Mittwoch, 09.06.2010

32 Länder - 32 Geschichten: England

Englische Urangst um Lampard und Gerrard

32 Teams nehmen an der Weltmeisterschaft in Südafrika teil. Jedes Teilnehmerland hat seine eigene Geschichte zu erzählen. SPOX greift aktuelle Entwicklungen auf, lässt Protagonisten zu Wort kommen oder beleuchtet historische Ereignisse. Heute: England und das Rätsel um Lampard und Gerrard.

Frank Lampard (l.) erzielte in 78 Länderspielen 20 Tore, Steven Gerrard in 80 Spielen 16
© Getty
Frank Lampard (l.) erzielte in 78 Länderspielen 20 Tore, Steven Gerrard in 80 Spielen 16

Da ist sie wieder. Unausrottbar wie Gerüchte über den Mineralgehalt von Spinat. Eine der großen Fragen der Menschheit ohne Zweifel. Für den englischen Fußballfan noch wichtiger als die Suche nach dem Sinn des Lebens.

Seit sechs Jahren beschäftigt die Unvereinbarkeit von Frank Lampard und Steven Gerrard das selbsternannte Mutterland des Fußballs.

Ein Luxusproblem, das einhergehend mit überschaubarem internationalen Erfolg, die letzten beiden Nationaltrainer Sven Göran Eriksson und Steve McClaren den Job kostete.

Strikte Trennung

Der neue Boss, Fabio Capello, tat nach Meinung der Engländer bislang genau das Richtige: Er stellte Lampard und Gerrard sehr wohl gemeinsam auf, aber eben nicht zusammen im zentralen Mittelfeld.

Fiel einer der beiden aus, stellte sich die Kompatibilitätsfrage sowieso nicht, waren beide fit, spielte Liverpools Gerrard auf der linken Seite und Chelseas Lampard durfte sich in der Mitte austoben.

Und das funktionierte hervorragend, wie vor allem das 5:1 in der WM-Qualifikation gegen Kroatien zeigte, als beide Mittelfeld-Granden je zweimal trafen.

Den zweiten Platz in der Zentrale bekleidete in den wichtigen Spielen unter Capello Gareth Barry. Ein einziges Mal fehlte der 29-Jährige von Manchester City in der WM-Quali und prompt setzte es in Kiew die einzige Niederlage einer ansonsten beachtlich souveränen Kampagne (10 Spiele, 27 Punkte, 34:6 Tore).

Jetzt fehlte Barry wieder. Eine Sprunggelenksverletzung zwang ihn zu einer Pause während der heißen Phase der Vorbereitung und auch beim Auftakt der Endrunde gegen die USA (12.6., 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) kann er nicht spielen.

WM-Stadien: Sky-Walk und afrikanische Erde
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
© Getty
1/18
Oktober 2009: Das 200-Millionen-Euro-Wahrzeichen der WM ist fast fertig. Soccer City in Johannesburg. Die Farben der Hülle symbolisieren die afrikanische Erde
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba.html
94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
© Getty
2/18
94.700 Fans können im Johannesburger Soccer City Stadion das Eröffnungsspiel und das Finale der WM live mitverfolgen. Soccer City: die Heimat des südafrikanischen Fußballs
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=2.html
Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
© Getty
3/18
Der Ellis Park ist eines der beiden Johannesburger WM-Stadien. Bereits 1982 erbaut, wurde es für die WM 2010 auf 62.000 Plätze erweitert
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=3.html
Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
© Getty
4/18
Der Ellis Park nach dem Umbau: Das so genannte Coca-Cola Park ist eine moderne Fußballarena mitten in Johannesburg
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=4.html
Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
© Getty
5/18
Juli 2008: Der Neubau des Moses Mabhida Stadions in Durban wird mit einer Kapazität von 70.000 Sitzplätzen das zweitgrößte Stadion der WM. Ein Halbfinale wird hier ausgetragen
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=5.html
Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
© Getty
6/18
Die Bögen des Moses Mabhida Stadions in Durban symbolisieren südafrikansiche Einheit. Der 106 Meter hohe Sky Walk ist begehbar
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=6.html
Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
© Getty
7/18
Das Free State Stadion in Bloemfontein wurde bereits 1952 erbaut und wird für die WM modernisiert und aufgestockt. 45.000 Fans finden hier Platz
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=7.html
März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
© Getty
8/18
März 2009: Das Green Point Stadion im Kapstadt besticht durch seine herrliche Lage direkt am Atlantik. Seine Wellenform erhält eine spezielle Dachkonstruktion aus Glas
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=8.html
Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
© Getty
9/18
Kapstadts Perle: Im Green Point Stadion findet eines der beiden Halbfinals statt. 68.000 Zuschauer haben Platz. Nach der WM wird das Stadion eine reine Rugby-Arena
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=9.html
Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
© Getty
10/18
Januar 2008: Das Nelson Mandela Bay Stadion in Port Elizabeth mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion. 43.000 Zuschauer haben hier später Platz
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=10.html
Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
© Getty
11/18
Ein architektonisches Meisterwerk für 70 Millionen Euro: Das Nelson Mandela Bay Stadion ist bereits fertig. Hier findet das Spiel um Platz drei statt
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=11.html
Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
© Getty
12/18
Juni 2008: Das Mbombela Stadion in Nelspruit wird extra für die WM gebaut. Hier entsteht auch das neue Medienzentrum
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=12.html
Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
© Getty
13/18
Oktober 2009: Das Mbombela Stadion in Nelspruit fasst 46.000 Zuschauer. Die Pfeiler sind der Form von Giraffenköpfen nachempfunden
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=13.html
Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
© Getty
14/18
Juli 2008: Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane wurde für 112 Millionen Euro extra für die WM 2010 gebaut. Polokwane ist die nördlichste Spielstätte
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=14.html
Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
© Getty
15/18
Das Peter Mokaba Stadion in Polokwane fasst 45.000 Zuschauer. Es wurde nach einem berühmten Gegner des Apartheit-Regimes benannt
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=15.html
Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
© Getty
16/18
Mit 42.000 Sitzplätzen ist der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg das kleinste Stadion der WM in Südafrika
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=16.html
Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
© Getty
17/18
Der Royal Bafokeng Sports Palace in Rustenburg nord-westlich der Hauptstadt Johannesburg wurde 1999 für 33 Millionen Euro umgebaut
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=17.html
Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
© Getty
18/18
Im alt-ehrwürdigen Loftus Versfeld Stadion in Südafrikas Hauptstadt Pretoria haben 50.000 Zuschauer Platz. "Loftus" ist eines des ältesten Stadien in Südafrika
/de/sport/diashows/wm-2010-suedafrika-stadien/wm-2010-suedafrika-stadien-green-point-soccer-city-ellis-park-mbombela-peter-mokaba,seite=18.html
 

Geh bloß nicht in die alte Falle, Fab

Also musste Capello seine bis dahin bevorzugte Mittelfeldvier umbauen. Und bevor es noch richtig losging, war sie wieder da. Die Angst, dass Capello auf die Idee kommen könnte, Lampard und Gerrard gemeinsam ins Zentrum zu stellen und sehenden Auges in die Katastrophe zu steuern.

Denn: Lampard UND Gerrard, Seite an Seite - das funktioniert ja nicht. Das weiß man in England.

Dementsprechend schallten Capello die Warnungen, bloß nicht in die alte Falle zu gehen, von allen medialen Plattformen entgegen. Er solle sich doch bitte vor dem ersten WM-Spiel ein paar alte Videos ansehen und sich das Ganze vielleicht doch noch mal überlegen, meinte eine Zeitung.

Das doppelte Sicherheitsrisiko

Ein anderes Blatt zählt Argumente auf, warum die Paarung Lampard/Gerrard funktionieren könnte und warum nicht. Auf der Pro-Seite stehen die Hoffnung auf die Wunderkräfte Capellos, der Faktor Zeit und die Erinnerung daran, dass die Vorrundengegner ja alle recht schwach seien und Barry ja wohl irgendwann wiederkomme.

Kontra: Beide hätten kein Gefühl und Talent für die Arbeit in der Defensive und wären dadurch ein Sicherheitsrisiko. Beide könnten die gegenseitige Absicherung einfach vergessen, munter nach vorn preschen und wären dadurch ein Sicherheitsrisiko. Beide könnten durch die fortwährende Debatte und die Angst vor Fehlern gelähmt werden und würden dadurch Englands Spiel zum Erliegen bringen.

Die Sorge ist sicher nicht unbegründet: Gerrard ist in Liverpool über die Jahre fast schon zu einer hängenden Spitze mutiert und wird mit jedem Meter stärker, dem er dem gegnerischen Strafraum näherkommt. Und Chelsea hält sich nicht umsonst einen ganzen Stall an Weltklasse-Sechsern, um bloß nicht in die Verlegenheit zu geraten, ohne Absicherung für Lampard dazustehen.

"I know, I know, I know"

Capello interessierte die Paranoia in seiner Wahlheimat von Anfang an freilich wenig. Er kennt schließlich ihre Geschichte: "I know, I know, I know the history."

Vielleicht seien die beiden Protagonisten bei den letzten beiden Turnieren (EM 2004, WM 2006) zu jung gewesen, sagte er einmal, nur um "Das war ein Witz" hinterherzuschieben, wohl wissend, dass man mit der heiklen Materie besser keine Scherze treibt.

"Das ist für Sie immer ein großes Thema, stimmt's?", fragte er die Journalisten. "Sie sagen, sie können nicht zusammen spielen. Ich hoffe jedenfalls, dass sie das können. Und ich werde entscheiden, ob sie zusammen spielen werden."

Capello ist nicht darum verlegen, die Rollenverteilung zwischen Lampard und Gerrard zu erläutern: "Wenn Frank und Steven für ihre Klubs spielen, denken beide sehr offensiv, weil sie die Absicherung hinter sich haben. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass sich das ändern wird, wenn sie gemeinsam auflaufen. Wenn einer geht, muss der andere eben bleiben."

Es ist schwer vorstellbar, dass Capellos Vorgänger nicht einen ähnlichen Gameplan für die beiden Superstars entworfen hatten. Umsetzen konnten sie die Vorgaben indes nicht.

Aus Mangel an Alternativen

Inzwischen dürfte klar sein, dass Capello sein Vorhaben durchziehen wird, aber freilich nicht weil an einer Profilneurose leidet und ganz England beweisen muss, was er für ein Kerl ist.

Vielmehr ist er wohl zu dem Schluss gekommen, dass es nicht praktikabel und auch nicht notwendig ist, einen zweiten Barry in seinem System zu implementieren.

Zum einen zeichnet sich ab, dass sein Lieblingssechser womöglich schon zum zweiten Vorrundenspiel gegen Algerien (18.6.) wieder fit sein könnte. Zum zweiten gibt aber auch der Kader keine Alternative her, die Capello zufrieden stellen würde.

Tom Huddlestone (Tottenham) und Scott Parker (West Ham) scheiterten schon am Cut, und Michael Carrick von Manchester United steckt im Leistungstief. James Milner wäre noch eine Option, doch der 24-Jährige von Aston Villa dürfte ähnlich wie Carrick nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskommen und plagt sich zudem mit Fieber herum.

Die Fußball-Weltmeisterschaften von 1930 bis 2006
1930: Das erste WM-Finale aller Zeiten gewinnt Gastgeber Uruguay gegen Argentinien (4:2)
© Imago
1/40
1930: Das erste WM-Finale aller Zeiten gewinnt Gastgeber Uruguay gegen Argentinien (4:2)
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch.html
1934: Auch vier Jahre später gewinnt der Gastgeber. Italien schlägt die Tschechoslowakei mit 2:1 n. V. Trainer Vittorio Pozzo wird auf Händen getragen
© Imago
2/40
1934: Auch vier Jahre später gewinnt der Gastgeber. Italien schlägt die Tschechoslowakei mit 2:1 n. V. Trainer Vittorio Pozzo wird auf Händen getragen
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=2.html
1938: Vom Turnier in Frankreich hat nur das offizielle Plakat als Bild überlebt. Im Finale schlug Italien die Ungarn mit 4:2
© Imago
3/40
1938: Vom Turnier in Frankreich hat nur das offizielle Plakat als Bild überlebt. Im Finale schlug Italien die Ungarn mit 4:2
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=3.html
1950: In Brasilien sichert sich Uruguay erneut den Titel. In der Finalgruppe gewann man das entscheidende Spiel gegen den Gastgeber im Maracana mit 2:1
© Imago
4/40
1950: In Brasilien sichert sich Uruguay erneut den Titel. In der Finalgruppe gewann man das entscheidende Spiel gegen den Gastgeber im Maracana mit 2:1
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=4.html
1954: Das vielzitierte Wunder von Bern. Nach dem 3:2 im Finale gegen Ungarn fallen sich die deutschen Spieler kollektiv um den Hals
© Getty
5/40
1954: Das vielzitierte Wunder von Bern. Nach dem 3:2 im Finale gegen Ungarn fallen sich die deutschen Spieler kollektiv um den Hals
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=5.html
1958: Peles Stern geht auf. Im Finale gegen Gastgeber Schweden netzt der beste Fußballer aller Zeiten zum zwischenzeitlichen 3:1 ein
© Imago
6/40
1958: Peles Stern geht auf. Im Finale gegen Gastgeber Schweden netzt der beste Fußballer aller Zeiten zum zwischenzeitlichen 3:1 ein
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=6.html
Ein Bild, das um die Welt ging. Der zweifache Torschütze Pele vergießt nach dem 5:2-Finalerfolg Freudentränen
© Imago
7/40
Ein Bild, das um die Welt ging. Der zweifache Torschütze Pele vergießt nach dem 5:2-Finalerfolg Freudentränen
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=7.html
1962: Der Titel-Doppelschlag der Selecao. Im Finale in Chile hieß der Gegner Tschechoslowakei, den man mit 3.1 besiegte
© Imago
8/40
1962: Der Titel-Doppelschlag der Selecao. Im Finale in Chile hieß der Gegner Tschechoslowakei, den man mit 3.1 besiegte
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=8.html
1966: Das legendäre Finale mit dem legendären Wembley-Tor. Hier klärt Keeper Hans Tilkowski im Strafraum gegen die Engländer
© Imago
9/40
1966: Das legendäre Finale mit dem legendären Wembley-Tor. Hier klärt Keeper Hans Tilkowski im Strafraum gegen die Engländer
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=9.html
Am Ende hieß es 4:2 nach Verlängerung für die Truppe um Bobby Charlton, Gordon Banks und Geoff Hurst
© Imago
10/40
Am Ende hieß es 4:2 nach Verlängerung für die Truppe um Bobby Charlton, Gordon Banks und Geoff Hurst
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=10.html
1970: Das Jahrhundertspiel. Halbfinale zwischen Italien und Deutschland. Der eingewechselte Rivera besorgt in der 111. Minute das spielentscheidende 4:3
© Imago
11/40
1970: Das Jahrhundertspiel. Halbfinale zwischen Italien und Deutschland. Der eingewechselte Rivera besorgt in der 111. Minute das spielentscheidende 4:3
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=11.html
Im Finale hatte die Squadra Azzurra jedoch das Nachsehen und wurde mit 4:1 von den Brasilianern abgefertigt. Hier trifft Jairzinho zum 3:1
© Imago
12/40
Im Finale hatte die Squadra Azzurra jedoch das Nachsehen und wurde mit 4:1 von den Brasilianern abgefertigt. Hier trifft Jairzinho zum 3:1
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=12.html
1974: Schlimmer konnte es nicht laufen. Johan Neeskens verwandelt im Finale schon in der 2. Minute einen Elfmeter zur 1:0 Führung für Holland
© Imago
13/40
1974: Schlimmer konnte es nicht laufen. Johan Neeskens verwandelt im Finale schon in der 2. Minute einen Elfmeter zur 1:0 Führung für Holland
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=13.html
Doch die Deutschen schlugen zurück und drehten dank des Treffers von Gerd Müller zum 2:1 die Partie. Das Olympiastadion stand Kopf
© Imago
14/40
Doch die Deutschen schlugen zurück und drehten dank des Treffers von Gerd Müller zum 2:1 die Partie. Das Olympiastadion stand Kopf
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=14.html
Gastgeber Deutschland um Kapitän Franz Beckenbauer beim Posieren mit dem WM-Pokal
© Getty
15/40
Gastgeber Deutschland um Kapitän Franz Beckenbauer beim Posieren mit dem WM-Pokal
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=15.html
1978: Die Schmach von Cordoba. Nach der 2:3-Pleite gegen Österreich schleichen Rüdiger Abramczik und Rainer Bonhof betröppelt vom Platz
© Imago
16/40
1978: Die Schmach von Cordoba. Nach der 2:3-Pleite gegen Österreich schleichen Rüdiger Abramczik und Rainer Bonhof betröppelt vom Platz
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=16.html
Im Finale bezwang Gastgeber Argentinien die Niederlande mit 3:1 nach Verlängerung. Der Spieler des Turniers, Mario Kempes, bejubelt sein 2:1
© Imago
17/40
Im Finale bezwang Gastgeber Argentinien die Niederlande mit 3:1 nach Verlängerung. Der Spieler des Turniers, Mario Kempes, bejubelt sein 2:1
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=17.html
Daniel Passarella präsentiert den WM-Pokal dem Publikum in Buenos Aires
© Imago
18/40
Daniel Passarella präsentiert den WM-Pokal dem Publikum in Buenos Aires
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=18.html
1982: Die brutalste Szene des Turniers in Spanien. Toni Schumacher streckt Patrick Battiston im Halbfinale gegen Frankreich nieder
© Imago
19/40
1982: Die brutalste Szene des Turniers in Spanien. Toni Schumacher streckt Patrick Battiston im Halbfinale gegen Frankreich nieder
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=19.html
Im Finale war für Deutschland gegen Italien nichts zu machen. Torschützenkönig Paolo Rossi macht das 1:0 und dreht jubelnd ab
© Imago
20/40
Im Finale war für Deutschland gegen Italien nichts zu machen. Torschützenkönig Paolo Rossi macht das 1:0 und dreht jubelnd ab
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=20.html
Nach dem 3:1-Finalsieg läuft Dino Zoff mit dem WM-Pokal durch das weite Rund des Madrider Bernabeu Stadions
© Imago
21/40
Nach dem 3:1-Finalsieg läuft Dino Zoff mit dem WM-Pokal durch das weite Rund des Madrider Bernabeu Stadions
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=21.html
1986: Die Hand Gottes. Im Viertelfinale gegen England erzielt Diego Maradona das 1:0 betrügerisch per Hand. Am Ende heißt's 2:1 für Argentinien
© Getty
22/40
1986: Die Hand Gottes. Im Viertelfinale gegen England erzielt Diego Maradona das 1:0 betrügerisch per Hand. Am Ende heißt's 2:1 für Argentinien
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=22.html
Im Finale lagen die Deutschen schon mit 0:2 zurück, ehe Rudi Völler zehn Minuten vor Schluss per Kopf den Ausgleich erzielte
© Imago
23/40
Im Finale lagen die Deutschen schon mit 0:2 zurück, ehe Rudi Völler zehn Minuten vor Schluss per Kopf den Ausgleich erzielte
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=23.html
Gebracht hat's leider nichts. Jorge Burruchaga erzielt nur drei Minuten später das 3:2 in Mexiko-Stadt und macht Argentinien zum Weltmeister.
© Imago
24/40
Gebracht hat's leider nichts. Jorge Burruchaga erzielt nur drei Minuten später das 3:2 in Mexiko-Stadt und macht Argentinien zum Weltmeister.
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=24.html
Der Spieler des Turniers und damals der beste Kicker der Welt: Diego Maradona liebkost die Trophäe
© Imago
25/40
Der Spieler des Turniers und damals der beste Kicker der Welt: Diego Maradona liebkost die Trophäe
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=25.html
1990: Die hässlichste Szene des Turniers. Hollands Frank Rijkaard bepöbelt und bespuckt den unschuldigen Rudi Völler. Deutschland siegt 2:1
© Imago
26/40
1990: Die hässlichste Szene des Turniers. Hollands Frank Rijkaard bepöbelt und bespuckt den unschuldigen Rudi Völler. Deutschland siegt 2:1
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=26.html
Der Schuss ins Glück. Andreas Brehme verwandelt im Finale gegen Argentinien den entscheidenden Elfmeter zum 1:0 in der 85. Minute
© Getty
27/40
Der Schuss ins Glück. Andreas Brehme verwandelt im Finale gegen Argentinien den entscheidenden Elfmeter zum 1:0 in der 85. Minute
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=27.html
Wie war das schön! Brehme, Pierre Littbarski und Kapitän Lothar Matthäus schreien die Freude über den WM-Titel heraus
© Imago
28/40
Wie war das schön! Brehme, Pierre Littbarski und Kapitän Lothar Matthäus schreien die Freude über den WM-Titel heraus
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=28.html
1994: Vom Regen in die Traufe. Thomas Häßler verliert das Kopfballduell gegen Jordan Letschkow, Bodo Illgner ohne Chance - Deutschland ist draußen
© Getty
29/40
1994: Vom Regen in die Traufe. Thomas Häßler verliert das Kopfballduell gegen Jordan Letschkow, Bodo Illgner ohne Chance - Deutschland ist draußen
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=29.html
Im Finale in Los Angeles steht es zwischen Italien und Brasilien nach 120 Minuten 0:0. Roberto Baggio verschießt den entscheidenden Elfer...
© Getty
30/40
Im Finale in Los Angeles steht es zwischen Italien und Brasilien nach 120 Minuten 0:0. Roberto Baggio verschießt den entscheidenden Elfer...
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=30.html
...und macht damit die Selecao zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder zum Weltmeister
© Getty
31/40
...und macht damit die Selecao zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder zum Weltmeister
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=31.html
1998: Im Viertelfinale verliert Deutschland gegen Kroatien erst Christian Wörns nach diesem Foul und dann das Spiel mit 0:3
© Imago
32/40
1998: Im Viertelfinale verliert Deutschland gegen Kroatien erst Christian Wörns nach diesem Foul und dann das Spiel mit 0:3
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=32.html
Im Finale avanciert Frankreichs Zinedine Zidane zum Matchwinner. Sein Kopfball-Doppelpack bringt die Equipe Tricolore auf die Siegerstraße
© Getty
33/40
Im Finale avanciert Frankreichs Zinedine Zidane zum Matchwinner. Sein Kopfball-Doppelpack bringt die Equipe Tricolore auf die Siegerstraße
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=33.html
Nach dem 3:0 über Brasilien reckt Bixente Lizarazu den Pokal in den Himmel von Paris
© Getty
34/40
Nach dem 3:0 über Brasilien reckt Bixente Lizarazu den Pokal in den Himmel von Paris
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=34.html
2002: Finale in Südkorea. Oliver Kahn lässt einen haltbaren Schuss von Rivaldo abprallen, Ronaldo ist zur Stelle und bringt Brasilien mit 1:0 in Führung
© Getty
35/40
2002: Finale in Südkorea. Oliver Kahn lässt einen haltbaren Schuss von Rivaldo abprallen, Ronaldo ist zur Stelle und bringt Brasilien mit 1:0 in Führung
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=35.html
Ein weiteres Tor von Ronaldo besiegelt die 0:2-Niederlage der Deutschen. Kahn lehnt geknickt am Pfosten, bester Torhüter des Turniers wurde er dennoch
© Getty
36/40
Ein weiteres Tor von Ronaldo besiegelt die 0:2-Niederlage der Deutschen. Kahn lehnt geknickt am Pfosten, bester Torhüter des Turniers wurde er dennoch
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=36.html
Rivaldo, Ronaldo und Gilberto Silva freuen sich in Yokohama über den fünften Weltmeistertitel für Brasilien
© Getty
37/40
Rivaldo, Ronaldo und Gilberto Silva freuen sich in Yokohama über den fünften Weltmeistertitel für Brasilien
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=37.html
2006: Die wohl entscheidende Aktion im Finale in Berlin. Zidanes Kopfstoß gegen Marco Materazzi zieht die Rote Karte nach sich
© Imago
38/40
2006: Die wohl entscheidende Aktion im Finale in Berlin. Zidanes Kopfstoß gegen Marco Materazzi zieht die Rote Karte nach sich
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=38.html
Im Elfmeterschießen behielt Fabio Grosso gegen Fabien Barthez die Nerven und verwandelt zum 5:3
© Getty
39/40
Im Elfmeterschießen behielt Fabio Grosso gegen Fabien Barthez die Nerven und verwandelt zum 5:3
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=39.html
Italien ist Weltmeister. Kapitän Fabio Cannavaro hält den Pokal in die Höhe. Mal sehen, wer ihm 2010 in Südafrika folgen wird
© Getty
40/40
Italien ist Weltmeister. Kapitän Fabio Cannavaro hält den Pokal in die Höhe. Mal sehen, wer ihm 2010 in Südafrika folgen wird
/de/sport/diashows/0807/Fussball/wm-historisch/wm-historisch,seite=40.html
 

Optimismus und Zynismus

Der britische Wettanbieter "Bet365" hat sich des Themas angenommen. Man kann sein Geld darauf setzen, ob im USA-Spiel zuerst Lampard oder Gerrard ausgewechselt wird oder welcher der beiden eher ins gegnerische Tor trifft.

Die Quoten lassen je nach Betrachtungswinkel verhaltenen Optimismus oder Zynismus erkennen. Mit ähnlich krude gemischten Gefühlen dürften die meisten Engländer dem WM-Auftakt entgegen sehen.

Das Revival der Gerrard-Lampard-Frage gibt beredt Auskunft über die Gemütsverfassung der Engländer, wenn es um ihr Nationalteam und dessen Durststrecke von über 40 Jahren geht und zeigt, dass der Glaube in Capellos Fähigkeiten nicht unbegrenzt ist.

Doch zieht man alle Indizien zusammen, dürfte die Variante L&G nur eine Notlösung auf Zeit sein, denn anders als seine Vorgänger hat Capello einen Plan B.

Teamporträt England: Das Trauma besiegen

Oliver Wittenburg

Diskutieren Drucken Startseite
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Finale

WM 2010 - Achtelfinale

WM 2010 - Viertelfinale

WM 2010 - Halbfinale

WM 2010 - Finale / Spiel um Platz 3


www.performgroup.com

Copyright © 2016 SPOX. Alle Rechte vorbehalten.