Dienstag, 22.06.2010

WM 2010: Pressestimmen

"Aber es sieht nicht wie Spanien aus"

Die heimische Presse hat mit Erleichterung und Kritik auf den glanzlosen Sieg von Europameister Spanien gegen Außenseiter Honduras reagiert. Die Pressestimmen zur WM in Südafrika.

Sergio Ramos vergibt in der Partie gegen Honduras eine Tor-Chance
© Getty
Sergio Ramos vergibt in der Partie gegen Honduras eine Tor-Chance

In der Schweiz haben sich die Tageszeitungen nach dem 0:1 gegen Chile auf den Schiedsrichter eingeschossen, die Schuld an der Niederlage wird aber auch bei der Mannschaft gesucht.

Spanien - Honduras (2:0)

SPANIEN:

Marca: "Sag nicht Tor, sag Villa. Licht und Schatten: Das war ein Sieg gegen ein schwaches Honduras. Unsere Nummer 7 war der beste Spieler auf dem Platz. Aber wir haben eine historische Torflut gegen Honduras verpasst."

AS: "Wir gewinnen, aber es sieht nicht wie Spanien aus. Die Seleccion verzichtet auf Tiqui-Taca, um die schlechteste Mannschaft der Grupppe zu schlagen. Am Freitag gegen Chile wissen wir, wo wir wirklich stehen."

El Mundo Deportivo: "Villa Espana! Die Seleccion hat dank zweier Tore von David Villa Honduras besiegt. Die Mannschaft von Del Bosque hat sich verbessert, ein Schützenfest aber verpasst."

El Pais: "Spanien schüttelt die Geister ab. Die Mannschaft war viel zielstrebiger und betrieb gegen Honduras Wiedergutmachung. Nur an der Chancenverwertung mangelte es."

Sport (Barcelona): "Villa bringt Spanien nach vorne. Die Mannschaft bot einen Spielmonolog gegen Honduras. Meisterliche Führung von Xavi."

WM: Spanien - Honduras (Gruppe H)
Spanien - Honduras 2:0: Spanien hatte sich Wiedergutmachung für die Niederlage gegen die Schweiz vorgenommen. Honduras träumte von Schadensbegrenzung
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Spanien - Honduras 2:0: Spanien hatte sich Wiedergutmachung für die Niederlage gegen die Schweiz vorgenommen. Honduras träumte von Schadensbegrenzung
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Von Beginn an machten die Spanier Druck, lediglich die Chancenverwertung war zu bemängeln
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Von Beginn an machten die Spanier Druck, lediglich die Chancenverwertung war zu bemängeln
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In der 18. Minute schlenzte David Villa (am Boden) den Ball nach einem traumhaften Sololauf ins Netz
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In der 18. Minute schlenzte David Villa (am Boden) den Ball nach einem traumhaften Sololauf ins Netz
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Ole! Villa (l.) verwöhnte die spanischen Fans mit einem Torero-Torjubel
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Ole! Villa (l.) verwöhnte die spanischen Fans mit einem Torero-Torjubel
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Fernando Torres knüpfte an die schwache Leistung aus dem Spiel gegen die Schweiz an und vergab Chancen im Minutentakt
© Getty
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Fernando Torres knüpfte an die schwache Leistung aus dem Spiel gegen die Schweiz an und vergab Chancen im Minutentakt
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Skandal in der 40. Minute: Emilio Izaguirre (am Boden) bekam eine Backpfeiffe von David Villa...
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Skandal in der 40. Minute: Emilio Izaguirre (am Boden) bekam eine Backpfeiffe von David Villa...
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..., jedoch hatte es Schiedsrichter Yuishi Nishimura nicht gesehen
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..., jedoch hatte es Schiedsrichter Yuishi Nishimura nicht gesehen
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Zur Halbzeitpause war David Villa (l.) stinksauer - er ahnte wohl schon, dass ihm eine nachträgliche Sperre droht
© Getty
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Zur Halbzeitpause war David Villa (l.) stinksauer - er ahnte wohl schon, dass ihm eine nachträgliche Sperre droht
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Und noch einer! Villa (l.) ballerte von der Strafraumgrenze aufs Tor - der Honduraner Osman Chavez fälschte unglücklich ab
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Und noch einer! Villa (l.) ballerte von der Strafraumgrenze aufs Tor - der Honduraner Osman Chavez fälschte unglücklich ab
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Au Backe! David Villa schnappte sich den Ball nach einem Elfer-Geschenk der Honduraner - und semmelte ihn rechts daneben
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Au Backe! David Villa schnappte sich den Ball nach einem Elfer-Geschenk der Honduraner - und semmelte ihn rechts daneben
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Gerard Pique war wieder einmal der Unglücksrabe und bekam - wie schon gegen die Schweiz - Stollen ins Gesicht
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Gerard Pique war wieder einmal der Unglücksrabe und bekam - wie schon gegen die Schweiz - Stollen ins Gesicht
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45.000 Zuschauer waren im Ellis Park Stadion inm Johannesburg zugegen und sorgten für ausgelassene Stimmung
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45.000 Zuschauer waren im Ellis Park Stadion inm Johannesburg zugegen und sorgten für ausgelassene Stimmung
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HONDURAS

La Tribuna: "Villa wurde zum Albtraum für die Abwehr von Honduras."

La Prensa: "Honduras konnte das Wunder von 1982 nicht wiederholen. Spanien beherrschte das Spiel klar."

Chile - Schweiz (1:0)

CHILE

El Mercurio: "Chile knackt den Schweizer Riegel und schreibt ein weiteres Kapitel in seiner WM-Geschichte. Das Team mischt bei der WM im Konzert der Großen mit."

La Nacion: "Nicht einmal der Schweizer Riegel kann es mit den Roten aufnehmen. Der Sieg war ein gerechter Preis für das einzige Team auf dem Platz, das angreifen wollte."

El Mostrador: "Chile führte einen Monolog und wurde am Ende mit dem Siegtor belohnt."

WM: Chile - Schweiz (Gruppe H)
Chile - Schweiz 1:0: Vor dem Aufeinandertreffen herrschte in beiden Lagern durchaus Optimismus. Schließlich hatten beide Teams ihren Auftakt mit 1:0 gewonnen
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Chile - Schweiz 1:0: Vor dem Aufeinandertreffen herrschte in beiden Lagern durchaus Optimismus. Schließlich hatten beide Teams ihren Auftakt mit 1:0 gewonnen
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Doch Ottmar Hitzfeld (r.) hatte bereits direkt nach dem sensationellen Sieg gegen Spanien vor zu großer Euphorie gewarnt
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Doch Ottmar Hitzfeld (r.) hatte bereits direkt nach dem sensationellen Sieg gegen Spanien vor zu großer Euphorie gewarnt
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Chile kam zwar mit einer Doppelchance besser ins Spiel, doch das verlor schnell an Fahrt. Hier behauptet sich Humberto Suazo (r.) gegen Gökhan Inler
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Chile kam zwar mit einer Doppelchance besser ins Spiel, doch das verlor schnell an Fahrt. Hier behauptet sich Humberto Suazo (r.) gegen Gökhan Inler
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Dann übernahm wieder ein Schiedsrichter das Kommando. Diesmal in der Hauptrolle Khalil Al Ghamdi aus Saudi Arabien. Zunächst beließ er es bei vier Gelben Karten
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Dann übernahm wieder ein Schiedsrichter das Kommando. Diesmal in der Hauptrolle Khalil Al Ghamdi aus Saudi Arabien. Zunächst beließ er es bei vier Gelben Karten
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Anschließend schickte er aber unter dem lautstarken Protest von Ottmar Hitzfeld den Schweizer Valon Behrami mit Rot vom Platz
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Anschließend schickte er aber unter dem lautstarken Protest von Ottmar Hitzfeld den Schweizer Valon Behrami mit Rot vom Platz
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Der verstand nach der überharten Entscheidung die Welt nicht mehr
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Der verstand nach der überharten Entscheidung die Welt nicht mehr
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Alex Frei kommt Stephan Lichtsteiner im Zweikampf mit Jean Beausejour zur Hilfe. Frei wurde auf Grund der Taktik-Umstellung mit zehn Mann in der 42. Minute ausgewechselt
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Alex Frei kommt Stephan Lichtsteiner im Zweikampf mit Jean Beausejour zur Hilfe. Frei wurde auf Grund der Taktik-Umstellung mit zehn Mann in der 42. Minute ausgewechselt
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Arturo Vidal (l.) und Blaise N’Kufo unzufrieden: Auch in der zweiten Hälfte wurde vornehmlich lamentiert
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Arturo Vidal (l.) und Blaise N’Kufo unzufrieden: Auch in der zweiten Hälfte wurde vornehmlich lamentiert
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Claudio Bravo versuchte Einfluss auf seine Vorderleute zu nehmen. Die fanden gegen defensive Schweizer kaum ein Mittel
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Claudio Bravo versuchte Einfluss auf seine Vorderleute zu nehmen. Die fanden gegen defensive Schweizer kaum ein Mittel
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Erst in der 75. Minute knackte Chile den Abwehrriegel. Mark Gonzalez nickte eine Paredes-Flanke ein und bezwang den starken Benaglio
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Erst in der 75. Minute knackte Chile den Abwehrriegel. Mark Gonzalez nickte eine Paredes-Flanke ein und bezwang den starken Benaglio
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Mit dem einzigen Treffer des Spiels, dem eine knappe Abseitsstellung vorausging, schaffte sich Chile eine starke Ausgangsposition für das dritte Gruppenspiel gegen Spanien
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Mit dem einzigen Treffer des Spiels, dem eine knappe Abseitsstellung vorausging, schaffte sich Chile eine starke Ausgangsposition für das dritte Gruppenspiel gegen Spanien
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In einem ansonsten schwachen Spiel sorgte vor allem Khalil Al Ghamdi für viel Farbe. Sein Arbeitsnachweis: Neunmal Gelb und einmal Rot
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In einem ansonsten schwachen Spiel sorgte vor allem Khalil Al Ghamdi für viel Farbe. Sein Arbeitsnachweis: Neunmal Gelb und einmal Rot
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SCHWEIZ

Blick: "Khalil Al Ghamdi lehrte die Schweiz mit seinem von A bis Z verpfiffenen WM-Gruppenspiel das Fürchten. Müssen wir nach dem heroischen 1:0 gegen Europameister Spanien nun wegen dieser Pfeife das Achtelfinale vergessen?"

Tagesanzeiger: "Der böse Traum der Schweizer. Rot gegen Behrami, Abseits beim 0:1 gegen Chile. Die Schweizer vereint in ihrer Wut auf den Schiedsrichter."

Neue Zürcher Zeitung: "Die glücklose Selbstverteidigung. Die Schweizer Nationalmannschaft wehrt sich über eine Stunde in Unterzahl und verliert gegen Chile 0:1."

Neue Luzerner Zeitung: "Der Schiedsrichter erhitzt die Gemüter in der Schweiz. Sein Name: Khalil Al Ghamdi. Sein Problem: Er schien heillos überfordert."

Basler Zeitung: "Mauerfußball ohne Happy End. Knapp 75 Minuten lang hielt das Schweizer Bollwerk am Ende war Chile doch zu stark."

Berner Zeitung: "Ärger mit dem Strand-Referee. Immerhin stellte die Defensive einen neuen WM Rekord auf."

Mittelland-Zeitung: "Der Geist war willig, das Fleisch war zu schwach. Es ist zu simpel, Herrn Ghamdi zum Sündenbock zu stempeln. Man ist gut beraten, nach dieser bitteren Niederlage nicht in Selbstmitleid zu verfallen."

St. Galler Tagblatt: "Dem Fest folgt der Kater. Nach dem 0:1 gegen Chile hadert das Schweizer Nationalteam mit dem Schiedsrichter."

Chile - Schweiz: Die Analyse


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