Donnerstag, 17.06.2010

WM 2010

Slowenien und Schweiz vertrauen der Bundesliga

Slowenien und die Schweiz setzten bei ihren Siegen voll auf die Stärke ihrer Bundesliga-Legionäre. Frankreichs Franck Ribery konnte sich dagegen noch nicht ins Rampenlicht spielen.

Diego Benaglio (r.) rettete den Sieg für die Schweiz gegen Spanien
© sid
Diego Benaglio (r.) rettete den Sieg für die Schweiz gegen Spanien

Slowenien drängt mit seinem Quartett aus der Bundesliga ins Achtelfinale, die Schweiz düpiert mit geballter Kraft aus Deutschland - ansonsten aber setzten die Legionäre aus der deutschen Elite-Klasse bei der WM wenige Glanzlichter. Im Gegenteil: Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart) sorgte mit seinem ungewollten Handspiel in der Begegnung der Serben gegen Ghana (0:1) sogar für einen der größten Aussetzer des Turniers.

Die "kleinen Drachen" aus Slowenien nehmen dank breiter Unterstützung aus Deutschland überraschend Kurs in Richtung Achtelfinale. In Milivoje Novakovic und Miso Brecko (beide 1. FC Köln), Zlatko Dedic (VfL Bochum) und Matej Mavric (TuS Koblenz) können die "Zmajceki" am Freitag gegen die USA (16.00 Uhr) möglicherweise schon in die K.o.-Runde stürmen.

Günstige Voraussetzungen

"Das wäre eine Riesenüberraschung", sagt Sloweniens Trainer Matjaz Kek. Nach dem 1:0 im Auftaktspiel gegen Algerien sind die Voraussetzungen fürs Weiterkommen günstig. Im Falle eines Sieges gegen die USA wäre erstmals in der Geschichte des Landes ein WM-Achtelfinale erreicht. "Die Stimmung bei uns ist prächtig. Es macht Spaß, den Spielern im Training zuzuschauen", äußert Kek.

Bilder des Tages - 17. Juni
Im Vorgarten auf gut gepflegtem Rasen: So stellt man sich das Training des englischen Rugby-Teams vor dem Testspiel am Samstag gegen Australien vor
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Voll konzentriert holt Starting Pitcher Jamie Garcia zum Wurf aus. Seine St. Louis Cardinals unterlagen in der MLB den Seattle Mariners mit 1:2
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Zu den positiven Erscheinungen aus der Bundesliga in Südafrika gehören auch Diego Benaglio (VfL Wolfsburg) und Eren Derdiyok (Bayer Leverkusen). Das Duo führte die Eidgenossen mit starken Leistungen am Mittwoch zum überraschenden 1:0-Auftaktsieg gegen Europameister Spanien. Die Schweiz stellt mit sieben Spielern bei der WM die meisten Bundesliga-Profis, der VfL Wolfsburg hat im innerdeutschen Vergleich mit acht Spielern die meisten WM-Fahrer. Insgesamt ist die Bundesliga mit 61 Legionären in Südafrika vertreten.

Josue und Grafite nur auf der Bank

In anderen Mannschaften konnten die Gastarbeiter aus Deutschland nicht in Erscheinung treten. Josue und Grafite vom VfL Wolfsburg kamen beim 1:2 der Brasilianer im Auftaktspiel gegen Nordkorea nicht zum Einsatz, auch Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart) oder Neven Subotic (Borussia Dortmund) saßen zu Beginn nur auf der Bank. Zumindest Subotic darf sich gegen Deutschland am Freitag auf seinen ersten WM-Einsatz freuen, nachdem Aleksandar Lukovic wegen einer Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Ghana ausfällt.

Die größten Stars aus der deutschen Eliteklasse sind Franck Ribery und Arjen Robben (beide Bayern München), die der WM bislang auch noch nicht ihren Stempel aufdrücken konnten. Ribery blieb bei Frankreichs 0:0 gegen Uruguay blass, Robben wartet wegen seines Muskelfaserrisses weiter auf seinen ersten Einsatz für die Niederlande.

Acht der 32 Endrunden-Teilnehmer verzichten auf in Deutschland spielende Profis, darunter auch Fußball-Großmächte wie Weltmeister Italien, Spanien und England. Daneben kommen auch Nordkorea, Neuseeland, Honduras, Gastgeber Südafrika sowie Uruguay ohne deutsche Gastarbeiter aus.

Schweiz bangt um Abwehrchef Senderos

 


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