Sonntag, 23.10.2016

1200 Arbeiter sollen bei Vorbereitungen auf WM bereits gestorben sein

Erneuter Todesfall auf Baustelle in Katar

In Katar ist erneut ein Arbeiter auf einer Baustelle eines der Stadien für die WM 2022 tödlich verunglückt. Dies gaben die Organisatoren des umstrittenen Wüsten-Turniers bekannt. "Mit tiefem Bedauern vermelden wir einen arbeitsbezogenen Todesfall in einem unserer Projekte", hieß es in einer Erklärung.

In Katar ist erneut ein Arbeiter auf einer Baustelle eines der Stadien für die Fußball-WM 2022 tödlich verunglückt. Dies gaben die Organisatoren des umstrittenen Wüsten-Turniers bekannt. "Mit tiefem Bedauern vermelden wir einen arbeitsbezogenen Todesfall in einem unserer Projekte", hieß es in einer Erklärung.

Der Unfall soll sich auf dem Gelände des Al-Wakrah-Stadions in der Hafenstadt Al-Wakra südlich der Hauptstadt Doha ereignet haben. Die Arena, die nach ihrer Fertigstellung rund 40.000 Zuschauer fassen soll, ist eines von zwölf Stadien der WM.

Schon 1200 Tote bei Bauarbeiten?

"Wir haben eine vollständige Untersuchung eingeleitet, um die Umstände zu ermitteln, die zum Tod eines unserer Arbeiter geführt haben", teilten die Organisatoren mit. Nähere Angaben zur Nationalität des Opfers machten sie nicht.

Die Bedingungen auf den Baustellen in Katar haben immer wieder für Kritik gesorgt. Laut Menschenrechts-Organisationen haben bereits 1200 Arbeiter bei den Vorbereitungen zur WM ihr Leben gelassen. Die Katarer bestreiten diese Zahl.

Rund 1,6 Millionen Gastarbeiter soll es in Katar geben, der Großteil stammt aus südasiatischen Ländern wie Nepal und Bangladesch.

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