Freitag, 14.10.2016

WM 2026: Nicht in Asien

Entscheidung über Mammut-WM Anfang Januar

Die Entscheidung über die Aufstockung der WM-Teilnehmer fällt voraussichtlich am 9. und 10. Januar 2017 in Zürich. An diesen Tagen trifft das Council des Fußball-Weltverbands FIFA zum insgesamt dritten Mal zusammen.

"In der Analyse geht es vorrangig um den Modus mit 40 oder mit 48 Teams", hatte FIFA-Präsident Gianni Infantino bereits am Donnerstag gesagt. Das aktuelle Format mit 32 Mannschaften scheint daher überholt. Die erste "Mammut-WM" würde die Endrunde 2026 sein, deren Ausrichter noch nicht feststeht.

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Am 9. Januar steigt ebenfalls in Zürich die Kür des Weltfußballers und der Weltfußballerin unter dem Namen "FIFA's Best". Bislang hatte die Auszeichnung im Rahmen der "Ballon d'Or"-Gala stattgefunden hatte. Die FIFA hatte die sechsjährige Partnerschaft mit der Fachzeitschrift France Football aber bereits im September beendet.

WM 2026 grundsätzlich nicht in Asien und Europa

Die europäischen Fußball-Nationen müssen bei Bewerbungen für die Ausrichtung der WM 2026 auf das Unvermögen anderer Staaten hoffen. Das Council des Weltverbands FIFA verabschiedete am Freitag das "grundsätzliche Prinzip", dass sich für 2026 keine Länder aus den Konföderationen bewerben dürfen, in denen die beiden vorausgehenden Endrunden stattfinden.

Das betrifft die Europäische Fußball-Union (UEFA) wegen Russland 2018 und die asiatische Konföderation (AFC) wegen Katar 2022. Allerdings hat das Council das Recht, europäische Ausrichter doch noch zuzulassen, wenn keine anderen Bewerbungen eingehen oder diese nicht den Mindestanforderungen entsprechen würden.

Großer Favorit auf die Ausrichtung des Turniers in zehn Jahren, das wahrscheinlich 2020 vergeben wird, sind Stand heute die USA, möglicherweise im Verbund mit Kanada. Die gemeinsame Ausrichtung ist nach einer weiteren Council-Entscheidung kein Problem, die Anzahl der Gastgeber ist nicht limitiert. Geprüft werde von Fall zu Fall.


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