Grindel stellt Forderungen an Mega-WM

SID
Freitag, 27.01.2017 | 16:06 Uhr
Reinhard Grindel stellt deutliche Forderungen an die FIFA
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DFB-Präsident Reinhard Grindel fordert mit Blick auf die "Mega-WM" mindestens drei Startplätze mehr für Europa vom Fußball-Weltverband FIFA. Gleichzeitig warnte der Boss des DFB den FIFA-Präsidenten Gianni Infantino ungewöhnlich deutlich vor einem Ende der Unterstützung seitens der UEFA.

"Drei zusätzliche Plätze sind das absolute Minimum für Europa", sagte Grindel der Fußball Bild: "Es kommt darauf an, dass Gianni Infantino für eine faire Regelung sorgt. Auf keine Konföderation konnte er sich bei seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten so verlassen wie auf die UEFA. Das muss auf Dauer nicht so bleiben. Es wäre unklug von ihm, nur auf neue Freunde in Asien und Afrika zu setzen."

Das FIFA-Council hatte am 10. Januar beschlossen, die WM-Endrunde ab 2026 von von 32 auf 48 Mannschaften aufzustocken - trotz des Widerstands von Grindel, der am 5. April als Vertreter des Weltmeister-Verbands in das Council und das UEFA-Exekutivkomitee gewählt wird. In den Gremien ersetzt Grindel seinen zurückgetretenen Vorgänger Wolfgang Niersbach.

Obwohl Infantino (46) vor seiner Wahl zum FIFA-Präsidenten als UEFA-Generalsekretär fungierte, sieht Grindel die bisherige Amtszeit des Schweizers kritisch. "Für eine abschließende Bewertung ist es noch zu früh. Es ist allerdings zu beobachten, dass der Kommerz bis hin zum Klamauk zuletzt zu stark in den Mittelpunkt gestellt wurde", sagte der 55-Jährige, der Infantino beim DFB-Bundestag Anfang November 2016 noch herzlich begrüßt hatte: "Im Mittelpunkt muss der Fußball stehen."

Mit Blick auf den noch offenen Modus bei den WM-Gruppenspielen ab 2026 bringt Grindel die Wiedereinführung einer abgeschafften Regel ins Gespräch. "Ich kann mir vorstellen, dass man in der Diskussion auch noch mal an das Golden Goal denkt", sagte der DFB-Boss: "Die Ansage an die schwächeren Teams wäre: Ihr müsst schon 120 Minuten mitspielen. Ein einziger Moment kann das Aus bedeuten."

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