Das Babyface der Hells Angels

Von Haruka Gruber
Mittwoch, 09.06.2010 | 15:54 Uhr
Von links: Alexis Sanchez, Javi Hernandez, Miroslav Stoch, Coentrao, Nicolas Lodeiro
© spox
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In Südafrika stehen fünf Talente vor dem Durchbruch. Nicolas Lodeiro erinnert an den großen Enzo, Alexis Sanchez hört auf den Namen "El Nino Maravilla" und Javi Hernandez ist Mexikos Golden Boy. Fünf Spieler, auf die Sie achten sollten.

Uruguay: Nicolas Lodeiro (21, Ajax Amsterdam)

Uruguays Nationalspieler sind so etwas wie die Hells Angels der WM. Eine Mannschaft voller hart gesottener Fußball-Rüpel, die mit ihrem finsteren Aussehen und ihrer robusten Spielweise die Gegner einschüchtern und regelrecht zermürben.

Der 21-jährige Lodeiro will daher so gar nicht in den Kreis der Wüstlinge vom Schlage eines Diego Lugano passen. Lodeiros Stil ist mehr elegant denn derb, seine Spezialität sind tödliche Pässe statt lebensmüder Grätschen.

Genau deshalb ist das Babyface jedoch derart wertvoll. In einem Mittelfeld, in dem es sonst an Kreativität mangelt, scheint er als Einziger für geniale Momente sorgen zu können, für die in den 80er und 90er Jahren der legendäre Enzo Francescoli verantwortlich zeichnete.

"Ich tue fast immer das, was der Trainer von mir verlangt, aber manchmal mache ich auch gerne Dinge, die nicht im Drehbuch stehen, beispielsweise einen Gegenspieler überraschend angreifen oder tunneln", sagt der Spielmacher, der 2009 seinen Heimatklub Nacional Montevideo ins Halbfinale der Copa Libertadores und zur nationalen Meisterschaft führte.

Im Winter hatte Lodeiro nach all den glanzvollen Auftritten die Wahl zwischen Liverpool, Neapel und Alkmaaar, entschied sich jedoch wegen der scheinbar besseren Perspektiven für Ajax Amsterdam. Bisher ein Fehler, in der Rückrunde stand er kein einziges Mal in der Startelf. Bei der WM sollte ihm ein Stammplatz jedoch gewiss sein.

Uruguays Nicolas Lodeiro: So wie früher Enzo Francescoli

Chiles Alexis Sanchez: El Nino Maravilla

Slowakeis Miroslav Stoch: Die frühreife Fußball-Lolita

Mexikos Javi Hernandez: Der neue Golden Boy

Portugals Fabio Coentrao: Das ewige Supertalent

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