UEFA äußert sich zu möglicher Verlegung der WM 2022

Platini: WM 2022 im Winter "kein Problem"

SID
Freitag, 02.12.2011 | 20:12 Uhr
Michel Platini ist seit 2007 Präsident der UEFA
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Urawa -
Hiroshima
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad
Club Friendlies
Do02:00
Sydney -
Arsenal

Aus Sicht der UEFA spricht nichts gegen eine Verlegung der WM 2022 in Katar in den Winter.

Das betonte jedenfalls UEFA-Präsident Michel Platini in einem Gespräch mit dem arabischen TV-Sender Al-Dschasira. Der Franzose verriet außerdem, dass auch er bei der geheimen Abstimmung der FIFA-Exekutive im vergangenen Jahr für Katar gestimmt hat.

"Wenn wir im Winter spielen würden, wäre das organisatorisch kein Problem. Wenn die Leute die WM nicht genießen können, wäre das nicht gut. Anstatt die Saison in Europa im Mai zu beenden, spielen wir bis Juni - und im Dezember machen wir eine Pause. Wo ist das Problem?", sagte Platini in Kiew.

Platini ist Befürworter der WM in Katar

Platini hält das Weltturnier für "die wichtigste Sache", weshalb er bereit ist, den internationalen Spielkalender umzugestalten und selbst Termine für die Champions League und Europa League zu verlegen. Im Sommer herrschen in dem Land am Persischen Golf Temperaturen von bis zu 50 Grad Celsius.

Platini ist dennoch ein Befürworter der Endrunde in Katar. "Es ist doch schön, an einen anderen Teil der Welt zu gehen, wo Leute leben, die noch nie Gastgeber der WM waren. Ich denke, dass es eine gute Entscheidung war. Jetzt müssen wir uns nur noch Gedanken machen, wann der beste Zeitpunkt dafür wäre", sagte er.

Platini stellte sich außerdem vor FIFA-Präsident Joseph S. Blatter, der nach verharmlosenden Aussagen zum Thema Rassismus im Fußball stark in die Kritik geraten war. "Das war ungeschickt, aber er ist kein Rassist", sagte Platini über den Schweizer.

Alles zur WM 2014 in Brasilien

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung