WM 2010 - Gruppe A: Mexiko - Uruguay

Die Angst vor der Schande von Rustenburg

SID
Montag, 21.06.2010 | 18:16 Uhr
Diego Forlan erzielte in 64 Länderspielen für Uruguay 25 Tore
© Getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Premier League
Live
Arsenal -
West Bromwich
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Die Fußball-Welt fürchtet sich vor einer erneuten "WM-Schande", da ein Unentschieden Mexiko und Urugay (Di., 15.45 Uhr im LIVE-TICKER und auf SKY) für ein Weiterkommen reichen würde. Und vor Argentinien im Achtelfinale scheint zumindest Mexiko keine Angst zu haben...

Afrenta, Oprobio, Vergüenza: Im Spanischen gibt es viele Worte für Schande, doch im Sprachschatz der Teams aus Mexiko und Uruguay kommt der Begriff nicht vor.

Vor dem Duell der Mannschaften in der WM-Gruppe A fürchtet die Fußball-Welt eine neue "Schande von Gijon". Aber die Protagonisten beteuern, dass sie sich nicht auf das Remis einigen werden, das beiden zum Weiterkommen reichen - und Südafrika sowie Frankreich das Aus bescheren würde.

"Das schließe ich absolut aus. Mir gefällt es überhaupt nicht, wenn einer sowas von mir denkt. Das stellt mich in ein schlechtes Licht. Mich und alle Uruguayer", sagt Uruguays Nationalcoach Oscar Tabarez. Sein mexikanischer Kollege Javier Aguirre versichert: "Ich erwarte, dass meine Mannschaft mit der richtigen Einstellung und so stark spielen wird wie gegen Frankreich."

Gegen die Skandal-Truppe hatte Mexiko 2:0 gewonnen. Und weil Uruguay Südafrika 3:0 bezwang, genügt beiden Mannschaften nun am Dienstag in Rustenburg ein Unentschieden. Uruguay würde dann als Gruppenerster zusammen mit dem Zweiten Mexiko ins Achtelfinale einziehen. Die Konstellation ruft Erinnerungen an 1982 wach, als Deutschland und Österreich sich in Gijon (1:0) auf Kosten Algeriens in die nächste Runde schwindelten.

Hoffnung auf Fair Play

Weltverband FIFA hatte als Reaktion beschlossen, die beiden letzten Spiele einer Gruppe immer zeitgleich austragen zu lassen - eine Situation wie vor der Partie im Royal-Bafokeng-Stadion konnte sie damit nicht verhindern.

Mediendirektor Nicolas Maingot, ein Franzose, hofft trotzdem auf die Integrität aller Beteiligter: "Unser Slogan lautet 'Mein Spiel ist Fair Play'. Wir hoffen, dass sich alle 32 Mannschaften bei diesem Turnier auch daran halten."

Für die Wettanbieter scheint das Ergebnis klar: Nie waren die Quoten auf ein Unentschieden bei der WM in Südafrika niedriger. Der Spielplan könnte El Tri und Celeste aber Beine machen. Der Zweite der Gruppe A - bei einem Remis Mexiko - trifft im Achtelfinale auf den Ersten der Gruppe B. Das wird wohl Argentinien sein, und der Zaubertruppe um Lionel Messi will jede Mannschaft aus dem Weg gehen. Außer, und jetzt kommt der Haken: Mexiko!

"Argentinien? Mir doch egal."

"Ob ich ein Duell mit Argentinien vermeiden will? Das ist mir doch egal. Wir sind stark genug, jeden zu schlagen. Argentinien ist für uns kein Problem", sagt Angreifer Cuauhtemoc Blanco. Seit dem unglücklichen Aus im Achtelfinale 2006 (1:2 n.V.) hat Mexiko eine Rechnung offen.

Ein 0:3 bei der Copa America 2007 und das 1:4 beim letzten (Test-)Duell 2008 hat die Revanchegelüste noch gesteigert.

Blanco jedenfalls fände ein erneutes Treffen "großartig". Und so freuen sich die Urus bereits auf den Zweiten der Gruppe B. "Erst das Spiel gegen Griechenland, und dann sehen wir weiter", sagt Diego Forlan, Doppeltorschütze gegen Südafrika.

Denn, so fügt er an: "Wenn wir später auf Argentinien träfen, hätte ich Spaß daran. Aber sich im Achtelfinale gegenseitig auszuschalten, ist eine Verschwendung."

FIFA-Appell an Fairness von Mexiko und Uruguay

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung