Montag, 21.06.2010

WM 2010

Zukunft von Capello bei Three Lions fraglich

Trotz vorzeitiger Vertragsverlängerung bis 2012 ist die Zukunft von Fabio Capello als englischem Nationalcoach nach den bislang enttäuschenden Ergebnissen bei der WM ungewiss.

Die Three Lions von Fabio Capello holten in zwei WM-Spielen erst zwei Pünktchen
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Die Three Lions von Fabio Capello holten in zwei WM-Spielen erst zwei Pünktchen

Nach zwei enttäuschenden Auftritten und zwei Unentschieden in den ersten beiden Gruppenspielen scheint die Zukunft von Fabio Capello als Teammanager der englischen Nationalmannschaft äußerst unsicher zu sein.

Dabei verlängerte der englische Verband FA erst kurz vor dem Turnier den Vertrag mit dem Italiener bis zur EURO 2012 in Polen und der Ukraine. Aus dem alten Vertrag wurde darüber hinaus die Klausel gestrichen, die es beiden Parteien in den zwei Wochen nach der WM erlaubt hätte,den Kontrakt ohne Abfindungszahlungen aufzulösen.

Capello tief enttäuscht

Dennoch wird hinter den Kulissen bereits über eine vorzeitige Trennung nachgedacht, wie britische Medien berichten.

Wegen des drohenden WM-Aus in der Vorrunde sitzt der Stachel der Enttäuschung bei Capello ohnehin tief. "Es fühlt sich an, als wären die letzten zwei Jahre Zeitverschwendung gewesen. Ich habe keine Ahnung, wie oder warum die Spieler an diesem Punkt ankommen konnten", sagte Capello, der sich offenbar auch nicht erklären kann, warum die Engländer bei der WM in Südafrika nicht auf Touren kommen: "Das Problem könnte der Druck sein."

Leitende Funktionäre der FA hätten im englischen Mannschaftshotel gegenüber Medienvertretern signalisiert, dass sie im Fall eines möglichen Scheiterns in der Vorrunde mit Capellos Rücktritt rechnen, heißt es.

Rücktritt bei Vorrunden-Aus möglich

Das würde bedeuten, dass der Verband dem 64-Jährigen keine Abfindung zahlen müsste. Offiziell hatte die FA Capello auch nach dem 0:0 gegen Algerien vom Freitag den Rücken gestärkt. Der Italiener, der England zu einer souveränen WM-Qualifikation geführt hatte, verdient als Teammanager umgerechnet 7,2 Millionen Euro im Jahr.

Sollte er nach einem Ausscheiden in der Vorrunde wider Erwarten nicht zurücktreten, gilt als sicher, dass die FA den Vertrag kündigen wird - verbunden mit einer Abfindung von geschätzten 13,8 Millionen Euro.

England braucht am Mittwoch im dritten und letzten Gruppenspiel einen Sieg gegen Slowenien, um sicher ins Achtelfinale einzuziehen.

Capello: "Rooney hat ein Kopfproblem"

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
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94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
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Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
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Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
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Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
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Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
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Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
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Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
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Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
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Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
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Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
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Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
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Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
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Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
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Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
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Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
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