WM-Splitter aus den Trainingslagern

Warum Walcott daheim bleiben muss

Von SPOX
Mittwoch, 02.06.2010 | 18:43 Uhr
Ins Straucheln geraten: Theo Walcott wird nicht bei der WM dabei sein
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Theo Walcott hat offenbar Capellos Anweisungen nicht befolgt. Rafael van der Vaart macht Werbung in eigener Sache. Jürgen Klinsmann glaubt an eine erfolgreiche WM des DFB-Teams. Ein Holländer debütiert mit 39 Jahren für die Elftal und auch Morton Olsen kritisiert den WM-Ball.

Wer nicht hören will, muss fühlen: Theo Walcott wird die Weltmeisterschaft in Südafrika vom Fernseher aus verfolgen müssen. Ganz England fragt sich: warum? Die "Sun" will die Antwort gefunden haben. Der Mittelfeldspieler hat wiederholt Anweisungen von Fabio Capello missachtet. Walcott soll bei den Testspielen und auch im Training trotz klarer Ansage, auf der Außenbahn zu bleiben, immer wieder in die Mitte gezogen sein. Eine letzte Bewährungsprobe gab es für Walcott im Spiel gegen Japan, die der 21-Jährige ungenutzt ließ - Auswechslung zur Pause, WM-Traum zu Ende. So etwas sollte man bei Disziplin-Fanatiker Capello eben besser lassen.

Van der Vaart brilliert: Wie man es besser macht, als Theo Walcott, zeigte Rafael van der Vaart im Test der Holländer gegen Ghana (4:1). Nach 63 Minuten eingewechselt, bereitete der kleine Engel zwei Treffer vor und erzielte das 2:0 selbst. Damit hat van der Vaart seine Ambitionen auf einen Stammplatz eindrucksvoll untermauert. "Ich will es dem Trainer schwer machen", kämpft der Mittelfeldspieler von Real Madrid um einen Platz in der ersten Elf. Das wäre auch ganz im Sinne von Stürmer Robin van Persie, der am liebsten mit den "großen Vier" Sneijder, Van der Vaart und Robben zaubern möchte.

Klinsmann optimistisch: Auch wenn mit Michael Ballack der "Leader schlechthin" für die Weltmeisterschaft ausfällt, glaubt Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann an ein erfolgreiches Abschneiden der deutschen Mannschaft: "Es wird schwer dieses Vakuum auszufüllen. Aber wir werden trotzdem eine gute Rolle spielen. Deutschland gehört wie immer zu den Favoriten. Wir haben eine schlagkräftige Truppe, die sich vor niemandem verstecken muss", sagte der 45-Jährige. Es müsse nun eine "Verantwortungsübergabe an die nächste Generation geben." Die besteht aus Lahm, Schweinsteiger, Mertesacker und Podolski. Und weil Klinsmann eben gerne in Bildern spricht, hat er gleich noch einen guten Rat: "Sie müssen jetzt die nächste Stufe nehmen, das Potential haben sie."

Rekord im Rentenalter: Im fortgeschrittenen Alter von 39 Jahren und 224 Tagen feierte Sandor Boschker sein Debüt im Kasten der holländischen Nationalmannschaft. 45 Minuten kam der Keeper von Twente Enschede im WM-Test gegen Ghana zum Einsatz. Damit ist er der älteste Spieler, der jemals für die Elftal debütierte. Bei der Weltmeisterschaft wird er aber eher den Jörg Butt der holländischen Mannschaft geben und für gute Stimmung sorgen dürfen. Dennoch ist er natürlich wichtig für das Team. Noch wichtiger sind allerdings Maarten Stekelenburg, der wohl die Nummer eins wird, und sein potentieller Vertreter Michel Vorm.

Mit Füßen getreten: Dass der WM-Ball Jabulani im Verlauf der Weltmeisterschaft von kräftigen Männerbeinen malträtiert wird, lässt sich kaum vermeiden. Doch schon im Vorfeld muss die flatternde Kugel jede Menge einstecken. Nun hat sich auch Dänemarks Nationaltrainer Morten Olsen in die lange Liste der Kritiker eingereiht. "Wir haben mit einem unmöglichen Ball gespielt, an den wir uns erst noch gewöhnen müssen", sagte Olsen. Der Ball sei zwar keine Entschuldigung für die 0:1-Niederlage im Test gegen Australien, aber "eine Ursache dafür." Klingt trotzdem irgendwie nach Ausrede.

Marcelo Bielsa - Trainer ohne Grenzen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung