Aufgeschnappt: Die Zitate des WM-Tages

"You're the one that I want, uh, uh, uuuh..."

Von SPOX
Freitag, 11.06.2010 | 18:00 Uhr
Hollywood-Star John Travolta mit "Pferdemist" in den Händen und Harry Kewell im Rücken
© Getty
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Philipp Lahm findet den deutschen WM-Kader auch ohne Ballack, Adler, Westermann und Co. super. Holland vs. Dänemark findet wohl ohne Nicklas Bendtner und Arjen Robben statt. Diego Maradona stellt Carlos Tevez einen Freifahrtsschein aus. John Travolta hottet bei den Australiern ab. Die Zitate zum WM-Eröffnungstag - inklusive der Tröte des Tages.

"Das ist die beste Mannschaft, die mit der meisten Qualität, von den Nationalteams in denen ich bisher gespielt habe." (Philipp Lahm, Deutschland)

Der neue DFB-Kapitän lehnte sich bei der Abschluss-PK vor dem ersten WM-Spiel gegen Australien am Sonntagabend weit aus dem Fenster. Nimmt man Lahm beim Wort, müsste diesmal das Finale ja locker drin sein. Prinzipiell können alle DFB-Spieler froh sein, dass sie jetzt endlich nicht mehr nur drüber reden, sondern auch gegen den Ball treten dürfen. Wir sind es auch.

"Nach der WM ist alles möglich." (Joachim Löw, Trainer Deutschland)

Bahnbrechende Neuigkeit des Bundestrainers. Löw meinte damit seinen Verbleib beim DFB. Immerhin hört sich das mehr nach fifthy-fifthy an als beim Kollegen Oliver Bierhoff, der unlängst betonte, noch gar nicht darüber nachgedacht zu haben, wie es mit ihm denn so in knapp fünf Wochen weiter gehe. Ist klar.

"Die Chance, dass er gegen Holland spielt, ist nicht sehr groß. Leider." (Morten Olsen, Trainer Dänemark)

Arsenal-Stürmer Nicklas Bendtner wird wohl das Duell mit seinem Team-Kollegen Robin van Persie verpassen. Ein herber Rückschlag für die Dänen, die zuletzt in den Testspielen gegen Australien (0:1) und Südafrika (0:1) ohne Bendtner recht ratlos aussahen. Arjen Robben wird auf der Gegenseite übrigens auch nicht auflaufen können. "Er hat enormen Trainingsrückstand. Wir werden ihn zunächst in aller Ruhe beobachten", sagte Bondscoach Bert van Marwijk.

"Niemand von uns will ohne den Pott wieder nach Hause fliegen." (David Villa, Spanien)

Spaniens Europameister sind offenbar heiß auf den nächsten Titel. Die Furia Roja trudelte übrigens als letzte Teilnehmernation erst am Freitag in Südafrika ein.

"Ich kann Carlos nicht draußen lassen. Er ist ein Volksheld, vielleicht sogar mehr als ich und Lionel Messi es sind. Er bereitet mir mit seiner Spielweise Gänsehaut." (Diego Maradona, Trainer Argentinien)

Carlos Tevez hat laut seines Coaches eine Stammplatz-Garantie. Fragt sich nur, was Maradona dann mit Gonzalo Higuain, Diego Milito und Sergio Agüero anstellt. Können ja schließlich nicht alle gegen Nigeria spielen. Messi bezeichnete Maradona übrigens als "die Kirsche auf dem Kuchen" seines Teams. Na dann.

"Wo keine Muskeln sind, kannst Du Dir auch nicht wehtun! Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht." (Thomas Müller, Deutschland)

Deutschlands neue Nummer 13 gab sich in einem Interview mit der Münchner "tz" recht launig, meinte unter anderem auch: "Natürlich würde ich gerne spielen wie Messi - aber ich weiß, dass ich das nicht kann." Fragt sich nur, ob er gegen Australien auch wirklich den Vorzug vor Piotr Trochowski erhält...

"You're the one that I want, uh, uh, uuuh..." (John Travolta, Edelfan Australien)

Der Hollywood-Star besuchte die australische Nationalmannschaft in Südafrika und legte dabei nicht nur ein flottes Tänzchen aufs Parkett, sondern gab auch eine leicht abgeänderte Version seines Gassenhauers aus "Grease" zum Besten. Travolta flog übrigens selbst mit seiner privaten Boeing 707-138B zur WM.

"Dieser Jabulani fliegt wie ein Ball, den man im Supermarkt kaufen kann." (Julio Cesar, Brasilien)

Der WM-Ball ist schon ein echtes Krawall-Thema, bevor er überhaupt zum ersten Mal geflogen ist. Brasiliens Nationalkeeper wird jedenfalls kein großer Fan der Kugel sein. Auch Marcus Hahnemann, Ersatztorwart der USA, ist nicht wirklich begeistert. "Pferdescheiße" sei der Ball. "Der schlechteste, mit dem ich je gespielt habe." Wir freuen uns schon auf die ersten groben Torwart-Schnitzer.

Die Tröte des Tages

"Der Schaden durch Schallwellen fällt in vollem Umfang unter den Unfallbegriff. Einen Ausschluss sehen die Bedingungen nicht vor." (Rüdiger Falken, Versicherungsberater)

Aufatmen bei allen Fans in Deutschland, deren Nachbarn sich mit einem Arsenal der Nerv-Tröten eingedeckt haben: Bei einem von Vuvuzelas verursachten Hörschaden zahlt die private Unfallversicherung. Wenn ein Fan einem anderen direkt ins Ohr bläst, muss er für den Schaden aufkommen. Eine Studie eines Hörgeräteherstellers hatte kürzlich errechnet, dass die Vuvuzelas einen Schallpegel von 123,9 Dezibel erreichen können und damit wirklich Schaden anrichten können.

John Travolta tanzt für den Sieg Australiens

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