Australien fordert hohe Entschädigung

Von Stefan Petri
Dienstag, 17.09.2013 | 09:16 Uhr
FFA-Präsident Frank Lowy und Lucas Neill (r.) hätten die WM 2022 gerne in Australien ausgerichtet
© getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa21.07.
Topspiele im Livestream: FCB - PSG und BVB - Liverpool
CSL
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
Club Friendlies
Besiktas -
Reading
Copa Sudamericana
Lanus -
Junior
J1 League
Hiroshima -
Gamba Osaka
J1 League
Nagasaki -
Kobe
CSL
Guangzhou Evergrande -
Zhicheng
Club Friendlies
Sion -
Inter Mailand
Club Friendlies
Dynamo Dresden -
Huddersfield
Club Friendlies
Wolverhampton -
Ajax
Club Friendlies
Blackburn -
Liverpool
Club Friendlies
Besiktas -
Krasnodar
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
1. FC Köln
International Champions Cup
Man City -
Borussia Dortmund
CSL
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
International Champions Cup
FC Bayern München -
PSG
Club Friendlies
TSG Hoffenheim -
QPR
Club Friendlies
Benfica -
FC Sevilla
Club Friendlies
Marseille -
Villarreal
Club Friendlies
Inter Mailand -
Zenit
J1 League
Kobe -
Shonan
J1 League
Tosu -
Sendai
CSL
Hebei CFFC -
Jiangsu
Allsvenskan
AIK -
Brommapojkarna
International Champions Cup
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
Club Friendlies
SV Werder Bremen -
Venlo

Der australische Fußballverband FFA hat vom Weltverband FIFA die Kosten für die WM-Bewerbung für 2022 zurückgefordert. Grund: Die voraussichtliche Verschiebung des Turniers in die Wintermonate. Australien habe sich dagegen für ein Turnier im üblichen Zeitfenster im Sommer beworben.

Durch die hohen Temperaturen macht eine Weltmeisterschaft im Wüstenstaat Katar im Sommer wenig Sinn - das hat mittlerweile auch die FIFA eingesehen. Experten warnten aber offenbar nicht zu Unrecht vor einer Klagewelle, sollte der Weltverband den Termin in Eigenregie verschieben: Australien macht Ernst und hat nun die Kosten für die eigene WM-Bewerbung zurückgefordert.

Man habe sich unter den Voraussetzungen beworben, dass die WM wie üblich im Sommer gespielt werde, erklärte die FFA. Die FIFA solle "die Nationen, die viele Millionen und das nationale Prestige für ein Sommerturnier investiert hatten, auf eine gerechte und faire Art und Weise entschädigen", wenn die WM wirklich im Winter ausgetragen wird. Die Bewerbung der Aussies soll 30 Millionen Euro gekostet haben.

Konflikt mit anderen Ligen

"Australien hat in den Bewerbungsprozess viel investiert, die ganze Nation stand dahinter", erklärte der FFA-Vorsitzende Frank Lowy. " Man habe sich lange zurückgehalten, um nicht als schlechter Verlierer dazustehen - die Spekulationen um eine Verlegung hätten nun aber dazu geführt, an die Öffentlichkeit zu treten.

"Unsere Saison wird im australischen Sommer ausgetragen, um einem Konflikt mit anderen Ligen aus dem Weg zu gehen", so Lowy. In Australien erfreuen sich mit Australien Rugby und Aussie Rules Football Sportarten großer Beliebtheit, die im Winter die vorhandenen Stadien nutzen. "Wenn die WM nun mitten in unserer A-League-Saison ausgetragen wird, würde das unsere Meisterschaft beeinflussen, und zwar nicht nur 2022, sondern auch in den Spielzeiten davor und danach. Vereine, Investoren, TV-Sender, Spieler und Fans wären betroffen."

Lowy appellierte an den "Fair-Play-"Gedanken der FIFA. Zudem solle man mit einer Entscheidung über die Verlegung warten, bis die Ethik-Kommission ihre Untersuchungen abgeschlossen habe. Das Exekutivkomitee der FIFA tagt am 3. Oktober.

Die WM-Quali in Australien im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung