Es droht ein Interessenkonflikt

UEFA und FIFA uneins über WM-Termin in Katar

Von Marco Heibel
Donnerstag, 19.09.2013 | 11:36 Uhr
2022 wird in Katar zum ersten mal eine FIFA WM im nahen Osten ausgetragen
© getty
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Die 54 Verbände der UEFA unterstützen die Austragung der Weltmeisterschaftsendrunde in Katar im Januar 2022. Sie treten damit dem Vorschlag von FIFA-Präsident Sepp Blatter entgegen, der zuletzt für eine Austragung im November und Dezember 2022 plädiert hatte.

Wie die Nachrichtenagentur "Associated Press" berichtet, haben sich die Mitgliedsverbände des Europäischen Fußballverbands auf ein Votum für den Januar 2022 geeinigt. Der estnische Verbandspräsident Aivar Pohlak erklärte, dass die UEFA "ziemlich eindeutig" eine Verlegung an den Jahresbeginn unterstütze.

Allerdings sei diese Verlegung des sonst im Juni/Juli angesiedelten WM-Termins als eine Ausnahme zu verstehen. Die hohen Sommertemperaturen in Katar mit bis zu 45 Grad Celsius riefen ein "einmaliges Problem" hervor, mit dem man fertig werden müsse, sagte der Este.

Platini äußert sich am Freitag

Weiter heißt es, dass UEFA-Präsident Michel Platini die Position des Verbandes am Freitag nach Abschluss eines Meetings zwischen dem Strategy Panel und den Exekutivkomitee der UEFA vorstellen wird. Im Strategy Panel sitzen Vertreter der europäischen Top-Ligen, die bislang als größte Kritiker einer Verlegung galten, weil diese den bislang gültigen Rhythmus von August bis Mai unmöglich machen würde.

Eine Verlegung des Turniers in den Januar 2022 hätte jedoch einen vergleichsweise geringen Einfluss auf den Spielplan, weil in dieser Zeit auch nach dem aktuellen Rhythmus die europäischen Wettbewerbe und einige nationale Ligen pausieren.

Interessenkonflikt mit FIFA droht

Allerdings hat FIFA-Präsident Sepp Blatter erst Anfang September angeregt, das Turnier in den November und Dezember 2022 zu verlegen, um nicht mit den im Februar stattfindenden Olympischen Winterspielen zu kollidieren.

Diese Terminierung würde jedoch den Spielplan der Europapokalwettbewerbe und der nationalen Ligen sehr viel stärker tangieren, wie Pohlak betonte: "Ich erkenne nicht die Logik einer Austragung im November und Dezember. Aus meiner Sicht ist es nur machbar, wenn man im Januar spielt."

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte am Mittwoch mit einem weiteren Vorschlag aufgewartet: In der "Sport Bild" regte der 57-Jährige an, die WM 2022 im April auszutragen, weil die Temperaturen zu dieser Jahreszeit immer noch "durchaus angenehm" seien.

Die Ergebnisse der WM-Quali im Überblick

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