Uruguay: "Vorbereitet bis in den Tod!"

SID
Freitag, 09.07.2010 | 19:33 Uhr
Diego Forlan (l.) und Luis Suarez erzielten sieben der neun Tore Uruguays
© Getty
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Die "Hand des Teufels" ist wieder da, der Traumsturm komplett: Luis Suarez und Diego Forlan sind für Uruguay die Trümpfe auf dem Weg zum größten Erfolg seit 1950.

Die Aussicht auf eine historische Tat gegen Deutschland motiviert die Celeste bis in die Haarspitzen. "Ob wir gewinnen oder nicht, weiß ich nicht. Aber wir werden bis in den Tod vorbereitet sein!", sagte Erfolgstrainer Oscar Tabarez vor dem Spiel um Platz drei. Bei der Abschluss-Pressekonferenz gab der erfahrene Coach schon seine Mannschaftsaufstellung bekannt.

Suarez kehrt für das Duell in Port Elizabeth am Samstagabend (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sky) nach seiner Rotsperre in die Startelf und damit an die Seite von Stürmerstar Forlan zurück. "Wir wollen die WM mit einem Sieg beenden und den dritten Platz erreichen. Das ist uns sehr wichtig", sagt Suarez.

"Die Krönung einer tollen Saison"

Sieben der neun WM-Treffer des zweimaligen Weltmeisters gingen auf das Konto der beiden Top-Stürmer. "Es wäre überragend, wenn wir WM-Dritter würden. Und Torschützenkönig zu werden, wäre die Krönung einer tollen Saison", sagte Forlan.

Der Angreifer vom Europa-League-Sieger Atletico Madrid traf bisher viermal und damit einmal weniger als David Villa und Wesley Sneijder, die die Torjägerliste anführen. Forlan will daher trotz einer Sehnenreizung im Oberschenkel unbedingt spielen.

Sein Sturmpartner macht sich mit drei Turniertreffern weniger Hoffnungen auf den Goldenen Schuh und gibt sich ganz als Teamplayer. "Es geht nicht darum, ob Forlan oder ich Torschützenkönig werden. Natürlich ist das für dich persönlich ein schöner Erfolg, aber wir verstehen uns als Gruppe, nicht als Individualisten", sagte Suarez.

Die neue Hand Gottes

Weltweite Berühmtheit erlangte der Profi von Ajax Amsterdam ohnehin durch eine "Heldentat" der etwas anderen Art. Im Viertelfinale gegen Ghana schlug Suarez in der letzten Minute der Verlängerung einen Kopfball von Dominic Adiyiah mit beiden Händen von der Linie.

Suarez sah Rot, Asamoah Gyan vergab den fälligen Elfmeter und Uruguay zog nach dem Elfmeterschießen doch noch ins Halbfinale ein. Suarez war die Hand Gottes - oder in Ghana eben die Hand des Teufels.

Im Halbfinale musste Suarez dann allerdings tatenlos mitansehen, wie das Team um einen angeschlagenen Forlan gegen die Niederlande den Kürzeren zog: "Ich habe mich machtlos gefühlt. Du kannst nichts machen und das macht dich wütend."

Bereut hat er seine Rettungsaktion dennoch nicht. "Was passiert ist, ist passiert. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Und das möchte ich auch nicht, weil ich mit dem, was ich getan habe, der Mannschaft geholfen habe", sagt Suarez.

Schon 1970 gegen Deutschland

Für Uruguay, den Weltmeister von 1930 und 1950, geht es am Samstag um den ersten dritten Platz seiner WM-Geschichte. 1954 scheiterten die Südamerikaner im kleinen Finale an Österreich, 1970 hieß der Gegner wie am Samstag Deutschland.

Mit 1:0 setzte sich die DFB-Auswahl damals in Mexiko durch. Diesmal wollen es die Urus besser machen.

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung: 1 Muslera - 22 Carceres, 2 Lugano, 3 Godin, 4 Fucile - 16 Maxi Pereira, 15 Perez, 17 Arevalo, - 7 Cavani, 9 Suarez, 10 Forlan. - Trainer: Tabarez

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