Dienstag, 08.06.2010

WM 2010

Beckenbauer traut Deutschland das Finale zu

Franz Beckenbauer glaubt an den Einzug der deutschen Nationalmannschaft ins Finale der WM in Südafrika. Zudem rechnet er mit einem afrikanischen Team im Halbfinale.

Franz Beckenbauer ist von der deutschen Stärke überzeugt
© Getty
Franz Beckenbauer ist von der deutschen Stärke überzeugt

Trotz des Ausfalls von Kapitän Michael Ballack traut Franz Beckenbauer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika den Einzug ins Finale zu. Als Top-Favoriten auf den Titel sieht der "Kaiser" Rekord-Weltmeister Brasilien und Europameister Spanien, aber "direkt danach kommt für mich Deutschland", sagte Beckenbauer auf einer Sponsoren-Veranstaltung des Sportartikel-Herstellers adidas in Johannesburg.

"Ballack ist der wichtigste Spieler in der Mannschaft. Er wird fehlen. Wenn aber jeder in der Lage ist, fünf bis zehn Prozent mehr zu bringen, kann man das ausgleichen. Die deutsche Mannschaft ist auf der ganzen Welt respektiert, sie kann das Finale erreichen", sagte Beckenbauer.

Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira, die im defensiven Mittelfeld aufgeboten werden, genießen sein Vertrauen: "Die beiden gefallen mir gut und ergänzen sich hervorragend, sie können eine gute Rolle bei dieser WM spielen."

"Südafrika ist bereit"

Die Kritik an der Organisation und der Sicherheitslage, die nach der Massenpanik beim WM-Test zwischen Nigeria und Nordkorea am vergangenen Sonntag neue Nahrung erhielten, sieht Beckenbauer entspannt.

"Wenn die Spiele am Freitag losgehen, wird sich ohnehin alles nur noch auf den Fußball konzentrieren", sagte Beckenbauer, der auch Mitglied der Exekutive des Fußball-Weltverbandes FIFA ist. Er traut dem Gastgeber-Land eine "wunderbare" WM zu. "Südafrika kann es, Südafrika ist bereit", gab er sich zuversichtlich. Der 64-Jährige rechnet sogar mit einem afrikanischen Team im Halbfinale, ohne sich auf eine Mannschaft festzulegen.

Deutschlands Auftaktgegner Australien traut er hingegen keine großen Sprünge zu. Zwar bezeichnete Beckenbauer die Australier als "starkes Team, das 2006 eine wunderbare WM gespielt hat" und im Achtelfinale nur unglücklich im Elfmeterschießen am späteren Weltmeister Italien gescheitert sei, "aber das deutsche Team wird nicht den Fehler machen, den Gegner zu unterschätzen. Für Australien wird es schwer."

WM 2018 wieder in Europa

Auf die Frage eines australischen Journalisten zu den WM-Aussichten seines Landes antwortete Beckenbauer, dass der Fünfte Kontinent "2022 gute Chancen" besitze. Die Fußball-WM 2018 wird nach Meinung von Franz Beckenbauer auf jeden Fall in Europa stattfinden: "Jetzt ist Südafrika an der Reihe, 2014 kommt Brasilien, 2018 wird es wieder Europa sein."

Anfang Dezember vergibt die FIFA die Gastgeberrollen für die WM-Endrunden 2018 und 2022. Für die beiden Finalturniere kandidieren neben Australien die USA, England, Russland sowie die Doppelbewerber Niederlande/Belgien und Spanien/Portugal. Nur für 2022 bewerben sich Katar, Südkorea und Japan. Für 2018 gilt England als Favorit.

Deutschland vor der WM: Zwei Fragezeichen bleiben

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