WM 2010

Slowenien und Schweiz vertrauen der Bundesliga

SID
Donnerstag, 17.06.2010 | 14:53 Uhr
Diego Benaglio (r.) rettete den Sieg für die Schweiz gegen Spanien
© sid
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Slowenien und die Schweiz setzten bei ihren Siegen voll auf die Stärke ihrer Bundesliga-Legionäre. Frankreichs Franck Ribery konnte sich dagegen noch nicht ins Rampenlicht spielen.

Slowenien drängt mit seinem Quartett aus der Bundesliga ins Achtelfinale, die Schweiz düpiert mit geballter Kraft aus Deutschland - ansonsten aber setzten die Legionäre aus der deutschen Elite-Klasse bei der WM wenige Glanzlichter. Im Gegenteil: Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart) sorgte mit seinem ungewollten Handspiel in der Begegnung der Serben gegen Ghana (0:1) sogar für einen der größten Aussetzer des Turniers.

Die "kleinen Drachen" aus Slowenien nehmen dank breiter Unterstützung aus Deutschland überraschend Kurs in Richtung Achtelfinale. In Milivoje Novakovic und Miso Brecko (beide 1. FC Köln), Zlatko Dedic (VfL Bochum) und Matej Mavric (TuS Koblenz) können die "Zmajceki" am Freitag gegen die USA (16.00 Uhr) möglicherweise schon in die K.o.-Runde stürmen.

Günstige Voraussetzungen

"Das wäre eine Riesenüberraschung", sagt Sloweniens Trainer Matjaz Kek. Nach dem 1:0 im Auftaktspiel gegen Algerien sind die Voraussetzungen fürs Weiterkommen günstig. Im Falle eines Sieges gegen die USA wäre erstmals in der Geschichte des Landes ein WM-Achtelfinale erreicht. "Die Stimmung bei uns ist prächtig. Es macht Spaß, den Spielern im Training zuzuschauen", äußert Kek.

Zu den positiven Erscheinungen aus der Bundesliga in Südafrika gehören auch Diego Benaglio (VfL Wolfsburg) und Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen). Das Duo führte die Eidgenossen mit starken Leistungen am Mittwoch zum überraschenden 1:0-Auftaktsieg gegen Europameister Spanien. Die Schweiz stellt mit sieben Spielern bei der WM die meisten Bundesliga-Profis, der VfL Wolfsburg hat im innerdeutschen Vergleich mit acht Spielern die meisten WM-Fahrer. Insgesamt ist die Bundesliga mit 61 Legionären in Südafrika vertreten.

Josue und Grafite nur auf der Bank

In anderen Mannschaften konnten die Gastarbeiter aus Deutschland nicht in Erscheinung treten. Josue und Grafite vom VfL Wolfsburg kamen beim 1:2 der Brasilianer im Auftaktspiel gegen Nordkorea nicht zum Einsatz, auch Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart) oder Neven Subotic (Borussia Dortmund) saßen zu Beginn nur auf der Bank. Zumindest Subotic darf sich gegen Deutschland am Freitag auf seinen ersten WM-Einsatz freuen, nachdem Aleksandar Lukovic wegen einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Ghana ausfällt.

Die größten Stars aus der deutschen Eliteklasse sind Franck Ribery und Arjen Robben (beide Bayern München), die der WM bislang auch noch nicht ihren Stempel aufdrücken konnten. Ribery blieb bei Frankreichs 0:0 gegen Uruguay blass, Robben wartet wegen seines Muskelfaserrisses weiter auf seinen ersten Einsatz für die Niederlande.

Acht der 32 Endrunden-Teilnehmer verzichten auf in Deutschland spielende Profis, darunter auch Fußball-Großmächte wie Weltmeister Italien, Spanien und England. Daneben kommen auch Nordkorea, Neuseeland, Honduras, Gastgeber Südafrika sowie Uruguay ohne deutsche Gastarbeiter aus.

Schweiz bangt um Abwehrchef Senderos

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung