Nach Vorwürfen gegen Ex-Präsidenten

Zwanziger widerspricht DFB

SID
Samstag, 24.10.2015 | 18:52 Uhr
Theo Zwanziger saß 2012 im Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA
© getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
Primera División
Live
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Ex-Präsident Theo Zwanziger widerspricht den jüngsten Vorwürfen seitens des Deutschen Fußball-Bundes in der WM-Affäre energisch. Insbesondere begegnete der 70-Jährige im Gespräch mit dem SID dem Vorwurf des DFB-Generalsekretärs Helmut Sandrock.

Er hätte den nun erhobenen Schwarzgeld-Verdacht bereits während seiner Amtszeit ausräumen können. Ähnlich hatte sich auch Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff geäußert.

"Der Vorwurf, ich hätte zu meiner Amtszeit diesen Vorgang überprüfen müssen, geht fehl, weil ich erst 2012 die Erkenntnisse gewonnen habe, die den bisherigen Erkenntnisstand veränderten", sagte Zwanziger, der ab 2004 geschäftsführender Präsident und von 2006 bis März 2012 Präsident des DFB war: "Wir waren bis 2012, ich denke, übereinstimmend, der Meinung, dass es um eine Rücküberweisung einer notwendigen Provisionszahlung ging."

Er selbst hatte diese Rückzahlung 2005 via Weltverband FIFA angeblich zur Weiterleitung an den früheren adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus mit veranlasst.

Organisationszuschuss im Gegenzug

Mit seiner Aussage zur Provision bezieht sich Zwanziger auf die angeblich von der FIFA geforderte Zahlung von 6,7 Millionen Euro, der im Gegenzug ein Organisationszuschuss zur WM in Höhe von 170 Millionen Euro folgen sollte. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte während seiner Pressekonferenz am Donnerstag diese Version mit Bezug auf ein Gespräch mit Franz Beckenbauer in Salzburg berichtet.

"Erst im Jahr 2012", betonte nun Zwanziger, habe er "nach der Öffnung der ISL-Akte durch Gerichtsbeschluss Kenntnis über erhebliche Schmiergeldzahlungen von ISL an anonyme Empfänger in der Zeit von 1998 bis Sommer 2000 erhalten.

Darüber hinaus gab es die Information von Günter Netzer, die er heute zwar bestreitet, die mir aber gleichwohl Veranlassung gab, eine erneute Überprüfung einzufordern, weil mir der Grund Provisionszahlung nicht mehr schlüssig erschien."

Die schwarze Kasse

Angeblich hatte Netzer gesagt, das Geld sei verwendet worden, um die vier asiatischen Stimmen bei der WM-Vergabe im Juli 2000 zu sichern.

Zwanziger saß 2012 im Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA und hatte damit auch Einblick in die spektakuläre ISL-Affäre um Bestechungszahlungen bei Rechtevergaben in Höhe von insgesamt 142 Millionen Euro. Ab 2003 war er Vize-Präsident im WM-OK für Finanzen.

In aktuellen Spiegel bezichtigt Zwanziger seinen Amtsnachfolger Niersbach der Lüge und behauptet als erster Hochkaräter, es habe vor der WM 2006 "eindeutig eine schwarze Kasse in der deutschen Bewerbung" gegeben. Außerdem sei 2002 der ominöse Millionen-Vorschuss von Robert Louis-Dreyfus beim katarischen Strippenzieher Mohamed Bin Hammam gelandet.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung