. Wir müssen Robert unterstützen, und er wird noch wichtige Bälle halten. Wir stehen alle hinter ihmJetzt ist das neue Ziel sieben Punkte in der Gruppenphase zu machen."

Clint Dempsey (Torschütze für die USA): "Natürlich hätte Green den halten sollen. Aber soll ich mich jetzt beschweren? Wir haben jetzt die Chance in der Gruppe durch zu kommen. Wir müssen jetzt beide Spiele gewinnen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Spiel: Capello will es also wissen: Obwohl ganz England glaubt, dass Gerrard und Lampard nicht zusammen als Doppelsechs funktionieren, lässt der Nationalcoach sie gemeinsam im Zentrum auflaufen: Gerrard rückt aufgrund der Verletzung von Barry von der offensiven Außenbahn in die Mitte, Milner kommt dafür neu ins Team. Im Tor hat indes Green schließlich das Rennen gemacht, als Ersatz für Ferdinand beginnt erwartungsgemäß King.

* Noten 1-6 (1 = sehr gut - 6 = ungenügend)

Für die USA stehen die Bundesligaprofis Cherundulo (Hannover), Bradley (Gladbach) und Clark (Frankfurt) in der Startelf. Etwas überraschend beginnt der unerfahrene Findley in der Offensive.

4., 1:0, Gerrard: Erster Torschuss, erstes Tor. Lampard leitet den Angriff ein, Rooney spielt Heskey, der schön kurz kommt, am Strafraum an. Der bedient wunderbar Gerrard, der aus der Tiefe kommt. Ballmitnahme und mit rechts aus elf Metern vorbeigespitzelt. Howard hat keine Chance.

42., 1:1, Dempsey: Unglaublich! England und die Torhüter, was für ein Patzer von Keeper Green! Dempsey zieht aus 23 Metern genau in die Mitte flach ab. Green will den Kullerball aufnehmen und legt ihn sich selber ins Netz. Fast ein halbes Eigentor!

65.: Die Abwehr der Engländer steht nicht gut. Altidore kommt mit viel Tempo auf Carragher zu und lässt den locker stehen. Allein vor Green zieht er aus sechs Metern ins kurze Eck. Von Greens Brust geht der Ball an den Pfosten und dann weg vom Tor. Glück für England!

76.: Doppelchance! Wright-Phillips wird von Rooney im Strafraum wunderbar freigespielt und zieht aus sechs Metern, leicht links stehend, ab. Howard klärt zur Ecke. Nach der kommt Rooney wieder aus spitzem Winkel kurz vor dem Tor an den Ball. Howard klärt zum wiederholten Mal!

Fazit: Am Ende ein gerechtes Remis. England in der zweiten Hälfte überlegen, die Amerikaner in Hälfte eins mit mehr Ballbesitz. Trotzdem muss sich die USA schließlich auch beim englischen Torhüter bedanken.

Star des Spiels: Emile Heskey. Auf den ersten Blick will der 32-jährige Angreifer von Aston Villa so gar nicht ins aufpolierte Ensemble von englischen Edelkickern passen. Auf den zweiten aber ist er die ideale Ergänzung zu Wayne Rooney. Arbeitete gegen die USA ungeheuer fleißig - und effektiv. Heskey hielt vorne immer wieder die Bälle und bereitete unter anderem das 1:0 stark vor. Wenn er jetzt noch einen Abschluss hätte...

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Gurke des Spiels: Robert Green. Lange hatte Fabio Capello ein Geheimnis um die T-Frage gemacht. Erst im letzten Moment entscheid er sich für Green. Im Nachhinein die falsche Entscheidung: Das 1:1 war ganz alleine sein Fehler, da konnte auch der viel kritisierte Jabulani nichts dafür. Damit ist Green wohl der ärmste Tropf der bisherigen WM - und Capello darf sich aufs Neue den Kopf zerbrechen.

Party am Kap - die Fans der WM (Spieltag 1)
SPANIEN - SCHWEIZ: "E vivaaaa Espanaaaa!" Dieser spanische Fan schreit seine Vorfreude auf die WM heraus
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Wetter gut, Fans gut gelaunt: In Durban war nichts vom kalten afrikanischen Winter zu spüren
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Sportlich lief's für Spanien nicht so gut. Das Schärfste, was die Iberer zu bieten hatten, war da schon diese TV-Moderatorin...
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Diese zwei weiblichen Fans machten auf spanisch-südafrikanische Völkerverständigung
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HONDURAS - CHILE: Plastiktröte, Plastikhupen: Ein ganz übles ästhetisches Foul dieses jungen Herren aus Chile
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Optisch ein deutlicher Fortschritt: Seine charmante Begleitung drückte ebenfalls Chile die Daumen
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Auf der Gegenseite: Drei junge Damen aus Honduras - vor dem Spiel noch in bester Laune
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Das gilt allerdings auch für die Fans aus Chile: Die kamen sogar mit einer echten Trommel - und ohne Vuvuzela
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Ohne Vuvuzela? Von wegen! Hier sogar eine besonders fiese Ausführung - das chilenische Punk-Horn
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BRASILIEN - NORDKOREA: Ein Küsschen für den Rekordweltmeister. Brasiliens Fans machten auf der Tribüne eine gute Figur
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Diese zwei jungen Damen strahlten über das ganze Gesicht. An den Temperaturen kann es nicht gelegen haben
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Durfte klarerweise nicht fehlen: Eine Anspielung auf Nordkoreas Diktator Kim Jong Il
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ELFENBEINKÜSTE - PORTUGAL: Diese junge Dame macht keinen Hehl daraus, dass sie Portugal die Daumen drückt
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Was sie kann, kann ich auch: Beeindruckende Matte, die dieser Portugal-Fan vorzuweisen hat
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NEUSEELAND - SLOWAKEI: So sieht es aus, wenn Neuseeländer auf Reisen gehen. Begeisterung pur auf den Rängen
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Die slowakischen Anhänger scheinen ebenfalls eine ordentiche Portion Verrücktheit in sich zu tragen
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Wem er die Daumen drückt, ist nicht überliefert. Farbenfroh und begeisterungsfähig ist er allemal
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ITALIEN - PARAGUAY: Die Italiener hatten wieder eine hübsche Anhängerschaft dabei. Das Spiel passte nicht ganz dazu
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Diese Dame aus Paraguay trötete ihre Mannschaft nach vorne. Auf ihrem Plakat stand übrigens: "Siegen für Cabanas"
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Italien auf dem Kopf, Italien auf der linken Wange und Pa... Nein, nicht Paraguay auf der rechten Wange. Ein Scherzkeks hatte dieser jungen Dame Venezuela drauf gepinselt
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Dieses Missgeschick konnte ihm nicht passieren. Er konzentrierte sich voll und ganz auf die Farben Paraguays
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NIEDERLANDE - DÄNEMARK: Das Herz dieser jungen Dame schlägt offensichtlich für die Holländer
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Die Niederländer haben jede Menge Anhänger in Südafrika. Dresscode bei den Mädels: Das kurze Orange
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Doch auch bei den Dänninen war die Laune bestens, zumindest bis zum ersten Gegentor
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Bei den Niederländern war die Stimmung im ersten Durchgang eher gruselig
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Am Ende gab's dann allerdings Grund zum Feiern. Und alle hatten sich lieb
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JAPAN - KAMERUN: So stellt man sich die WM vor. Japaner und Kameruner feiern gemeinsam
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Japans Fans sind nicht zu übersehen: Ganz in weiß - mit einem roten Punkt
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Dieser junge Japaner hat sich bestens vorbereitet. Großer Brille heißt guter Durchblick
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Auch die Australier haben sich weibliche Unterstützung mitgebracht
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Und was für welche. Trotz der mageren Leistung ihres Teams gegen Deutschland wurde gefeiert
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Die Party geht weiter - so schön kann die Fußball-WM sein
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Noch besser die Stimmung bei den Anhängerinnen des DFB-Teams
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Hola, chica! Ein hübsches Ding, aber die Ohrringe müssen nicht unbedingt sein
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Wer hat hier - optisch gesehen - die Nase vorn? Wenn's um Fußball geht, war es die schlanke Lady aus Südkorea
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SERBIEN - GHANA: Das Wichtigste: immer den Durchblick behalten
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Jeder hat da so seine eigenen Methoden
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Auch die Serben waren gut gekleidet, aber deutlich in der Unterzahl
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Die Black Stars hatten gewaltige Unterstützung mitgebracht
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ALGERIEN - SLOWENIEN: Wer kann lauter, kleiner Mann? Ich mit meinem Geschrei? Oder du mit deiner Vuvuzela?
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Die Algerier hatten ihre eigene Variante des Blasinstruments dabei. Und einen weißen Tiger, natürlich keinen echten
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Die algerischen Fans wurden von einem großen Polizeiaufgebot bewacht
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Gebracht hat es wenig. Die Algerier stürmten nach der Niederlage das Feld, wurden aber schnell von den Offiziellen wieder verscheucht
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ENGLAND - USA: Fabulous Fab posiert inmitten der mächtigsten Männer der Welt. Großbritanniens Premierminister David Cameron (l.) und US-Präsident Barack Obama
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Ääähhh...läuft!
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Ääähhh...läuft!
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Kein Schwein ruft uns an, keine Sau interessiert sich für uns...Niedergeschlagene Engländer nach dem f*** mistake von Green
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Kein Schwein ruft uns an, keine Sau interessiert sich für uns...Niedergeschlagene Engländer nach dem f*** mistake von Green
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SÜDAFRIKA - MEXIKO: Die Fans beider Lager freuten sich schon vor dem Anpfiff auf das Spiel - und das Wetter spielt auch mit
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SÜDAFRIKA - MEXIKO: Die Fans beider Lager freuten sich schon vor dem Anpfiff auf das Spiel - und das Wetter spielt auch mit
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Die einheimischen Fans präsentierten in Johannesburg die neueste Mode. So behalten sie vier Wochen lang den Durchblick
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Die einheimischen Fans präsentierten in Johannesburg die neueste Mode. So behalten sie vier Wochen lang den Durchblick
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Auch Maskottchen Zakumi hat es den Anhängern angetan. Und der Helm kann sich sowieso sehen lassen
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Auch Maskottchen Zakumi hat es den Anhängern angetan. Und der Helm kann sich sowieso sehen lassen
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Nach der Führung der Bafana Bafana waren die Südafrikaner völlig aus dem Häuschen
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Nach der Führung der Bafana Bafana waren die Südafrikaner völlig aus dem Häuschen
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Doch die El Tri schlug zurück. So hatten auch die mexikanischen Fans Grund zum Jubeln
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Doch die El Tri schlug zurück. So hatten auch die mexikanischen Fans Grund zum Jubeln
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URUGUAY - FRANKREICH: Herausgeputzt hatten sich auch die Franzosen. Erinnert irgendwie an den Hahn
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URUGUAY - FRANKREICH: Herausgeputzt hatten sich auch die Franzosen. Erinnert irgendwie an den Hahn
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Die andere Seite setzte voll auf das Werkzeug der Gastgeber - Vuvuzela-ALAAAAAAAAAAAAAAARM
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Die andere Seite setzte voll auf das Werkzeug der Gastgeber - Vuvuzela-ALAAAAAAAAAAAAAAARM
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Frisurentechnisch hatte auch die Partie in Kapstadt allerlei zu bieten. Da fällt auch die Brille nicht mehr ins Gewicht
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Frisurentechnisch hatte auch die Partie in Kapstadt allerlei zu bieten. Da fällt auch die Brille nicht mehr ins Gewicht
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Auch dieser - wohl unparteiische Fan - hatte den totalen Durchblick
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Auch dieser - wohl unparteiische Fan - hatte den totalen Durchblick
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Ein komplett anderes Modell präsenterte die französische Jugend - geholfen hat es wenig
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Ein komplett anderes Modell präsenterte die französische Jugend - geholfen hat es wenig
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SÜDKOREA - GRIECHENLAND: Der Europameister von 2004 gab sich in Port Elizabeth die Ehre - und wartet weiterhin auf sein erstes WM-Tor
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Mehr zu jubeln hatten die Fans der Red Devils, die sich nicht zu verstecken brauchten
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Mehr zu jubeln hatten die Fans der Red Devils, die sich nicht zu verstecken brauchten
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Den Hellas-Anhängern verging dagegen die gute Stimmung schon nach sechs Minuten
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Den Hellas-Anhängern verging dagegen die gute Stimmung schon nach sechs Minuten
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Auf der Gegenseite kannte die Begeisterung schier keine Grenzen mehr - die Red Devils starteten traumhaft in das Turnier
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Auf der Gegenseite kannte die Begeisterung schier keine Grenzen mehr - die Red Devils starteten traumhaft in das Turnier
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Der gemeinsamen Feier auf den Rängen konnte das deutliche Resultat nichts anhaben
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Der gemeinsamen Feier auf den Rängen konnte das deutliche Resultat nichts anhaben
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ARGENTINIEN - NIGERIA: In Johannesburg wurde Völkerverständigung schon vor Anpfiff groß geschrieben
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ARGENTINIEN - NIGERIA: In Johannesburg wurde Völkerverständigung schon vor Anpfiff groß geschrieben
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Die Fans der Super Eagles waren sich für keine Verkleidung zu schade
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Die Fans der Super Eagles waren sich für keine Verkleidung zu schade
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Auf tierische Unterstützung setzten aber auch die Fans der Albiceleste
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Auf tierische Unterstützung setzten aber auch die Fans der Albiceleste
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Auch im Ellis Park Stadium zeigten sich die Einheimischen farbenfroh
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Auch im Ellis Park Stadium zeigten sich die Einheimischen farbenfroh
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Der Start in die Weltmeisterschaft für Argentinien ist geglückt - dementsprechend war die Stimmung unter den Fans
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Pfeife des Spiels: Carlos Simon. Die Nominierung des Brasilianers war nicht unumstritten, in der Vergangenheit sorgte er schon häufiger mit fragwürdigen Leistungen für Aufsehen. Sein erster Auftritt in diesem Turnier war in Ordnung ohne entscheidenden Fehler. Allerdings gab es vor allem in der zweiten Halbzeit ein paar hässliche Fouls, die auch mit Roten Karten hätten geahndet werden können.

Analyse: Es ist die Gretchenfrage des englischen Fußballs: Können Lampard und Gerrard miteinander im Zentrum? Die vorläufige Antwort gab's nach drei Minuten, zumindest für die Offensive: Beide rückten weit auf, Lampard leitete den Angriff ein, Gerrard beendete ihn - England führte mit 1:0, ein sehenswertes Tor.

Danach entwickelte sich das zu erwartende Spiel. Beide Teams im klassischen 4-4-2 gut organisiert, taktisch reif und physisch robust. Die Engländer überließen den USA das Mittelfeld, hatten die etwas biederen Amerikaner trotz einiger Lücken im Zentrum aber meistens im Griff. Gefahr entstand fast nur durch Flanken aus dem Halbfeld. Der Ausgleich kurz vor der Pause fiel entsprechend aus dem Nichts - und nur dank eines schweren Torwartfehlers.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie offener und abwechslungsreicher. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung, beide agierten im Spiel nach vorne aber meist zu statisch und eindimensional.

Die Engländer übernahmen zwar immer mehr das Kommando, nutzten ihre spielerische Überlegenheit aber zu selten zu wirklich gefährlichen Aktionen. In der Regel fehlten das Tempo und die letzte Entschlossenheit im Abschluss.

Unterm Strich eine gerechte Punkteteilung der beiden Favoriten in Gruppe D. Vor allem die USA kann mit dem Unentschieden zum Auftakt sehr gut leben. England dagegen blieb unterm Strich doch hinter den Erwartungen zurück.

England - USA: Daten zum Spiel

Stefan Moser / Christian Günthner

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